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zwilling

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zwilling m.

Bd. 32, Sp. 1204
zwilling, m. , geminus. ahd. zwiniling, vgl. ahd. gl. 2, 357, 50 (10. jh.); 3, 233, 17-19 (12./13. jh.); 3, 271, 53 (13./14. jh.), mhd. zwinelinc, zwinlinc und mit angleichung des n > l zwillinc, mit suffix -inga- (dem nach Meissner zeitschr. f. dtsch. altert. 70, 37, 42 ursprünglich gefühlston anhaftet), abgeleitet vom ahd. adj. zwinal 'geminus', l-bildung zu germ. *twi-na-, idg. *di-no-; vgl.drell < *drinal Brugmann distrib. u. kollekt. numeralia d. idg. sprachen (1907) 34. auf varianten der gleichen grundform gehen zurück schwed.n. tvilling 'zwilling' aus altschwed. tvinlinger mit assimilation von n > l (vgl. norw. tvilling neben tvinnling, älterdän. tvinlingh), gebildet von an. tvennr, tvinnr 'doppelt, zweifach' aus germ. *twiz-na- (vgl. zwirn); mittelengl. tvinling (heute noch dialektisch verbreitet) zu ags. (ge)twinn 'doppelt, je zwei' kann auf dieselbe grundform zurückgehen (s. Weyhe beitr. z. gesch. d. dtschen sprache 30, 59), kann aber auch aus *twi-nja- hergeleitet werden; beide möglichkeiten bestehen wohl auch für die ost- und nordfries. lautformen twenneling, twendeling Doornkaat-Koolman 3, 454; twenling Jensen Wiedingharde 649; Mungard Sölring spraak 232; twanling Schmidt-Petersen nordfries. 143. auszerhalb des germanischen ist lat. bīni aus *disno-, lit. dvynù (dual.), doynaĩ (plur.) 'zwillinge' heranzuziehen; vgl. im übrigen zwier sowie Walde-Pokorny 1, 820; Walde-Hofmann 1, 106; Falk-Torp 1303 f.; Hellquist 21251 f.; Torp 824. mnd. twêlink, mnl. tweeling(h) läszt sich als lautgesetzliche entsprechung von ahd. zwiniling (über *twēneling), aber auch als jüngere neubildung zum zahlwort twē- 'zwei' (vgl. unter zweiling sowie as. twê-ne aus *twaina-) auffassen, vgl. Franck etym. wb. 715; twelinge gemini (ndrh. gl. 13. jh.) Diefenbach 259b; tweelinck gemellus (Deventer 1500) Diefenbach nov. gloss. 190a; Schiller-Lübben mnd. wb. 4, 639; Verwijs-Verdam 8, 804. hierher auch die mischformen tweiling(e) gemini Diefenbach gl. 259b; twilənk zwilling Leihener Cronenberger wb. 127; twilink Bauer-Collitz waldeckisches wb. 106b; twîling neben twilling Woeste westfäl. ma. 278 (vgl. dazu auch unten zweiling, zwieling sp. 1205). die eigentliche niederdeutsche form tweschen, twesken 'gemini' geht zurück auf mnd. twese, tweseke, tweselink, as. gitwiso 'zwilling', s. Wadstein sprachdenkm. 186, dagegen ist nd. twilling im anschlusz an die hd. form entstanden und literarisch kaum belegt: gy sindt an lyff twilling allein, wy beyden sindt van herten ein (1638) Bernh. Nic. Ancumanus rosarium 39 Lindqvist. die annahme einer umsetzung aus dem hochdeutschen wird noch gestützt durch eine weit zerstreute und örtlich nicht zusammenhängende bezeugung im niederdeutschen, vgl. twilling Mensing schleswig-holst. wb. 5, 220 ('vereinzelt'); Frederking dorfwb. von Hahlen 148; Deiter Hastenbeck, nachtr. 65; Schambach Göttingen 238; Block Eilsdorf 99; durch mischung von twêling und twilling, bzw. zwilling entstanden twelling Elberfelder ma. 167; twelleng Leithäuser Barmer ma. 162. hierher wohl auch mnl. tuellinc gemitus (d. i. geminus) Diefenbach gl. 259b (aus dem 14./15. jh.). in den hochdeutschen mundarten ist die schriftsprachliche form zwilling seit mhd. zeit gebräuchlich, vgl. die einschlägigen wbb. lautliche spielformen gehen auf die oben genannten mhd. varianten zurück, vgl. zwinling (neben zwiling) mhd. erzähl. II 1023 Euling; voc. ex quo aus Hall im Inntal 1429, s. Diefenbach nov. gloss. 190a; voc. inc. theut. (1471) qq 9a; ferner die varianten zur ersten dtschen bibel 3, 123 Kurr.; 3, 176; 8, 128; von zwinlingen (1538) A. Lauterbach bei Luther tischr. 