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zeichnen

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zeichnen verb.

Bd. 31, Sp. 488
zeichnen, verb. gemeingerm. j-bildung von zeichen, n.; got. taiknjan, altn. teikna, tákna, ags. tǽcnan, afrs. têknia, ahd. zeihhannen. daneben tritt eine ô-ableitung im ags. getǽcnian, vielleicht auch im mnd. têkenen, sodann im frk. zeihhonon des Tatian (neben -j-) und im alem. (zaichnott Oheim Reich. chron. 62 B., gezächnot Richental chron. d. Const. conz. 72 B.) und kärntn. (zeichenon exod. 111 Diemer) auf. während die ags. sprache durch schwund des stammhaften -n- zu tǽcean, prät. tǽhte táhte, woraus ne. teach und taught entstehn, gelangt, kürzt die deutsche nur durch den üblichen vocalausfall (ahd. zaihnit neben ceichinit, kezeichender neben gezeichenet, s. Graff 5, 595. 597) und seit der mhd., mnd. periode durch tilgung eines von zwei -n-, danach also mhd. inf. zeichen, präs. 3. pl. zeichent. selten begegnen n-lose formen: zeicheten cod. Tepl. 93, czeychete W. Gerstenberg chron. 179 D., zeichet Harsdörfer secr. 1, 716, auch bei Luther Jes. 44, 13; 7, 323 W. u. öft.; els. schwindet auch -e-: gezeichten Keisersberg bei Martin-L. 2, 893a, die ... gezaichten ... predigen Tauler serm. regist. IIb b, so noch modern mundartlich hier und in Lothringen. in der nhd. schriftsprache ist zeichnen, zeichnet u. s. w. zur alleinigen herschaft gelangt. von beiden flexionsweisen des verbums lassen sich die zwei grundbedeutungen von z. ableiten, die entstehn, je nachdem der nachdruck auf dem inhalt oder dem träger des zeichens ruht: in oder mit einem zeichen etwas angeben oder andeuten, einen mit einem zeichen versehen. beide sind im deutschen alt. II. etwas in einem zeichen ausdrücken, mit einem zeichen angeben, anzeigen oder andeuten, durch zeichen zu erkennen geben, kennzeichnen, schildern, nachbilden. I@11) zeigen, weisen; got.: sa izwis taikneiþ kelikn mikilata (δείξει) Mc. 14, 15; auch reflexiv: us liutein taiknjandans sik garaihtans wisan (ὑποκρινομένους, Luther: die sich stellen solten) Luk. 20, 20; in dem sinne ein zeichen geben noch einigemale belegt: do zaichent ich dem priester Marg. Ebner offenb. 115 Str.; sol ich ihtz zaichenen mit dem haupt oder mit den henden ebda; speciell: umme de gharen spise der en schal men nicht er utdregen, er men tekent (das zeichen zur messe gibt) Lüb. zunftroll. 204 Wehrm.; dat niemen blasen noch teekenen en sal met hornen na der sonnen Verwijs-Verdam 8, 192; ähnlich vom stundenzeiger der uhr: er kOente die grosse uhr gebrauchen, die bis zu end des tages 24 stunden zeichne Harsdörfer frauenz. 2, 142; s. zeichner; mit abhängiger satzconstruction im ahd. häufig: uuer gizeichonota iu zi fliohenne? quis demonstravit vobis fugere? Tat. 13, 13, woraus sich die bedeutung weisen, lehren, die sich im ne. teach durchgesetzt hat, ergibt. I@22) ein zeichen geben, a) von göttlicher, überirdischer einwirkung, wunder thun: so beginnet er zeichenon exod. 111 Diemer; vgl. Lexer 3, 1048; zu unser l. frowen ..., die zaichent fast schwäb. 1500 Fischer 6, 1092; selten trans.: dîn kraft vür alle krefte wunder zeichet j. Titurel 62; sprichwörtlich: du gleubest den heiligen nicht, sie zeichen denn Luther 19, 404 W.; Tappius adag. R 3b, u. a.; deutlich in dem sinne unheil verhängen: es ist mit heiligen nicht gut scherzen, sie zeichen gerne Luther 19, 404; vgl. sprw. klugred. (1548) 79b; im besonderen drein z. drein fahren, gegen etwas vorgehn, einschreiten, eingreifen: weil denn gott so gewaltig drein zeichent und mit der straff tettlich solchen irthumb verdammet Luther 30, 3, 551 W.; 282 W.; unpers.: s zeechent es spukt Müller-Fr. 2, 697b; b) von menschen, mit einem zeichen, einer geste, in haltung oder miene auf etwas antworten, reagieren; nur obersächs.