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Wohlwollen

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Wohlwollen

Bd. 4, Sp. 349
Wohlwollen 1. Wem man nicht wohl will, dem steckt man keine Maien (s.d.). Wenn das Volk in der Schweiz mit der Verwaltung seiner Beamten zufrieden ist, so spricht es dies dadurch aus, dass es ihnen Maien steckt, d.h. Tannen mit Kränzen und Inschriften verziert vor ihren Häusern pflanzt. Von den Beamten aber, die sich die Volksgunst nicht erwarben, hiess es: Man werde ihnen keine Maien stecken. (Vgl. auch Schöppner, Sagenbuch, II, 248.) »Der einem nit wol will, pflegt ihme keine Mayen zu stecken.« (Arpagaus, 413.) 2. Wenn man einem nicht wohl will, so kann man bald eine Ursache an ihm finden. – Seybold, 6. Wen man nicht leiden kann, an dem lässt man kein gutes Haar. Die Neger in Surinam drücken diesen Gedanken durch das Sprichwort aus: »Weil sie den Stachelfisch nicht leiden können, sagen sie, er habe Gräten.« (Wullschlägel.) Lat.: Ad calamitatem quilibet rumor valet. (Seybold, 6; Chaos, 165.) 3. Wenn man einem wol wil, so ist jhm leicht geholffen. – Petri, II, 665. 4. Wer uns wohl will, dem thut man gern wieder Gutes. Böhm.: Mílo tomu dobře činiti, kdo pamĕtliv. (Čelakovsky, 50.) 5. Will man einem wohl, so steckt man ihm Maien. – Eiselein, 444. 6. Wils wol, so wirst bald voll. – Lehmann, II, 855, 416.
1231 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wohlwollen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Wohlwollen , des -s, plur. car. die Neigung, andrer Bestes gern zu sehen. Jemanden aus bloßem Wohlwollen Gutes thun.…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wohlwollen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Wohlwollen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. Sprichwörter
    Wohlwollen

    Wander (Sprichwörter)

    Wohlwollen 1. Wem man nicht wohl will, dem steckt man keine Maien (s.d.). Wenn das Volk in der Schweiz mit der Verwaltun…

  4. Spezial
    Wohlwollen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Wohl|wol|len n. (-s) 1 bëgnorëi m. , benevolënza (-zes) f. , plajëi m. 2 (Sympathie) simpatia (-ies) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wohlwollen

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von wohlwollen 2 Komponenten

wohl+wollen

wohlwollen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

wohlwollen‑ als Erstglied (3 von 3)

Wohlwollende

GWB

Wohlwollende [bisher nicht publizierter Wortartikel]

wohlwollenheit

DWB

wohlwollen·heit

-wollenheit , f. , wohlwollen, zuneigung: ..., welche gnädige wolwollenheit ... ihm seine verbindliche manier ... bei selbigem ertzherzog er…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „wohlwollen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wohlwollen/wander?formid=W01057
MLA
Cotta, Marcel. „wohlwollen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wohlwollen/wander?formid=W01057. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wohlwollen". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wohlwollen/wander?formid=W01057.
BibTeX
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