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zwetsche

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zwetsche f.

Bd. 32, Sp. 1104
zwetsche, f. , prunus domestica L., die verbreitetste unserer pflaumenarten, mit länglichen früchten und flachen kernen; im unterschied zu den verschiedenen rundlichen pflaumen mit dicken, runden kernen. — zwetsche ist in der umgangssprache nicht gleichmäszig verbreitet; im nordosten und auch in teilen des westens werden alle sorten als pflaume bezeichnet, s. Kretschmer wortgeogr. 365; für zwetsche auch bauernpflaume. herkunft und form. aus roman. *davascena, neben der normalform damascena, 'pflaume aus Damascus' (gr. τὰ Δαμασκηνά, ngr. δαμάσκηνο(ν)), vgl. dazu Frings Germ. rom. 69; dabei sind als zwischenformen vorauszusetzen *dawaskin, *dwaskin; *twaskin (Brøndal substraater og laan 1917, 172 ff.); doch bleibt beim vergleich der ältesten deutschen formen mit den romanischen einiges unklar, so der gutturale verschluszlaut im deutschen (s. u.) gegenüber der palatalisierung des lat. c. — die ältesten zeugnisse des deutschen wortes (im 15. und 16. jh., s. u.) stammen aus dem südwesten des sprachgebietes; dem entspricht, dasz die auf *davascena zurückzuführenden modernen roman. formen in Südostfrankreich und Norditalien localisiert sind, s. Meyer-Lübke roman. et. wb. 1, 229; Tobler-Lommatsch afranz. wb. 2, 1202. — in fortsetzung einer auf Plinius hist. nat. 5, 13 zurückgehenden tradition (in peregrinis arboribus dicta sunt Damascena, a Syriae Damasco cognominata), s. du Cange 3, 5b, erscheint prunum(-a) damascenum(-a) seit dem 16. jh. als stehendes lemma der lat.-deutschen wörterbücher, mit verschiedener übersetzung: pruna damascena zwetzschken Golius (Straszburg 1579) 369; pruna damascena zwetschen Orsäus nomencl. (1623) 39; prunum damascenum zwetschgen Dentzler clavis (Basel 71716) 372a. als neue entlehnung damascen, damaschk: damascena, que etiam apud nos nomen servant (damascen) ab oppido Damasco Syrie cognominata Pinicianus prompt. (Augsburg 1516) d 4a; prunum damascenum zwetzsken, damaschk Junius nomencl. (gedruckt in Augsburg 1595) e 5a; damaskin, damastpflaumen Ostermann voc. anal. (1591) 1, 291 bei Kluge - Götze11 722; vgl. auch herkunftsbezeichnungen wie Damascener pflaumen Wirsung, s. u. 1 a; die pflaumen zu Damasco Seb. Frank weltbuch (1534) 201b; s. auch u. 1 b (sp. 1106 ff.); im nl.: prunum damascenum, al. quetschen; belg. blaeuwe pruyme oft pr. van Damasc Junius nomencl. (Antwerpen 1567) 116; damastpruyme prunum damascenum Kilian et. (1605) 701; heute nl. damastpruim. gleichen ursprungs auch engl. damson, s. Holthausen et. wb. d. engl. spr. 50. — gegenüber zwetsche erscheint eine andere deutsche entlehnung, aus der form damascena, im südosten: damascenum prunum mäschen Nürnberger voc. v. 1530 bei Diefenbach gloss. 165c; mātschen, pl. f., 'zwetschken' Haltrich siebenbürg.-sächs. volksspr. 74; mātsch, f., 'pflaume, niemals die zwetschge' Kramer Bistritzer dial. 88; siebenbürg. auch mašen, mäšen, mietše, s. Kluge-Götze et. wb.11 722; südmähr. tumoschkn Franz Beranek ma. v. Südmähr. 58. das von Wirsung als quelle für d. zwetsche genannte 'ungar. tuuesca' (u. 1 b) bleibt dunkel.ähnlich wie zwetsche aus davascena ist krieche aus greca entlehnt (teil 5, 2205); vgl. auch pflaume aus prunum (7, 1730). — aus dem deutschen stammen: tschech. švestka, daraus poln. szwestka (16. jh.), szwaczka, szczaczka, szwaszka słown. jęz. polsk. 