-lausitzisch: da druf zeechente 'r nich that nicht dergleichen, reagierte nicht, that nicht mit Müller-Fr. 2, 697b; Gustav machte einen versuch, ihn beim ehrgefühl zu packen ..., aber auch hierauf zeichnete er nicht W. v. Polenz Büttnerbauer 3, 416; c) von menschen und thieren, zustand und befinden zu erkennen geben (vgl. 3), α) vom angeschossenen wilde, das gleich nach dem schusz durch auffällige bewegungen oder sonstiges verhalten dem geübten jäger den sitz der kugel oder den fehlschusz zu erkennen gibt: Behlen forst- u. jagdkde 6, 505; der rehbock zȧȧnget wunnerschii Müller-Fr. 2, 697a; β) von jagdhunden: ein alter leithund musz, wenn er zeichnet, mit der nase genau in der fährte zeigen, stehen bleiben, den kopf in die höhe werfen und nicht eher weiter fort suchen, bis man zu ihm gehet Heppe jagdlust (1783) 1, 44; lehrpr. (1751) 26; Behlen forst- u. jagdkde 6, 505; auch nld.: van Dale 6 1835b; γ) von läufischen hündinnen blut verlieren Krünitz 241, 116. I@33) in, unter zeichen zu verstehen geben, andeuten, aus drücken, darthun, darlegen, a) demonstrare, significare, indicare: gizeihhonota thaz got uuar ist Tatian 21, 7; die christenheit diu mit den chinden chore gezeichinot (bezeichnet, gemeint) sint Notker ps. 45, 1; ps. 80, 5; tekende ene darmede enen tokamenden konnynck Korner bei Schiller-Lübb. 4, 520b; das sacrament des abendmals sol ... etwas furbilden und zeichen Luther 26, 411 W.; eyn bild, das yhn tzeychent (repraesentet) 10, 1, 1, 181 W.; nu folget yhm alles auff den bedeutenden leib, was dem Ecolampad auff sein zeichenden leib folget 26, 490 W.; b) anzeigen, hinweisen auf etwas: die morgenroten zeichenent tempestatem Notker 1, 329 P.; ich wæne iz schaden zeichent (var. zeiget) kaiserchron. 1655 Schr.; hierher ist wohl auch zu stellen im sinne von zaubern, um voraussagungen zu machen: die beschweerer, die das fihe und leutt segen, die schlangen betzawbernn, stall und eyssen vorsprechen und viell sehen und sauszen und tzeychen konnen Luther 10, 1, 1, 591 W.; c) bezeichnen: Wodan zeichnete mit diesen seulen das ende seiner und den anfang gröszerer heldenthaten Lohenstein Arm. 1, 375. was reizt das auge mehr als jenes kleid, das kriegerische lange reihen zeichnet? Göthe 10, 300 W.; aber nichts lebendigen atems zeichnet mir der ordnende, das er, die Olympier zu verehren, schlachten will Göthe Faust 8579, dafür im entwurf: nichts lebendiges bezeichnet 15, 2, 74 W.; d) nahe steht die anwendung auf umstände, thatsachen, eigenschaften, die etwas oder einen kennzeichnen, etwas klar machen: seine gestalt, sein betragen, seine gesinnungen zeichneten mir ihn ... als einen rechtschaffenen ... jüngling Göthe 17, 205 W.; das werk zeichne den meister W. H. Riehl dtsche arb. 287; doch kann hier auch die bedeutung II 1 a γ angesetzt werden. I@44) etwas durch zeichen ausdrücken, in zeichen ab- und nachbilden, auch die zeichen selbst sichtbar darstellen, ferner in gewissen formen oder gestalten beschreiben und schildern. I@4@aa) im speciellen sinne zeichnen, d. h. linien und umrisse nach einem sichtbaren oder vorgestellten vorbilde auf papier oder eine andere unterlage bringen, so dasz ein abbild entsteht; α) zunächst nur vom zeichnen im technischen gebrauche und zu bestimmten zwecken: er ... zeichnete seltzame caracteres umb denselben herumber Grimmelshausen 4, 522 K.; (Vergilius) zeichnet ... drey circkel Kirchhof wend. 2, 39 Ö.; es ward ein kreis gezeichnet Gerstenberg schlesw. litbr. 225 lit.