Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
webstuhl m.
webstuhl , m. wie weberstuhl ( s. d. ) das gerät, an dem der weber sitzt; die form tritt ungefähr gleichzeitig mit weberstuhl auf ( liciatorium, ein wepstuol gemma von 1508 o 5 b ), ist aber im älteren nhd. ziemlich selten; in wörterbüchern erscheint zuerst 1702 bei Kramer d.-ital. 1023 c webstul neben weberstul, Ludwig hat auszerdem noch webestuhl ( bei Adelung fehlen beide formen ); in der 2. hälfte des 18. jahrh. tritt webstuhl und webestuhl häufiger auf, bis die erste form den sieg davon trägt, doch begegnet webestuhl noch im 19. jahrh. gelegentlich bei dichtern ( Göthe , Schiller, Uhland,…