4, 176 W.; mit dentaleinschub zwindling voc. v. 1419 bei Schmeller-Fr. 2, 1177; zwendling (14./15. jh.) bei Grimm mythologie1 anhang xlviii, 28. vielfach haben sich diese spielformen frühnhd. in anlehnung an zwie-, bzw. zwei- neu gebildet (vgl. teil 16, 1061): zwiling bei Jelinek mhd. wb. 1008 (belege aus der Wenzelbibel); geminus, gemellus ein czwyling (1470) Diefenbach mittellat.-hd.-böhm. wb. 138; zwylinge erste dtsche bibel 3, 123 var., vgl. ebda 176 var.; wer das kind ein töchterlin oder zwyling (1513) Eucharius Röszlin rosegarten 29 Klein; zwiling Dasypodius (1556) 1407a. mundartlich bei Seiler Basel 330; neben zweiling bei Fischer schwäb. 6, 1457; Martin-Lienhart elsäss. ma. 2, 922; zwieling als technischer ausdruck (wohl aus der mundart) bei Mothes baulex. 4, 405. zweiling, das wie vielleicht mnd. twēlink (s. o.) auf anlehnung an das zahlwort zwei beruht, begegnet auszer in den vorgenannten mundartlichen wiederholt in historischen quellen: gemellus zweyling (md. 1414) Diefenbach gl. 259a; erste dtsche bibel 3, 176 Kurr.; Esau ist auch nit allein nun ein bruoder Jacobs, sonder ist sein zweiling B. Hätzer d. prophet Maleachi (1526) b 2b; vgl. ferner die unten angeführten belege; zweiling neben zwieling (zwyling) bei (1513) Eucharius Röszlin rosegarten 20 Klein; Dasypodius dict. lat. (1536) 4a; neben zwilling bei Aler dict. (1727) 2, 2291a; mundartlich als zweierlingche bei Hönig Köln 211. in einer sonderbedeutng und dadurch von zwilling 'geminus' geschieden bei Golius sextans zweyling, 2 pfenning oder ein creutzer onomast. (1579) 426 neben zwilling 'gemini' ebda 104; noch bei Frisch zweyling 'zweipfenniger' teutsch-lat. wb. (1741) 2, 487 neben zwilling geminus ebda 488; vgl. ferner teil 16, 7, sp. 1061/2 und ältere belege bei Ch. Schmidt elsäss. ma. 446, s. v. zweigeling. auf formale lautmischung aus zwinling und zweiling geht zweinling zurück, vgl. Schmeller-Fr. 2, 1178; zwaineling neben gleichbedeutendem zwailing im voc. inc. theut. (1471) qq 7b; Fischer schwäb. 6, 3529 (Ulm 1487); daneben zwenling erste dtsche bibel 3, 123, 46 Kurr. zwirling 'geminus' ist eine durchsichtige bildung zu mhd. zwir(e), ahd. zwiro 'zweimal' (s. zwier): czwirling (obd. 1502) Diefenbach-Wülcker 920; nd. twerlinck ebda; für die heutigen mundarten vgl. Fischer schwäb. a. a. o. und Crecelius oberhess. wb. 941. zwigling Birlinger schwäb. wb. 411 ist wohl dialektische nebenform zu zwieling (vgl. zweigling neben zweiling teil 16, 7, 1061), ebenso zwidling bei Schmeller-Fr. 2, 1176. — mit suffixvariante cwyllung (obd. 1421) Diefenbach nov. gloss. 190; häufiger ist die endung -lich (mundartlich -lach, -let, -lit), durch die formale vermischungen mit zwillich, adj. und subst., eintraten (s. o. sp. 1198 und 1200), vgl. zwillichkint gemellus voc. opt. 14a Wackernagel: zwyllig gemini voc. alph. (1421) Diefenbach nov. gloss. 190a; zwillich kint gemellus (md. 1440) Diefenbach gl. 259a; (obd. 15. jh.) ebda; ich gedachte, Berg und Gülich, die wären gute zwillich bei Opel-Cohn dreiszigjähr. krieg 341; zwillig (1747) bei Fischer schwäb. 6, 1457; mundartlich zweulig der zwilling Hunziker Aargauer wb. 315. die form zwilach ist vornehmlich schwäbisch (Augsburg): Diefenbach nov. gloss. 190a (Augsburg 1468); vgl. Fischer schwäb. 6, 3529; sy gebar zwai cwilach (15. jh.) bei Schmeller-Fr. 2, 1178; sie waren auch zwai zwilach städtechron. 25, 310 (Augsburg 1456); schwäb. zwilet, s. Diefenbach nov. gloss. 190a (15. jh.); waren diese zwey geschwistert und zwiletlen geboren (Memmingen 1584) bei Fischer schwäb. 6, 1457; heute mundartlich aus Füssen bezeugt, vgl. ebda. eine gröszere selbständige gruppe läszt sich von dem mhd. neutrum zwinelin herleiten, das schon ahd. als (substantivierte?) ableitung des adj. zwinal erscheint: civvinelin aus einer Innsbrucker handschrift des 11./12. jh., s. Mone anzeiger 7, 589; gezwinelin gemini (2. hälfte des 12. jh.) ahd. gl. 3, 415, 41 St.