-dkm.; die lini ..., wie sie ... gezeychnet ist worden A. Dürer underr. B 3b; von der spinnen lernte er (der erste mensch) parallelen z. Bodmer abh. v. wund. 187; einen risz z.: Herder 12, 25 S.; wann sie (die maler) eine landcharte z. S. v. Birken ostl. lorb. 10a; zeichnete ... einen entwurf der erde Kästner verm. schr. 2, 135; übertr.: er (gott) zeichnet euch (den gestirnen) die zihl und masz Spee trutznacht. (1649) 142; die welten welzten sich und zeichneten ihr gleis Haller ged. 126 H.; oder zeichnest deine tritte in den ewgen alpenschnee Schubart s. ged. 2, 96; häufig frei: weil ... das schicksal den plan (zu Shakespeares drama Hamlet) gezeichnet hat Göthe 22, 179 W.; von musikalischen, metrischen u. a. zeichen: Ffaut und csolfaut werden gemeiniglich gezeichnet M. Agricola mus. chor. (1533) A 8a; jede note im generalbasz, wo keine ziefer darüber gezeichnet steht Mattheson generalb. 88; zween trochAei, die man so zu z. pflegt: vātĕr ūnsĕr Gottsched sprachk. 455; β) sodann im modernen gebrauche das nachbilden eines körpers oder der natur durch striche, indem das zeichen an die vorlage erinnert. vielleicht schon bei Frisius in der angabe denoto z., abz. 388a gemeint, sicher jedoch erst bei A. Olearius: die federn (vogelfedern) ... waren so hart ... als der raben federn, uns zum abreissen oder z. sehr bequem persian. reisebeschr. (1696) 202; auszen sieht man es dem stefft (bleistift) nicht an, da es aber zum z. kommt, da zeigt sich die arbeit Abr. a s. Clara etw. 2, 120; bey dunckelem wetter kleine sachen z. oder mahlen Chr. Wolff ged. v. d. mensch. 331; z. (kunstz.) disegnare, dilineare reissen M. Kramer teutsch-it. 2, 1434a; z. reiszen, bilder abzeichnen Frisch 2, 468c; bedeutsam ist Gottscheds definition: z. ... heiszt ... 1) den bloszen risz zu irgend einer abbildung machen, 2) mit röthel oder bleyweisz oder andern trocknen pastellfarben etwas vorstellig machen, 3) aufrisse von gebäuden und festungen, auch gegenden und gärten entwerfen, gesetzt, dasz sie mit tusche ein wenig ausschattiret wären, 4) auch wohl alle tuschmalerey beob. 183, woraus folgt, dasz die farbe anfänglich eine gröszere rolle beim zeichnen als jetzt gespielt hat. gegenwärtig ist beim zeichnen die linienführung betont im gegensatz zur malerei, bei der die farbwirkung überwiegt. im 18. jahrh. allgemein als unterrichtsgegenstand empfohlen, besonders das z. nach dem leben wurde geübt: Gottsched neuest. 5, 726; u. a.; bei Göthe viele belege: Wielanden gezeichnet III 1, 15 W.; auch absolut: doch werd ich wenig z. IV 8, 49 W.; tuschmuschel, aus welcher gezeichnet worden ist 53 W.; so im gebrauche fortlebend; dabei kann sowohl die vorlage oder das modell wie die abbildung als object auftreten: während sie ... ihre profile zeichneten Klinger w. 3, 164; anderseits: zwey kupfer müsste ich ... haben, die ich beyde schon hier z. lasse Lessing 17, 275 M.; so figuren, bilder u. ä. z. jetzt allgemein üblich; z. wird sogar gebraucht, wenn ohne vorbild oder vorlage blosze technische kunstübung getrieben wird; zeichnende künste: unter dieser allgemeinen benennung begreift man die ganze classe der schönen künste, die durch darstellung sichtbarer formen auf die gemüther würken Sulzer theorie 4, 747, wo auch die bildenden künste mit einbegriffen werden; Göthe III 2, 219 W.; W. Raabe hungerp. 1, 89; häufig; auch der subst. inf., wenn auch an sich in jeder bedeutungsgruppe möglich, ist absolut gebraucht meist nur in dem eben behandelten sinne anzutreffen: von lesen, schreiben, mahlen und z. der jungen leute v. Fleming sold. 14; Nicolai reise 1, 276; hang zum freien z., skizzieren und malen G. Keller ges. w. 6, 157; γ) daraus entwickelt sich die bedeutung umrisse und linienverlauf zeigen, meist in reflexivischer construction und von bergen, wolken oder körpern gebraucht, die sich von einem hintergrunde abheben oder durch eine durchsichtige fläche hindurchscheinen; frühbeleg bei Brockes (s. th. 5, 1112); so zeichnet sich die unanschaubare sonne im kleinen trüben wassertropfen Lavater phys. 1, 4; wo sich ihr (der