6, 526; s. Brückner słown. et. jęz. polsk. 531; das als quelle für das tschech. und poln. wort genannte pruna sebasta, sebastica (Miklosich et. wb. 345; Rostafiński symb. ad hist. nat. medii aevi 1, 202) ist nicht alt bezeugt; die mehrfach geäuszerte annahme, das deutsche wort sei aus švestka entlehnt, findet keine stütze. ebenfalls aus dem deutschen: obersorb. čmačka, smačka, ohne dasz die genaue quelle feststeht (Bielfeldt dtsche lehnw. im obersorb. 117); sloven. češpa, češplja, vgl. bair.-österreich. zweschpe (Miklosich et. wb. der slaw. spr. 35); schwed. sviskon, n. sveske (Hellquist 920); nl. kwets (Franck et. wb. 363); aus dem elsäsz.: frz. couètsche Rolland flore populaire 5, 371, quetsche Littré 2, 1420. — die erklärung von zwetsche ohne fremde grundlage (nd. jahrb. [1886] 99) trifft nicht zu. das wort ist im deutschen seit dem 15. jh. bezeugt. am ältesten sind die formen mit guttural (quetzig, zwetschge usw.). das mundartliche nebeneinander von kw und zw im anlaut besteht von anfang an (quetsche s. teil 7, 2366): quetzig 1449 Straszb. hs., quetzken Joh. Dietenberger, quetschgen Wirsung, quetschen 1567 Junius, quätsche 1616 Hulsius; heute quetsche im md., weniger im nd., s. Kretschmer wortgeogr. 366; quackster nd. jahrb. a. a. o.; quetschker Spiess henneberg. 188; quatschig Müller-Fraureuth obersächs. 2, 316; kewekst Lenz Handschuhsh. 80b; mit anlautendem zw: tzwetzschken 15. jh. (s. u. 1 a); zwetschgen 16. jh. (s. u. 1), und so bis heute; zwetsgen 1621 Spangenberg, zwetzsken 1629 Junius; mit secundärer veränderung: zweksten 1692, s. weiteres bei Fischer schwäb. 6, 1443; mundartl. im südwesten, s. Kretschmer a. a. o. die heute gegenüber zwetschge vorherrschende form zwetsche ist seit dem 16. jh. bezeugt (s. u. 1 b); Kretschmer hält zwetsche für mischung aus quetsche und zwetschge, doch ist eine beschränkung von zwetsche auf Nord- und Mitteldeutschland im älternhd. nicht deutlich feststellbar; in den ma. ist zwetsche wenig verbreitet, nur nd., s. Mensing schlesw.-holst. 5, 762; Mi mecklenburg. 110. im nd. auch twitsch Mensing 5, 222; vgl. auch das vereinzelte twetschen frantzös. Simpl. (1683) 2, 37. im bair.-österreich. ist seit dem 16. jh. (u. 1 a) die form zwespe entwickelt, jünger zweschpe, so auch heute in den maa.: zweschpen, zweschen Schmeller-Frommann 2, 1184; zweschpe Lexer kärnt. 288. gebrauch. 11) in eigentlicher anwendung. 1@aa) meist als nebenspeise, compott, füllsel u. dergl.: dapes in convivio electionis Ruperti episcopi ... 5. quetzig, pflaumen (1449) Schilter thes. 3, 69; ein gebradten hun mit tzwetzschken küchenzettel a. d. 15. jh. in: ztschr. f. d. kulturgesch. 4, 512; 2 pasteten mit kalbfleisch, ... kärpflin mit 'zwexgen' gefüllt qu. v. 1667 bei Reiser sagen des Allgäus 2, 214; disz (confect) kann man auch von marillen, zwespen, birnen, äpffeln und dergleichen machen v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 218b; jetzt wurden kalter milchreis und gekochte zwetschken herum gegeben Castelli s. w. 10 (1844) 28; folgendes verzeichnis meiner dermaligen wünsche: eidamer käse, 1 laib mittlerer grösze, salamiwurst, ... ein topf eingemachte zwetschgen, eine flasche cognac G. Keller (1889) 8, 309; ein gericht zwetschen glücklich zu weg gebracht zu haben Caroline 1, 5 Waitz; datlen, myrobalani, pflaumen, zwetschgen gesotten und wol mit zucker beseet, erweichen den bauch