-S.; gemini gezuuilini (lies: gezuuinili?) (13. jh.) ebda 3, 246, 12. in der form zwinlein bei Konrad v. Megenberg: an welhem stain man vint zwai zwinlein oder ain wazzermensch, daz ainen kruog mit wazzer auzgeuzt, der ist sunnennaigich, alsô daz er sein kraft hât nâch der sunnen underganch buch d. natur 466 Pfeiffer; daz dritte zaichen haizzt die zwinlein, wanne der sunnen schein ist danne zwivaltig dtsche sphära 18, 9 Matthäi; die namen ... der himelzaichen die sint also: wider, ohs, zwinlein, krebs, leo dtsche sphära 18, 1 Matthäi; vgl. ebda 27, 32; 28, 3; 28, 12; 31, 23; und sich zwei zwinlein sint funden in ihrem leib (14. jh.) 1. Mos. 25, 24 in cgm. 341. auf dieses ältere zwinelîn geht anscheinend die im ganzen alpenländischen süden verbreitete form zwin(d)l(e), n., zurück, s. Schöpf tirol. idiot. 834; Lexer kärnt. wb. 268; Bacher Lusern 432; Tschinkel Gottschee § 14; Bergmann Schmellers sog. cimbrisches wb. 181 (zbinelo, zbindelo, zbindela); in der Schweiz zwindli, n. Bühler Davos 1, 218; Hotzenköcherle ma. von Mutten 373; neben zwingli, n. Stalder 2, 487, zwîli, n. Stucki ma. von Jaun 137; 235, und zwîni, n. Streiff Glarner ma. 58; Wipf Visperterminen 78; daneben steht ein vb. zwindeln 'zwillinge gebären', s. Hintner Deferegger ma. 250; Bühler Davos 1, 305. vereinzelt begegnet zwinlein auch im mitteldeutschen: zwaa zwienle L. Riedel erz. in vogtländ. ma. 3 (1885) 106. 11) zwilling ist zuerst in spätahd. glossen des summarium Heinrici überliefert: zvinilinc (zvinelînch, zwinilinch, zvinelinc, zuinelinc, zwinlinc) didimus, geminus ahd. gl. 3, 233, 17 St.-S.; ebda 271, 53, offenbar als bezeichnung eines einzelnen lebewesens. im 16. jh. erscheint jedoch ein vereinzelter gebrauch des singulars für das zwillingspaar, in dem vielleicht etwas älteres steckt: damit gewan sie 2 sone, das was eyn tzwilling Wigand Gerstenberg chron. 69 Diemar; mein mutter hat auch nicht ein zwilling getragen, sondern ich bin ein kindt Luther 47, 705 W.; sind do die eeleut zusammen kommen und haben ... ein zwilling geboren, ein kneblin und ein meytlin Seb. Münster cosmographia (1550) 42. im übrigen verwendet das mhd. und nhd. für das zwillingspaar den plural: und sunder sant Jacob, der gottes bruder hies, wan er siner muter swester sun was und im so gelich was als ob si zwilinge wærind, geboren von ainer muter schweizer Wernher Marienleben s. 1 Päpke-Hübner; so haben die nit wolgeschriben, die da von Castore und Pollutzen gebrüdern zwylingen schribende Niclas v. Wyle translationen 358 Keller; gebar im 4 söhn, Carolum, Pipinum, Ludovicum und Lotharium die zweyling Stumpf Schweizerchron. (1606) 229b; warumb sind ir zwey (mann und frau)? auff dasz, wo sie zwilling bekommen, ein jedes eins auff seiner seit nachts zu wagen und zu wiegen hab Fischart Gargantua 97 ndr.; was er für glück oder unglück von seinen neugebohrnen zwillingen zu hoffen hätte Lohenstein Arminius 1 (1689) 262a; so erzeugte die söhne sich Mars. die zwillinge tränket eine wölfin, und Rom nennt sich die fürstin der welt Göthe I 1, 236 W.; und ist er erst aus dem dünkel heraus und sitzt an der wiege, vielleicht sind es zwillinge, was meinst du, Christine? Fontane ges. w. I 6, 32. 22) seit mhd. zeit begegnet die (tautologisch anmutende) verbindung mit dem zahlwort zwei, dessen flektierte formen das geschlecht der zwillinge bestimmen: da riten in dem ringe zwene zwillinge des mutes fro, des gutes fri Herbort v. Fritslar liet von Troye 7486 Fr.; (zu sehen) in, von dem sú hortent jechen das er Jhesu wære also gelich sam zwen zwilinge aigenlich schweizer Wernher Marienleben 132 74 Päpke-Hübner; zween zwilling, die einander gleich sehen, welcher hats vom andern, dasz er dem andern gleich sicht? Paracelsus opera 1 (1616) 6 H.; das sie ... zwaier zwiling, ains herrn und ains fröles ... gepare Zimmerische chron. 