wolken) saum gegen den himmel zeichnete Göthe 19, 277 W.; Stifter s. w. 5, 1, 247; Storm 7, 185; zeichnet sich der bau der glieder durch das anschmiegende gewand hindurch A. W. Schlegel s. w. 9, 7; die breiten hüftchen, deren form das leichte röckchen zeichnete Göthe 45, 156 W. verwandt sind folgende fälle: das liecht gOetlichs angesichts ..., das auff alle menschen getzeychent ist Luther 11, 351 W.; so offt als Pelion von staatsgeschäfften spricht, so zeichnet er zuerst in seinem angesicht den grundrisz seiner red Chr. Warnecke poet. vers. 37; das mitleiden mit meiner duldung, das sich auf ihrer stirne zeichnet Göthe 19, 131 W.; ihre edle, grosze seele war auf ihr antlitz gezeichnet Pfeffel pros. vers. 3, 203; I@4@bb) buchstaben als abkürzung von namen oder als abbilder von ausdrücken, worten und gedanken niederschreiben, z. b.: die personen werden allain mit buchstaben zeichnet von kurtz wegen Eberlin v. G. 3, 149 neudr.; libra, das ist ein pfundt, wird gemeynlich mit disem zeychen hb. oder lb. gezeychnet Ryff confectb. e 5b; α) insbesondere seinen namenszug, der bis in nicht gar so ferne vergangenheit den vollen namen vertrat, weil der unterzeichner des schreibens unkundig war, unter ein schriftstück oder einen brief setzen, unterzeichnen, unterschreiben (heute von diesen beiden letzten verben nahezu verdrängt, s. th. 11, 3 sp. 1917. 1799f.): zeichnete ... seinen namen unter das todesurtheil Laube ges. schr. 2, 220; haben ihre unterschrift ... zu z. handelsgesetzb. § 35; bewahrt noch in förmlichen briefschlüssen, vgl.: genehmigen euer hochwohlgeboren den ausdruck unbegrenzter hochachtung, mit welcher zeichnet euer hochwohlgeboren ... M. v. Ebner-Eschenbach ges. schr. 4, 116, sodann wird in abschriften von originalen als hinweis auf die handschriftliche vollziehung des namenszuges die abkürzung gez. (gezeichnet) vor die unterschrift gesetzt; auch noch in der sprache des kaufmanns: die firma wird A. K. z., als mittheilung des handschriftlichen namenszuges an die kundschaft; ungewöhnlich ist reflexivische construction: ... zeichne ich mich eurer excellenz ergebenster diener Adalbert Stifter A. Stifter s. w. 14, 76; für etwas verantwortlich z. für etwas haften, einstehn; als herausgeber z.; β) kaufmännisch, mit wechsel des objects, auf etwas zeichnen, unterzeichnen, subscribieren: das etzliche tausend menschen ... gleichfalls gerne mit in dieser (Ostind. handels-) compagnie werden z. und setzen (1647) R. Schück Brdbg.-Preuszens kolonialpolitik 2, 7; zu dieser compagnie ... zeichne ich 3000 rthlr. 1652 ebda 48; (er) zeichnete eine ansehnliche summe ducaten Göthe 37, 85 W.; gewisz, die anleihe wäre voll gezeichnet, nein zehnmal überzeichnet worden O. Glagau d. börsen- u. gründungsschwindel in Berlin (1876) 17; s. Schirmer kaufmannsspr. 213; bei der kriegsanleihe zeichnete die ... sparkasse 2 millionen mark Frankfurter ztg. vom 2. 3. 1915; γ) verzeichnen, auf-, nieder-, einschreiben, auf-, einzeichnen; spätmhd. vgl. Fischer 6, 1092; ain yeglich tail hat sein underschaid und cappittel, nach dem und man sy nachainander ordentlichen gezaichnet vindet Mynsinger 1; habe ich ... etliche stucke des kriges ... in myn memoriale geczeichent K. Stolle thür. chron. 57 H.; text, der wol werd were, das man yhn zeychnete mit güldenen buchstaben Luther 24, 396 W.; Murner schelm. 16 neudr.; erstmahlen zeichnet er (der bergschreiber in seine bücher) seinen (dessen) namen, der das recht zur gruben begert hat Ph. Bech Agricolas bergw.