Wirsung artzneyb. (1588) 392; frische weichseln, feigen, weinbeer, zwetschken dür oder grün, doch nicht zu viel können zugelassen werden T. Knobloch podagra (1606) 99; artzneyen ... so auch speisen sein ... vielerley früchten als ... kersten, zwöspen, pflaumen, pfersich Guarinonius grewel d. verwüstung (1610) 912; wie einer, der verstopfft ist: ... es helffet kain kletzen oder zweschpenfressn, ob ein die wol ansunst die schnell Catharina machn J. J. Schwabe tintenfäszl (1745) a 3a. in anderer verwendung: zwetschgenmues: waschet frische zwetschgen, woraus die kern genommen worden v. Hohberg georg. cur. 3 (1715) kochbuch 7a; es gibt branntwein von äpfeln, kirschen, birnen, zwetschgen Steub drei sommer in Tirol (1895) 243; darinn (in den gärten) allerley früchte von obsbäumen, ... quitten, quetzken, spillingen, citronen, mandeln ... welche die vornembste stuck in der kuchen C. Dieterich ecclesiastes (1642) 1, 202; zu den gemüsen und kirschen hatten sich zwetschken, birnen, ja weintrauben eingefunden bei den krautlerinnen H. Laube ges. schr. 12, 1; im herbst seh ich die bäume an, schau äpfel, birn und zwetschgen dran Chr. Fr. D. Schubart s. ged. (1825) 3, 50; gestalt einer oliven oder lenglechten zwespen J. Kepler opera omnia 5, 527; etliche blaue zwespen Abraham a s. Clara Judas 4 (1695) 431. — selten wird der name auf andere pflaumenarten übertragen: das ander geschlecht, die nach den Damascener pflaumen für den andern das lob erhalten, seind die spanische pflaumen, die nennet man weisz quetschgen Wirsung artzneybuch (1597) i 2. 1@bb) die zwetsche erscheint häufig als gedörrte frucht, besonders im ältern nhd.: wan wir durch unsern camermeistern oder andern die würtze zu behuef unsers hofflagers werden bestellen und kaufen laszen, desgl. den zücker, veigen, roszin, mandeln, zwetzschen dtsche hofordn. d. 16. u. 17. jh. 11 Kern; nim der wurtzeln von engelsüsz, centaur, wermut, jeder ein hand vol, zwetschgen 12, rosinlin 2 lot Gäbelkover artzneybuch (1596) 2, 156; die grosze vorrathspeisekammer (des schiffes), welche mit meel ... kertzen, zwespen, dürr geschnitz, specerey, medicamenten ... ausgerüstet wird Jos. Furtenbach mannhafter kunstspiegel (1663) 277; wann nun die hurten voll äpffel, ... oder voll weichsel, ... zwespen oder dergleichen angelegt (sind) v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 61; dörre zwetschgen Kramer 2 (1702) 1493b; dann kommt ein sack mit gedörrten zwetschen Gutzkow zauberer v. Rom (1858) 1, 9; aus einem fasz, wo seine mutter die gedörrten zwetschgen aufbewahrte, hie und da eine handvoll zu stibitzen W. Weigand ewige scholle (1927) 421; im schwäb.: schnitz und zwetschge 'dörrobst' Fischer 6, 1444. so hat zwetsche häufig (s. auch schon o. a) geradezu die bedeutung 'gedörrte pflaume', welche aus Ungarn bezogen wurde, vgl. heute bosnische pflaumen: pflaumen, die gedörrt seind ... heiszen zu teutsch quetschgen, und wiewol das wörtlein zwetschgen, so von dem ungarischen wort tuuesca herkompt und in gemein alle pflaumen dardurch verstanden werden, so ist es doch bey uns in den brauch kommen, dasz dardurch die auffgedörrte pflaumen und sonderlich die Damascener pflaumen verstanden werden Wirsung artzneybuch (1597) i 2; erstlich sol ein schwangere in alweg trachten, das sie nit verstopfft im leib werde. wo aber dis beschehe, zu morgends vor andren speisen wolzeitige pflaumen, oder dieselbige getrocknet als