1, 169 B.; Heraclius, der grosz keyser ... mit dem ich zwen zwilling gebar Hans Sachs 8, 185, 27 lit. ver.; mit bewuszter kennzeichnung des geschlechtsunterschiedes noch heute in der mundart: zwa zwilling, gewöhnlich statt zwilling gebraucht, es wird dadurch auch der geschlechtsunterschied (knabe und mädchen) gekennzeichnet Hügel Wiener dialekt (1873) 200; oft scheint die hinzufügung des zahlwortes nur die zweiheit in zwilling unterstreichen zu wollen: eine scene aus dem duodrama zweyer zwillinge in mutterleibe Lichtenberg verm. schr. 1 (1800) 344; schon M. Kramer ist dieser grund nicht mehr verständlich: zwillinge (male: zwey zwillinge) gebären dict. 2 (1702) 1496a; notwendig wurde solch ein verdeutlichender zusatz, sobald zwilling überhaupt von der mehrgeburt gebraucht wurde: welche ... söhne und döchter zur welt bringet, biszweilen auch zween zwilling, selten drey zwillinge Comenius janua (1644) 180. 33) abgesehen von den unter 1 erwähnten fällen bedeutet der singular den einzelnen zwilling: diszer Isaac ... hatt ein sohn, der hisz Jacob ... was ein tzwilling (1522) J. S. Egranus ungedr. pred. 153 Buchw.; da sprach Thomas, der genennet ist zwilling, zu den jüngern Joh. 11, 6; Thomas, der da heisset zwilling Joh. 21, 1; der mahler ... führte die abbildung also köstlich und künstlich, als wär es mit dem original ein blutsverwandter zwilling Abr. a s. Clara Judas 1 (1686) 47. in nicht eigentlichem sinne: es ist nicht jedermanns sache, ein siamesischer zwilling zu sein Gottfried Keller ges. w. (1889) 7, 184; zur entstehung der redewendung vgl. Ladendorf schlagwörter (1906) 288. zur unterscheidung des geschlechtes wird auch vereinzelt der feminine artikel gebraucht, vgl.: der zwilling und die zwilling ..., die zugleich geboren werden Harsdörffer teutscher secretarius 1 (1656) M m m 6b; Artemis, die zwilling des gottes, die hoch einher strahlt mit der fackel in jeder hand Stolberg ges. w. (1820) 14, 101. aus dem gleichen grunde erscheint ganz vereinzelt im 15. jh. zwilling mit weiblicher endung: czwillingynne (15. jh. md.) Diefenbach gl. 259a. 44) übertragungen. 4@aa) die übertragung auf tierjunge erscheint zuerst in der bibel: wie die herde ... die aus der schwemme komen, die allzumal zwilling tragen Luther hohes lied 4, 2, vor ihm schon junge czwingling der rechgeizz erste dtsche bibel 8, 122 var. Kurr.; ferner ebda 128 var. zu vers 3 (in der vulgata: dentes tui sicut greges tonsarum quae ascenderunt de lavacro, omnes gemellis fetibus et sterilis non est inter eas cant. cant. 4, 2; ferner: duo ubera tua sicut duo hinnuli capreae gemelli, qui pascuntur in liliis ebda 4, 5). selten in der profanen literatur: acht monde lang tregt das gewildt und setzt zuweilens zwilling miteinnander Heyden Plinius (1565) 172; allda sind schafe und zwillinge tragende ziegen Ramler einleitung 1 (1756) 343. ebenso selten ist die anwendung auf früchte und pflanzen, während in allen diesen fällen zwillings-composita gern gebraucht werden: es sind ouch fürwar zwo ander (arten von reben), die zwylinng gehaissen werden, darum das sy zwyfeltige ber geben Österreicher Columella 1, 168 lit. ver.; (die prinzessin) liesz jedem prinzen, der um ihre hand warb ... die hälfte einer doppelmandel darbieten, und sie speiste den andern zwilling G. Freytag ges. w. 7 (1887) 49; von doppelpflaumen, s. Fischer schwäb. 6, 1457; noch ganz bildlich von der blüte der tuberose: der stiel ... gebiehrt und bringet wunderbar die schönen kinder paar bey paar als zwillinge hervor Brockes ird. vergnügen (1721) 4, 372. 