-b. 71; maszen er ... ihrer mehr als viertausend für kriegsleute ... z. ... liesz Lohenstein Arm. 2, 1182a; Frisch 2, 468c; z. (sie) mich unter ihre schuldner Göthe IV 43, 156 W.; kurze entscheidungen ... an den rand gezeichnet Ranke s. w. 3, VIII; Holtei erz. schr. 36, 127; veraltet; einen menschen, dessen thorheiten verdienen, für die nachwelt gezeichnet zu werden Rabener s. w. 4, 14; meine gedanken auf das papier zu z. Pfeffel pros. vers. 9, 2; δ) frei: eur ... durchl. ... vollkommenheit sahe man in die sternen gezeichnet Lohenstein Arm. 1, b 2b; der begriff der höhe zeichnete sich uns früh in die seele Herder 22, 261 S.; I@4@cc) mit wort oder schriftlicher darstellung dinge, zustände, menschen, charaktere beschreiben, schildern, etwas darlegen, auseinandersetzen: scribere, signare Stieler 2611; herr Ludwig hatte mit worten gezeichnet, dasz ich Venus und Cupido vorstellen sollte Göthe 44, 12 W.; die züge, womit ... Lucas Jesum das künftige schicksal Jerusalems z. läszt D. Fr. Strausz ges. w. 4, 326; ein andrer (dichter) zeichnet krAeftig, doch alles, was er mahlt, ist steif v. Cronegk bei Eschenburg beisp. 2, 405; den gang des stückes (zeichnen) Göthe 41, 1, 150 W.; wie soll man die character z. und festsetzen? Ramler einl. 2, 106; bes. häufig den charakter eines helden z.: Gerstenberg schlesw. litbr. 35 lit.-dkm.; ich zeichne menschen, wie sie auf der welt sind Knigge rom. 2, xi; nicht selten mit kennzeichnendem adverb: ein grosz und fest gezeichneter charakter Jean Paul 39, 16 H. IIII. mit einem kenn- oder merkzeichen versehen, bezeichnen, auszeichnen, anmerken; notam appono, signo, obsigno, compungo Alberus 124a; denotare, designare, insignire Reyher p 2v a. II@11) lebende wesen, II@1@aa) menschen, α) allgemein: daz man sie under ougon zeichendi insigniret frontibus Notker bei Graff 5, 596; herrn Mauricien sie ez (d. i. vingerlîn) stach an sîn vinger einen. diu frouwe wolte meinen, daz si in zeichente mite nâch geselleclîches wîbes site M. v. Craon 611 Schr.; es wer nit gut, das jeglich stat ir betler zeychen solt O. Clemen ref.-flugschr. 3, 69; mit zweckangabe: zwelf tûsent sint gezeichent in daz himelrîch von sîm geslehte Seifried Helbling 7, 871 S.; weitere belege bei Lexer 3, 1048; läst er geschickt den namen sich entreiszen und zeichnet mich dem mördereisen Schiller 6, 352 G.; β) vielfach im kirchlichen sinne belegt: swen Kristes zeichen gezeichent hât Thomasin v. Zirkl. w. gast 11624 R.; s. Lexer 3, 1047; derselbe bisschoff czeychete den fursten mit dem crutze Wig. Gerstenberg 179 D.; Griselda ... zeichnets (ihr kind) mit dem creutz H. Sachs 2, 53 K.; die Russen ... zeichneten sich, wie die Spanier, mit dem zeichen des heiligen kreuzes E. M. Arndt schr. f. u. an s. l. Dtsch. 1, 239; biblisch: wann gott der vatter hat disen gezaichent (ἐσφράγισεν, signavit, Luther versiegelt) Joh. 6, 27 1. dtsche bib. 1, 358; ebenso apoc. 7, 3; 10, 4; von den sacramenten: damit (mit den sacramenten) man die christen zeichet, wie man die schaff mit rOetelstein zeichet Luther 23, 35; 34, 2, 396; 28, 398 W.; sich z. mit dem namen des heyligen geysts Eberlin v. G. 3, 5 neudr.; die (durch die priesterweihe) gezeichneten Dannhawer cat. 3, 74; die hexen mit kräutern aus dem weihbüschel z. Fischer 6, 1092; γ) die aus dem biblischen bericht 1. Mos. 4, 15 über das Kainszeichen genährte abergläubische vorstellung meinend, dasz irgend ein körperliches gebrechen ein zeichen gottes sei: es ist ein sprichwort, ht dich vor denen, die die natur gezeichnet hat Keisersberg bros. 2, 88b; sprw. klugr. (1548) 158b; ist das kind irgent, wenns geboren wird, mit einer ungestalt oder masen gezeichnet Mathesius Syr. 2, 126a; wohl ist sie recht an augen und stirne gezeichnet, dasz man sich vor ihr hüten möge Göthe 22, 194 W.; volksthümlich noch geläufig, vgl. he is teekend ist ein schlechter kerl, auch krüppel Schütze holst. id. 4, 252; auch ein fluch oder verdacht und erlittene strafe z.: Hölderlin 2, 241 L.; Fr. Jacobsen im daheim 31, 294b; von muttermalen, blattern u. ä.: ob sie (die