Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abspannen
abspannen , delicere, ablocken, abwenden, vom ahd. spanan spuon, und mit geminiertem n, um die kürze des a zu wahren, vielleicht auch durch vermischung mit dem folgenden; gilt zumal vom verlocken und abwendig machen des gesindes, der kunden: hie aber ist auch gewehret ( verboten ), dem nehesten nichts abzuspannen, ob man gleich mit ehren für der welt dazu komen kan. Luther 4, 406 b ; das ist aber bei uns nicht seltzam, das einer dem andern sein knecht oder dienstmagd abspannet und entfrembdet. das. 407 b ; das leret uns erstlich, wie wir mit keinem schein des rechten unsers nehesten güter im a…