4@bb) zwilling als sternbild. das tierkreiszeichen der zwillinge wird neben anderen sterngruppen der ekliptik wie stier, löwe, waage, skorpion, fische schon im altbabylonischen Gilgameschepos (um 2300 v. Chr.) erwähnt, vgl. Boll-Bezold sternglaube u. sterndeutung (1931) 7; über Ägypten (vgl. die darstellung des tierkreises von Dendera) gelangten die namen der sternbilder in das Griechenland des klassischen altertums, wo man die himmelszwillinge personifizierte als Κάστωρ und Πολυδεύκης, söhne der Leda und des Zeus, lateinisch Castor und Pollux. innerhalb des germanischen sprachkreises ist die bezeichnung zwillinge für das sternbild offenbar nicht altererbt; Tacitus, der Germania cap. 43 von einem germanischen Dioskurenkult spricht, erwähnt das sternbild nicht. da die frühesten belege erst in der mhd. literatur auftauchen (in den ahd. glossen findet sich kein sicherer hinweis darauf), musz es sich um eine späte lehnübertragung des lateinischen ausdrucks handeln. als tierkreiszeichen, vgl. zwillinge (gemini) heisset das dritte gestirne im thierkreis, wovon der dritte theil der sonnenstrasze seinen nahmen hat Wolff mathem. lex. (1747) 1462: wanne nem wir daz viertail des tyrkraizzes, daz ist von dez widern anvang piz an daz ende der zwinlein Konrad v. Megenberg dtsche sphära 28, 12 Matthäi; wag, wider, schorp, ohs, schütz, zwinlein die nehsten zwai veint sein, pok, krebs, leb, kruk, visch, jungfrau die nehsten zwei veint schau ebda 28, 3; desz zwillings sigill Paracelsus opera 2, 554 Huser. in schwacher flexion: S. Paulus ... sasz in ein schiff, da waren die zwillingen angemalt Luther 10, 3, 29, 11 W. zu apostelgesch. 28, 11: nach drei monaten aber schifften wir aus in einem schiffe von Alexandrien, welches in der insel gewintert hatte, und hatte ein panier der zwillinge (παρασήμω Διοσκούροις); der lieb zeichen sein die zwilling, das stärckest zeichen ist der löw Guarinonius grewel d. verwüstung (1610) 1003; die zwillinge die wollen, dasz wir umb diese zeit uns auch umbfangen sollen und gehen paar und paar Fleming deutsche ged. 1, 62 Lappenberg; vom astronomischen standort der sonne oder des mondes: sô denne der sunnen strâm in den zwillingen gêt und ir zît darinne stêt Heinrich v. d. Türlin krone 311; 12. mai: die sonn im zwilling der ewigen wiszheit betbüchlin (1518) a 6a (kalender); Phöbus fur umb den gestirnten schrein und kert bey zweyen brüdren ein: die waren zwilling und getrew Caspar Scheit frölich heimfart a 4b; aber so der mon im zwilling ist im auffgang des hundssternen, so würt vil weins und korns, auch aller anderer frücht M. Herr d. feldbau (1551) 19a; im meyen kompt die son zuo zweien zwilling (dann drey hab ich nie gesehen) Fischart aller praktik groszmutter 18 ndr.; der mond in den zwillingen soll guten ehstand und kinderzucht mit bringen Treuer Dädalus 1 (1675) 415; den 4. juni trat die sonne in die zwillinge d. neueste aus d. anmuth. gelehrsamkeit (1751) 6, 597 Gottsched. in fester formel zur zeitbezeichnung: zu einer andern zeit, die contrari ist, als in einem lüfftigen oder nassen zeichen, im zwilling, wag, wassermann Paracelsus opera (1616) 2, 310A Huser; und solche präcken (bracken) soll man ... keiner ander zeit, wo es müglich ist, dann inn des zwillings und wassermans zeychen belegen ... lassen Sebiz feldbau (1579) 578; in den zwillingen, im majen, ist alles doppelt fruchtbar oder wechset zweyfach mit blättern und den blüten Barth. Scheraeus σύμμικτα ἱεραρχικά (1619) 214. im heutigen volksglauben: in den zwillingen soll man keine kartoffeln stecken, im zwilling ist gut wandern, kaufen und verkaufen und kinder zur schule tun, s. Fischer schwäb. 