kinderblattern) zwar nicht z., endern sie doch die hautt und die phisionomie Elis. Charl. v. Orleans 2, 251 H.; freier: damals irrte die ungewiszheit mit wankendem schritte um die priester und zeichnet ihr antlitz mit bebender blässe Klopstock mess. 7, 141; vom stempel der liebe mächtig gezeichnet Heinse 4, 71 Sch.; δ) jemand einen streich, schlag versetzen, so dasz eine strieme entsteht, verwunden, auch züchtigen, stets mit der absicht, ein bleibendes gedenkzeichen zu erzeugen: dess herren engel wird dich zeychen und dich in stück zerhawen eben H. Sachs 15, 282 G.; du glaubest nit, ich muoss zeichen, ich muoss zuschlagen J. Agricola sprw. (1534) d 5a; wolt ihne ... an einem fusz gezeichnet haben G. v. Berlichingen 13 Biel.; Alberus 124a; Frisius 220b. 329a; Stieler 2611; man musz euch männer scharf z., wenn ihr merken sollt Göthe 22, 132 W.; mundartlich und in der umgangssprache fortlebend, vgl. zāchenen plagen, peinigen Fischer 6, 1092; II@1@bb) thiere, vieh: cauterizare zeychnen oder versycheren mit einem ysen gemma gemm. d 4 a 1; inuro notam Alberus 124a; Stieler 2611; sie (enten) werden ... in den fszlein gezeichnet J. C. Aitinger jagd- u. weidb. 73; der wolf frisst au gezeichti schof Martin-L. 2, 892b; eyer z. Herold-Forer Geszners thierb. 2, 57; von menschen brandmarken: allen ... sol man mit eysen daz recht aug ausstechen und mit eim brantmal z. C. Hedio chron. M 4b. II@22) pflanzen, gegenstände, sachen, orte mit einem merk- oder kennzeichen versehen; α) die vil fruchtbare rebstOeck z. (um später davon pflanzreben zu entnehmen) Sebiz feldb. 59; bäume zum fällen z. weisth. 1, 752; Martin-L. 2, 892b; gezeichnete bäume als gemarkungsgrenzen: M. I. Schmidt gesch. d. Dtschen 1, 357; β) fahnen: rôter hervane gezeichenet nâch dem hl. crûce Roth pred. 71; landfahnen ... jeder mit seinem rechten wappen gezeichnet Harsdörfer secr. 1, 350; γ) gewichte, masze: di selben gelOet sullen gezeichent sein mit der burger zeichen Nürnb. polizeiord. 154 Baad.; münzen: dass si die ... muontz schlachen und die mit ir beider stett zeichen ... z. ... sollend Tschudi chron. helv. 2, 153; nichts darauff (auf das metall) z. (eingravieren) Paracelsus op. (1616) 2, 548 H.; δ) warenballen 'signieren': twe stucke smales lowendes ... de sint aldus ghetekent (1353) bei Schirmer kfmspr. 213; Kramer teutsch.-it. 2, 1434a; wein in fässern spätmhd. Lexer 3, 1048; ε) geräthschaften: pleikugeln gezaichent mit 2 strolen (Nürnb. 1449) chr. d. st. 2, 253; v. Fleming sold. 63; soll man ... den vierdten theil eines brets zeichen fischbüchlein 115; kartenblätter markieren: dolose maculare Stieler 2611; Frisch n. dict. 684; wir spielen mit ... gezeichneten karten Stranitzky ollapatrida 319 Wiener neudr.; ζ) kuchen, brot: s. th. 3, 1707; ist an etlichen orten der brauch, dasz sie das brod, welches zuletzt in den backoffen geschoben wird, sonderlich z. Chr. Weise erzn. 127 neudr.; η) in die wäsche namen oder deren anfangsbuchstaben (und die jahreszahl) einsticken: (die töchter sollen in) wircken, z., sticken, nAehen, spinnen sich ben v. Hohberg georg. 1, 190; s getüech zeichne Martin-L. 2, 892b; allgemein; θ) bücher: die búcher zeychen wir bey uns (apud nos ... inscribitur) das erst und daz ander buoch paralipominon 1. dtsche bib. 5, 5; nur müssen, bey dieser ganz neuen aufstellung (in der bibliothek), alle bücher frisch gezeichnet ... werden Göthe IV 29, 208 W.; ι) örtlichkeiten u. ä.: he zeichenede rechte die stat, dar die riese Asprian lach Rother 3989 Fr.-K.; sy bewarten das grab und zaichenten den stain (Matth. 27, 66, σφραγίσαντες, signantes, Luther versiegelten) 1. dtsche bib. 1, 114; wat also nicht getekent en were, wolden se dan ummebrengen unde plunderen Rotmann rest. 109 neudr.; die ort, alda die hexen ihre dantze halten, gemeiniglich gezeichnet sind J. Prätorius Block. 