zwetscken essen ebda (1568) 441; zwetschken ... seynd ungerische pflaumen auffgetröget, die dann gekocht zum zugemüse gegeben werden Harsdörffer teutsche secret. (1656) 1, 555; etliche brauchen die ungerischen oder behemischen zwetschen darfür, und etwan unsere gemeyne auffgedörrten pflaumen, von welchen so sie frisch seind, ein nützliche gute latwerg bereydt würt Ryff confectbuch (1548) 47b. so wird es sich immer um importiertes dörrobst handeln, wenn die zwetsche als ungarische bezeichnet wird: wilt du dann ein lindrende pflaumenseltz oder latwergen haben, so nim süsze oder der groszen ungrischen zwetszcken Wirsung artzneybuch (1568) 633; wir Teutschen brauchen anstatt dieser Damascener pflaumen die ungarischen zwetsgen oder spanische gedörte pflaumen: die doch nunmehr auch in teutschen gärten an etlichen orten geziehlet und fortbracht werden W. Spangenberg anmut. weiszheit lustg. (1621) 408; pruna damascena zwetschken oder ungerische pflaumen Bas. Faber thes. (1587) 656a; frömbde pflaumen oder kriechen ausz Damasc, an welcher statt man bey uns braucht die ungerschen, zwetschgen genannt, oder die spanngischen Frisius dict. (1556) 1086. 1@cc) vom zwetschenbaume, wie bei anderen fruchtnamen: alsdann soll er auch bäwm ... impffen, ... welche frü frucht geben ... als pferrsich ... zwettschen Sebiz feldbau (1579) 49; baüme umsetzen, sonderlich steinobst, ... zwetschgen und nuszbaüme v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 112; wenn in einem baumgarten ... keine zwetzschken, kirschen, quitten, morellen, pfirschen, mespeln ... gepflanzet seyn solten? Neumark neuspr. teutsch palmb. (1668) 170; auf dieser so anmuthigen insel grünten nun allerley der herrlichsten bäume; ... feigen, zwetschgen, mandeln maler Müller 1, 51. 22) selten in vergleichsweiser, uneigentlicher anwendung. 2@aa) seine sieben zwetschen 'seine siebensachen, habseligkeiten', auf mundartlichem gebrauch beruhend, s. Müller-Fraureuth obersächs. 2, 719; Schmeller-Frommann bair. 2, 1184; Fischer schwäb. 6, 444: dasz ich nur gleich meine sieben zwetschen zusammenpacken und davonkutschiren musz M. v. Ebner-Eschenbach 2, 320; wie ... seine mutter gestorben ist, hat er seine sieben zwetschgen zusammengemacht Herm. Schmid alte u. neue gesch. aus Bayern (1861) 243; was können sie denn von meinen sieben zwetschgen brauchen? H. Hopfen alte praktikant (1891) 37; komm zur sach, was wünschest du? lösen möcht ich von euch geld, habe viel, was euch gefällt. zeig mir deine sieben zwetschken! Castelli s. w. (1845) 13, 281; kann die Mariandl ihr sämmtlich gwand retten, und ihre ersparten sieben zwetschgen, so soll sies thun Bäuerle kom. theater 3, 69. 2@bb) in verschiedenen bildern: dasz die liebe herrgen um mich (ein mädchen) schwärmen, wie die mucken um eine faule zwetsche Lindenborn Diogenes (1742) 2, 238; das gesicht schrumpfte wie eine getrocknete zwetsche zusammen Gutzkow ges. w. 11, 4; Melanie ... war ... zusammengeschrumpft wie eine zwetsche, über welche ein frost gekommen Jer. Gotthelf ges. schr. 11, 443; ja, wenn ich noch so eine frau wie sie kriegte! aber sone olle, verhutzelte zwetschge is nich H. v. Kahlenberg fam. Barchwitz (1902) 47. für 'cunnus' Fischer schwäb. 6, 1444; daher 'hure', auch verächtlich für 'weibsbild' ebda; svetsch 'verächtlich für frauen' Mensing schlesw.-holst. 4, 996.
13490 Zeichen · 381 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ZwetscheDie

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    † Die Zwetsche oder

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zwetsche

    Goethe-Wörterbuch

    Zwetsche [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Zwetsche

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Zwetsche s. Quetsche.

  4. Spezial
    Zwetsche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Zwet|sche f. (-,-n) (Pflaume) sonjin (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zwetsche

31 Bildungen · 31 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

zwetsche‑ als Erstglied (30 von 31)

zwetschenbaum

DWB

zwetschen·baum

zwetschenbaum , m. , seit dem 17. jh. bezeugt: darinnen ein anzahl der groszen art weisz, roth und braune kirsen, sowohlen der frühe und spa…

Zwetschenbom

MeckWB

zwetsch·enbom

Zwetschenbom m. Zwetschenbaum; im Volksreim: Lening set in 'n Zwetschenbom, Zwetschenbom wull bräken Ro Dierh .

zwetschenbranntwein

DWB

zwetschen·branntwein

zwetschenbranntwein , m. , aus zwetschen hergestellter branntwein: ich soll euch euer zeugs segnen; es wird aber heuer nichts anders als bro…

zwetschenbrühe

DWB

zwetschen·bruehe

zwetschenbrühe , f. , die brühe gekochter dürrer zwetschen, als getränk, besonders als abführmittel: heute schwäb., s. Fischer 6, 1445 ; zwe…

zwetschenfladen

DWB

zwetschen·fladen

zwetschenfladen , m. , mit zwetschen hergestellte mehlspeise: indica, eine gute speise, schmeckt so süsz, als zwetschgenfladen v . Petrasch …

zwetschengeist

DWB

zwetschen·geist

zwetschengeist , m. , zwetschenbranntwein: alemannisch, s. Fischer schwäb. 6, 1445 ; er ... setzte ... sich an den ofentisch und verlangte e…

zwetschenkern

DWB

zwetsch·enkern

zwetschenkern , m. : zwetschenkern ossa di prugna Kramer teutschital. (1700) 1, 774 b ; auch zu Fulda ist in einem pfahlbau aus spätrömische…

zwetschenkuchen

DWB

zwetschen·kuchen

zwetschenkuchen , m. , mit zwetschen hergestellter kuchen: zwespenkuchen Nicolai österreich. id. 145 ; quetschenkuchen Martin - Lienhart els…

zwetschenmüslein

DWB

zwetschen·mueslein

zwetschenmüslein , n. , zwetschenkompott: es ( ein kind ) were dann kranck, das es der brey uberdrüs würde, so mag man im wolgesottene schle…

zwetschenmus

DWB

zwetschen·mus

zwetschenmus , n. , marmelade von zwetschen, in verschiedenen landschaften, s. Kretschmer wortgeogr. 367 : bald saszen wir männer in dem kit…

zwetschenpflaume

DWB

zwetschen·pflaume

zwetschenpflaume , f. , eine pflaumenart, im 17. jh.: in diesem lande wächset wenig mais aber sehr viel der früchte Mortunnos, welche den zw…

zwetschenröster

DWB

zwetschen·roester

zwetschenröster , m. , im schwäb. ' pflaumenmus mit semmelschnittchen in schmalz gebäht ' Fischer schwäb. 6, 1446 ; im österreich. ' pflaume…

zwetschenrund

DWB

zwetschen·rund

zwetschenrund , adj. , oval: oliven- oder zwespenrunde, kriechenrunde und allerhand spulrunde figuren zu rechnen Joh. Kepler opera 5, 551 Fr…

zwetschenrundung

DWB

zwetschen·rundung

zwetschenrundung , f. , oval, mathematische figur: ist es ein zwespen- oder kriechenrundung (krieche pflaumenart, teil 5, 2205) ... so rechn…

zwetschenschnaps

DWB

zwetschen·schnaps

zwetschenschnaps , n. , zwetschenbranntwein: elsäss., s. Martin-Lienhart 2, 213 ; man hatte im keller selbstgebrautes bier und selbstgebrann…

zwetschenstein

DWB

zwetschen·stein

zwetschenstein , m. : abends brachte ... die hauptmännin einen haufen trockener zwetschensteine K. Gutzkow zauberer v. Rom 1, 28 ; auszen bl…

Zwetschenstipp

MeckWB

zwetschen·stipp

Zwetschenstipp f. Zwetschentunke: wat gifft 't tau äten? — Baukweitenklümp un Zwetschenstipp Ro Mür ; wat hest du 't Kind gäben? — Eier un Z…

zwetschensuppe

DWB

zwetschen·suppe

zwetschensuppe , f. : schwäb. ' art brei aus gekochten frischen zwetschgen ' Fischer 6, 1446 ; 'was essen wir zur nacht? eine suppe?' 'ja, h…

zwetschentatsche

DWB

zwetschen·tatsche

zwetschentatsche , m. : ' mit zwetschen gefüllter kuchen ' Fischer schwäb. 6, 1446 ; tsweschpmtodsch ' mehlspeise mit zwetschen ' Beranek ma…

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Cotta, M. (2026). „zwetsche". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zwetsche/dwb?formid=Z13174
MLA
Cotta, Marcel. „zwetsche". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zwetsche/dwb?formid=Z13174. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „zwetsche". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zwetsche/dwb?formid=Z13174.
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