6, 1457. bei den vorstehend genannten belegen bleibt zu bedenken, dasz sich schon seit beginn unserer zeitrechnung sternbild und tierkreiszeichen der zwillinge infolge des allmählichen vorrückens des frühlingspunktes auf der bahn der ekliptik nicht mehr decken. der allgemeine volksglaube hält aber unter einflusz astrologischer vorstellungen an der identität beider so fest, dasz belege, in denen das sternbild im streng astronomischen sinne gemeint ist, sehr selten sind: und wie des himmels zwillinge dem schiffer ein leuchtend sternbild, wollen wir mit trost dir nahe sein und deine seele stärken Schiller 14, 124 G.; während ... die zwillinge, das sternbild, als menschensöhne galten, welche sich in den himmel gerettet hatten, weil sie ihre trennung fürchteten Ratzel völkerkde (1885) 2, 311. 4@cc) anwendungen auf doppelungen gleicher art und beschaffenheit; vgl. zu diesem abschnitt auch die composita, in denen die übertragene bedeutung weit häufiger ist. 4@c@aα) in der technik von korrespondierenden linien, röhren und dergl.: zu solchem wil ich dir hinach auffreyssen ein sunder figur der zweier linien, die wil ich nennen den zwiling, darumb das man zweyerley linien zu einem ding braucht Albrecht Dürer 4 bücher von menschl. proportion (1520) q 4e; circulatorium ... das gefäsz, welches man zur circulation gebraucht, solches ist ingemein ein pelican oder auch zwilling, welche zwei kolben mit ihren helmen sind, deren schnautze in den kolben gehet J. J. Woyt thes. (1696) 106, vgl. dazu auch Jacobsson technol. wb. (1793) 8, 297a. im bergbau bezeichnet zwilling (zwillig) die gabel zum auflegen der gestänge, s. ebda 4, 733a. in der medizin geschwulstbildungen: es entstehet auch ein anders und auszwendigs geschwer umb die ohren, parotidas oder gemellos, das ist zwilling genannt, dann gemeiniglich zwey mit einander auffwüschen Wirsung artzneybuch (1584) 119. ganz üblich in der kristallographie: zwillinge, welche aus crystallen des regulären systems zusammengesetzt sind Oken naturgesch. 1 (1839) 65, näheres s. unter zwillingskristall. allgemein verbreitet ist zwilling als bezeichnung des doppelläufigen gewehrs, s. Kehrein waidmannssprache (1871) 338; Fischer schwäb. 6, 1457; zeitschr. f. dtsche wortforsch. 12, 130. 4@c@bβ) gelegentliche oder regional beschränkte übertragungen: in der Benedictinerregel des cgm. 639, f. 12 (a. d. j. 1540) werden die Sarabaitae 'zwinling' genannt, offenbar, weil sie vielfach zu zweit ein gemeinsames leben führten, s. Schmeller-Frommann 2, 1178; von wort- oder consonantendoppelungen: zum andernn ist die artt der schrifft, das sie durch solch tzwillinge der wort odder spruch deuttet die gewiszheyt und sicherheytt (in 'abba pater') Luther 10, 1, 1, 375 W.; als fachausdruck für die consonantendoppelung, s. zeitschr. f. dtsche wortforsch. 5, 275; von den gleichziffrigen zahlen 11, 22, 33 u. s. w. in der gaunersprache, s. Avé-Lallemant 3, 140; mundartlich von zusammengebackenen broten, s. Schmeller-Frommann 2, 1178 oder einem doppelten bienenschwarm, s. Fischer schwäb. 6, 3529. 4@dd) im geistig-seelischen bezirk von eng zusammengehörigen, sich gegenseitig bedingenden vorstellungen: ehr und hoffarth sind zwilling Lehman flor. pol. 1 (1662) 176; die straff und schuld sind auch bey uns noch zwillinge Lohenstein Epicharis (1685) 93; (ihm,) dem verstand und muth, der zwilling hoher gaben, den krantz der ewigkeit vorlängst geflochten haben Günther ged. (1735) 729; da wo verstand und stand als zwillinge gezeugt ebda 775; das leben und das elend des menschen sind zwillinge, die zu einer zeit gebohren werden und sterben Chr. Scriver seelenschatz (1737) 1, 12a; des gedankens zwilling, das wort scheint hall nur, der in die luft hinflieszt Klopstock oden 2, 37 M.