249; czechen, greniczen limitare Diefenbach-W. 911; Frisius 830b; wir kamen an der grenze von Uri und Unterwalden vorbei, die sehr leicht gezeichnet ist Göthe III 2, 179 W.; z. ins gestein geschiehet, wenn ein gang mit einem stolln oder querschlag überfahren oder in einem gebäude erbrochen worden, so ist dasselbe ort vom bergmeister und geschwornen mit ihren nahmen ins gestein zu z. Minerophilus 728; termes ... ein reisz, damit mann vor zeitten die Aecker zeychenet, wann sie gemessen wurden Alberus 43a; vgl. Fischer 6, 1092; eine furt ... abstecken und z. v. Chemnitz schwed. krieg 2, 51; einen dachsbau z., indem man dünne reiser oder halme unmittelbar vor die röhren steckt, um dadurch festzustellen, ob der dachs nachts den bau verlassen hat: Behlen jagdk. 6, 506; e stück zeichne ein warnungszeichen auf einem acker aufstecken Martin-L. 2, 892b; κ) stellen in schriften: ich ... thuo ausz, was mir nit gefelt, und zeychens mit einer linien Alberus 11a; unterstreichen oder z., das es zu emendieren sey Bas. Faber 506a; Hornschuh ὀρθοτυπογραφία (1634) 6; die erste seite eines druckbogens mit buchstaben und zahl bezeichnen ebda 16; Harsdörfer gesprechspiele 6, 266; Frisch 2, 468c; z., ein zeichen machen in einem buche, ein ort oder ein blatt zu finden ebda; Dusch verm. schr. 95; Hölty ged. 41 Halm; λ) schriften: was die bull also geschriben und gezaichnot: an ainem tail sant Peter und sant Pauls höpter, an dem andern tail zwen schlüssel v. Richental chron. d. Const. conz. 66 B.; insbesondere, mit objectswechsel aus der I 4 b α behandelten construction abgeleitet: mit dem zeichen seines namens versehen und es dadurch giltig machen Hübner zeitgslex. 31 4, 1005a, also unterzeichnen, unterschreiben: ich ... han ... diesen brieff mit myner selbis hand geschrieben ... und mit myme gewonlichen zeichen geczeychent hess. urk.-b. 3, 281; den frieden z. Lohenstein Arm. 2, 380a; so noch Moltke ges. schr. 6, 428; zeichnet das urtheil Klinger w. 1, 336; die gültigkeit gezeichneter verträge Archenholz Engl. u. It. 1, 1, 238. II@33) indem die farbe oder die linienführung betont ist: cretatus, creta infectus, mit kreiden gezeichnet oder geschmitzt Alberus 39b; besprengen, blmen, z., undermarcken, hin und hAer trOeuffen, flAeckachtig und sprechelAechtig machen colore vario distinguere Frisius 432a; ... etliche eyer sind mit flAecken gezeichnet Heuszlin Geszners vogelb. 51b; zeichne das dischthuoch (wisch deinen mund daran ab) Scheit Grob. 3101 neudr.; so ist ... (das haselhuhn) schwartz und zwar der han etwas mehr als das hun gezeichnet v. Göchhausen not. ven. 80; das pferd ist wol gezeichnet optimis, elegantibus notis praeditus Stieler 2611; Gellert w. 7, 18; gezeichneter (d. h. mit rostflecken versehener) tüpfelfarn F. G. Dietrich lex. d. gärtn. 7, 435; vgl.: den tag roth im kalender z. Schiller 3, 19 G. IIIIII. grammatisches: das partic. prs. s. unter I 4 a β; das partic. prt. nimmt bisweilen adjectivischen charakter an, im sinne von ausgezeichnet: sie haben einen stärkeren beruf und gezeichnetere gaben zu einem amte ..., als ich habe Hamann schr. 1, 310; Göthe 40, 149 W.; den subst. inf. s. unter I 4 a β; zss.: ab- (th. 1, 157), an- (524), auf- (782), aus- (1024), be- (1796), bei- (1410), durch- (2, 1716), ein- (3, 349), er- (1081), her- (4, 2, 1228), hin- (1547), kenn- (5, 554), nach- (7, 235), über-, unter- (11, 3, 1917), ver-, vorzeichnen.
26157 Zeichen · 721 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zeichnen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Zeichnen , verb. regul. act. & neutr. 1. Die Umrisse eines Gegenstandes und jeder sichtbaren Parthie desselben durch Lin…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zeichnen