-P.; sind die zeiten nicht geordnet wie die räume geordnet sind? und beide sind ja die zwillinge eines schicksals Herder 13, 8 S.; schlaf und tod sind nur zwillinge Schiller 2, 76 G. (räuber II, 2); alle kraft (trägt) zwillinge im schoosze, das verbrechen und die heroische that Laube ges. schr. 4, 182; orthodoxie und häresie, glaube und zweifel, theologie und metaphysik sind bekanntlich zwillinge Justi Winckelmann 1 (1866) 64. rein bildhaft: böse zeitungen sind zwillinge, weilen sie insgemein zu paaren gebohren werden d. pol. Jesu Syrach (o. j.) 73; das unglück gebiert nur zwillinge Hebbel tageb. 2, 71 W. 55) die composita zeigen bis ins 18. jh. teilweise noch nicht das -s- in der fuge, vgl. unten an alphabetischer stelle die belege unter zwillingsart, -ast, -brüderlein, -buchstabe, -geburt, -kind, -lamm, -reim, -stern, -tochter, -vers. 5@aa) sie gehen zunächst aus von zwilling in seinem eigentlichen sinne und haben als zweites glied sehr häufig eine verwandtschafts- oder geschlechtsbezeichnung, vgl. unten zwillingsbruder, -enkel, -geschwister, -kind, -knabe, -schwester, -sohn, -tochter; ferner: zwillingsjunge Meta Moller an Giseke in: br. an Klopstock (1867) 130 L.; -mädchen v. Sömmerring menschl. körper 5, 301; -mutter H. Federer berge u. menschen (1911) 54; -vater Holtei erz. schr. (1861) 10, 237. 5@bb) allgemein von doppelungen gleicher art und herkunft. 5@b@aα) üblich in naturkunde und medizin, besonders in der botanik; s. unten zwillingsapfel, -beere, -binde, -kristall, -muskel, -pflaume, -veilchen, -zapfen, ferner: zwillingsähre (am roggen) L. Strackerjan aberglaube u. sagen 1 (1909) 28; -birn pera gemella Kramer dict. 2 (1702) 1496a; -brust Weckherlin ged. 1, 471 F.; -eiche A. Schreiber poet. w. 1 (1817) 254; -erle maler Müller w. (1811) 2, 339; -frucht Rückert ges. poet. w. (1867) 8, 398; (eines ahorns) Rilke br. 1902 -06 (1909) 206; -halm L. Fr. Breszk merkwürdigk. d. natur (1708) 177; -kern (der mandel) Spielhagen s. w. (1877) 3, 238; -kirsche cireggia gemella Kramer dict. 2 (1702) 1496a; -korn (der stärke) Muspratt chemie (1888) 7, 1880; -rose rosa gemella Holl pflanzennamen (1833) 306a; -zweig Ratzeburg waldverderbnis (1866) 2, 22. 5@b@bβ) in der länder- und völkerkunde: -gipfel (des Parnassus) Eschenburg beispielsamml. (1788) 4, 149; -insel Peschel völkerkde (1874) 189; -land (Europa und Asien) Droysen Aischylos 455; -quell Harries Thomsons jahreszeiten (1796) 114; -see Overbeck verm. ged. (1794) 32; -stadt Mommsen m. gesch. 5 (51904) 428. 5@b@gγ) von gegenständen, die aus zwei gleichartigen teilen bestehen oder doppelt gefertigt sind, besonders in der technik; vgl. unten zwillingsbögen, -büchse, -fenster, -flinte, -gefäsz, -kapelle, -karabiner, -pflug, -topf, -tür, -turm, ferner zwillingsbrenner (beim gaslicht) Karmarsch-Heeren techn. wb. 8, 474; -durchlasz (für durchflieszendes wasser) Lueger lex. 3, 359; -gewölbe (eines tempels) G. H. Schubert reise durch d. südl. Frankreich 2 (1831) 323; -propeller (am schiff) Karmarsch-Heeren 7, 611; -schacht Veith bergwb. 401; -schleuse Lueger lex. 5, 401; -schraube (am schiff) Karmarsch-Heeren techn. wb. 7, 660. 5@b@dδ) zum gebrauch auf geistigem gebiet vgl. unten zwillingsbuchstabe, -gedicht, -reim, -vers, -wort. 5@cc) die zahl der composita erweitert sich noch dadurch, dasz das zweite glied auch in übertragenem sinne verstanden werden kann, vgl. zwillingsblume (von frohsinn und zufriedenheit) Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. (1890) 6, 232; -knospe (von schlaf und traum) Gaudy s. w. (1844) 20, 69; -licht (von den augen) Weckherlin 1, 478 F.; -rehchen (von den brüsten, vgl. unten zwillingspaar) Herder 8, 505 S. 5@dd) mitunter liegt schon im voraufgehenden der accent nicht so sehr auf der doppelheit, als auf der engen verwandtschaft zweier begriffe: zwillingsähnlichkeit (der handschrift) Hamann schr. 6, 238; -herz (der liebenden) Pfeffel poet. vers. 3, 163; -seele Stolberg 1, 221; -volk (der Hellenen und Italiker) Mommsen m. gesch. 1 (1856) 3.
26575 Zeichen · 596 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zwilling

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Zwilling , des -es, plur. die -e, eines von zwey zugleich von einer Mutter gebohrnen Kindern. Zwillinge gebähren. Vo…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zwilling

    Goethe-Wörterbuch

    Zwilling [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Zwillingm.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Zwilling m. das hd. Wort: twei Zwillings Gü Krak ; Wa Tress . Üblich die halbnd. Wortform Twilling, vgl. das.

  4. Spezial
    Zwilling

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Zwil|ling m. (-s,-e) 1 (männlich) jomelin (-s) m. 2 (weiblich) jomelina (-nes) f. 3 pl. ‹astr› (Sternzeichen) jomelins m…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zwilling

108 Bildungen · 105 Erstglied · 0 Zweitglied · 3 Ableitungen

zwilling‑ als Erstglied (30 von 105)

zwillingen

DWB

zwillingen , vb. , geminare: warumb tzwillingt er aber das wortt ( abba pater ) und geschrey des geysts? ( quae causa est, cur ... geminarit…

Zwillingsähre

PfWB

zwillings·aehre

Zwillings ✝ -ähre f. : 'zwei Ähren auf einem Halm', Zwillingsähr [ Krämer Gal 258]. Volksgl.: E Z. bringt Glick [ Krämer Gal 258]. Rhein. IX…

zwillingsapfel

DWB

zwillings·apfel

zwillingsapfel , m. , mala gemella Stieler stammb. (1691) 1379 : aneinander gewachsen und zwifach gebliben wie die zwillingsäpfel W. Schickh…

zwillingsart

DWB

zwilling·sart

zwillingsart , f. : nuhn seind sonst in solchen sternen alle mahl zwo arth, regen und steinli, wie gemeldt ist: das ist so viel, sie haben e…

zwillingsartig

DWB

zwillings·artig

zwillingsartig , adj. : ( die kristalle ) sind ... zwillings- und drillingsartig zusammengehäuft Zappe mineral. handlex. 1 (1817) 180 ; die …

zwillingsast

DWB

zwillings·ast

zwillingsast , m. , gleichbedeutend mit zwiesel ' astgabel ', s. auch oben zwille, m., f.: sein nest setzet er ( der fink ) ... iederzeit zw…

zwillingsbalken

DWB

zwillings·balken

zwillingsbalken , m. , ' nennt man ( bei der schildesteilung ) zwei leisten, welche so zusammengeschoben sind, dasz der zwischen ihnen bleib…

zwillingsbeere

DWB

zwillings·beere

zwillingsbeere , f. , in dem allgemeinen sinne ' doppelbeere ': fruchthülle ( des jasmins ) eine eirunde glatte zwillingsbeere Röhling Deuts…

zwillingsberg

DWB

zwillings·berg

zwillingsberg , m. : überall bildet der basalt zwillingsberge A. v. Humboldt ansichten d. natur (1808) 1, 175 . —

Ableitungen von zwilling (3 von 3)

gezwilling

DWB

gezwilling , nur noch vereinzelt im 15. jh. neben dem einfachen zwilling: gemellus gezwilling; gemella gezwining Fischer 6, 2039 . ahd. in u…

verzwillingen

DWB

verzwillingen , vb. , zu zwilling(en) ( s. d. ), durch engste verbindung oder durch verähnlichung gleichsam zu zwillingen machen ( zur bedeu…

Zwillinge

Wander

Zwillinge Mir die Zwillinge, sagte die Aebtin, den Nonnen je ein Kind. – Altmann VI, 489.

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Cotta, M. (2026). „zwilling". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zwilling/dwb?formid=Z13561
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Cotta, Marcel. „zwilling". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zwilling/dwb?formid=Z13561. Abgerufen 15. May 2026.
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Cotta, Marcel. „zwilling". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zwilling/dwb?formid=Z13561.
BibTeX
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