    Goethe-Wörterbuch

    zeichnen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Zeichnen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Zeichnen , s. Zeichenkunst . Im kaufmännischen Sinne soviel wie (rechtskräftig) unterzeichnen, firmieren (s. d.), ferner…

  4. modern
    Dialekt
    zeich(n)en

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    zeich(n)e n , zeichle n [tsaiχnə S. O. Str. ; tsèiχə M. ; tsæìχə K. Z. ; tsáχnə Tieffenb. ; tsaiχlə Aschb. ] abzeichnen,…

  5. Sprichwörter
    Zeichnen

    Wander (Sprichwörter)

    Zeichnen 1. Wir sind alle gezeichnet, wie der Esel Christi, das Kreuz auf dem Rücken. 2. Er ist gezeichnet. Steht in ein…

  6. Spezial
    zeichnen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    zeich|nen I vb.tr. 1 (in Strichen darstellen) dessigné (dessëgn a), fá n dessëgn 2 (umreißen) dessigné (dessëgn a) 3 (zi…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zeichnen

25 Bildungen · 2 Erstglied · 19 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von zeichnen 2 Komponenten

zeich+nen

zeichnen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

zeichnen‑ als Erstglied (2 von 2)

Zeichnende Künste

Meyers

Zeichnende Künste , im weitern Sinn alle Künste, denen Zeichnungen von sichtbaren Formen zugrunde liegen, im engern Sinn Zeichenkunst, Maler…

zeichnen als Zweitglied (19 von 19)

abzeichnen

DWB

abzeichnen , delineare, nnl. afteekenen, abbilden, nachbilden: eine blume, landschaft, einen schmetterling abzeichnen; welcher (berg) sich g…

anzeichnen

DWB

anzeichnen , notare, annotare, memoriae mandare, nnl. aanteekenen, anschreiben, anmahlen, anmerken: ich zeichne mir beim lesen gewisse stell…

aufzeichnen

DWB

auf·zeichnen

aufzeichnen , designare, nnl. opteekenen: merkwürdige begebenheiten aufzeichnen.

ausbezeichnen

DRW

aus·bezeichnen

ausbezeichnen mit einem unterscheidenden Zeichen versehen mit marken uzbezaichent und gemercht 1342 Augsburg/SchwäbWB. I 454 Faksimile die j…

auszeichnen

DWB

aus·zeichnen

auszeichnen , exsignare, signo notare, distinguere, nnl. uitteekenen, 1 1) sachlich, Germania von den Franzosen mit dem Rein, von Österreich…

bezeichnen

DWB

bezeichnen , notare, insignire, designare, ahd. pizeichanan, nnl. betekenen. 1 1) sinnlich, das lamm mit einem rothen strich, den hut mit ei…

durchzeichnen

DWB

durch·zeichnen

durchzeichnen , ein bild, eine handzeichnung, einen kupferstich, etwas geschriebenes nachzeichnen, franz. calquer, man legt ein durchsichtig…

einzeichnen

DWB

ein·zeichnen

einzeichnen , inscribere: diejenigen so mit ernst christen wollen sein und das evangelium mit hand und mund bekennen, müsten mit namen sich …

Küezeichnen

Idiotikon

Küezeichnen Band 17, Spalte 217 Küezeichnen 17,217

mißzeichnen

DRW

mißzeichnen, v. falsch oder mangelhaft kennzeichnen dat de ... guldekenen ... vonden lakene mestekent ... ende dies niet mechtig en waren te…

nachzeichnen

DWB

nach·zeichnen

nachzeichnen , verb. zeichnend nachbilden Stieler 2613 : künstle nicht! stellung, wie die, lieb ich nicht, zeichnet dir auch Preisler nicht …

umzeichnen

DWB

umzeichnen , vb. 1) untrennbar: ein zeichen um — herum ziehen, mit einem zeichen umschreiben: circunsignare umbzeichnen oder umbmarcken Fris…

unterzeichnen

DWB

unter·zeichnen

unterzeichnen , v.; mnl. ondertekenen, -teikenen; nl. onderteekenen; dän. undertegne; schwed. underteckna. A A. mit 1 unter III A 1 ( sub ).…

verzeichnen

DWB

ver·zeichnen

verzeichnen , vb.; spätmnd. vorteken Rotmann restitution 109 ndr. ( s. u. I B); mnl. vertekenen Verwijs-Verdam 9, 1, 125 ; nl. verteekenen D…

vorzeichnen

DWB

vor·zeichnen

vorzeichnen , vb. , ahd. forezeichenen Notker 1, 817, 21 ; 28 Piper, * forazeichinon in forazeichinota ebda 3, 168 ( Wessobrunner hs. ) ; fr…

ūferzeichnen

Idiotikon

ūferzeichnen Band 17, Spalte 223 ūferzeichnen 17,223

ūfverzeichnen

Idiotikon

ūfverzeichnen Band 17, Spalte 228 ūfverzeichnen 17,228

Ableitungen von zeichnen (4 von 4)

bezeichnen

DWB

bezeichnen , notare, insignire, designare, ahd. pizeichanan, nnl. betekenen. 1 1) sinnlich, das lamm mit einem rothen strich, den hut mit ei…

erzeichnen

DWB

erzeichnen , literis consignare, aufzeichnen, verzeichnen: ordentlich aufschreiben und erzeichnen. Reutter kriegsordn. 43 . vgl. goth. ustai…

Mißzeichnen

Campe

Mißzeichnen , v. trs . Mittelw. d. verg. Z. mißgezeichnet , falsch, unrichtig, wie auch, häßlich zeichnen. Stieler. Unter den Neuern gebrauc…

verzeichnen

DWB

verzeichnen , vb.; spätmnd. vorteken Rotmann restitution 109 ndr. ( s. u. I B); mnl. vertekenen Verwijs-Verdam 9, 1, 125 ; nl. verteekenen D…

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APA
Cotta, M. (2026). „zeichnen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zeichnen/dwb?formid=Z03219
MLA
Cotta, Marcel. „zeichnen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zeichnen/dwb?formid=Z03219. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „zeichnen". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zeichnen/dwb?formid=Z03219.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„zeichnen"},
  year         = {2026},
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