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wacken

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DWB
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13 in 7 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wacken f.

Bd. 27, Sp. 204
wacke,f. wacken, m. fluszkiesel, frei daliegender stein, felsblock, basalt. II. form und verbreitung. das wort, das auch in den verdeutlichenden zusammensetzungen wackenstein, wackelstein, wackerstein, wackstein auftritt, erscheint mhd. als wacke, m., ahd. als waggo, silex. Steinmeyer-Sievers gl. 3, 212, 2, wackun, qui in aquis reperiuntur. gl. 4, 414, 21. das ck geht also auf gg zurück, wofür auch tirol. wokke, nicht wokΧe, spricht (Schatz mundart v. Imst 30). da das wort zunächst die vom wasser fortgeschobenen steine bezeichnet, könnte es zu ahd. wegan 'bewegen' gehören. in seiner verbreitung ist es, abgesehen von der geltung, die es neuerdings in der mineralogie gewonnen hat, landschaftlich beschränkt. vor allem kommt es den md. mundarten des westens und ostens zu, aus denen es auch in älteren quellen (im 16. jahrh. bei Luther, Mathesius, Scheidt, Waldis) belegt ist. angeführt wird pfälz. wacke, f. Autenrieth 149, südfränk. wake, m. Lenz vgl. wb. 75, hess. wacke, f. wacken, m. Vilmar 435. Crecelius 887, siebenbürg. wak, f. Kisch 168, luxemb. wak, m. Gangler 474, mansfeld. wacke, f. Jecht 120, für das henneberg. zeugt wackerstein Spiesz 273. im nd. gebiet kennt es das preuszische in der form wāke. Frischbier 2, 453 (aus dem md. übernommen). von obd. mundarten hat es das elsässische (im Münsterthal wacke, m. Straszburger studien 2, 278), innerhalb des bairischen jedenfalls das nordgauische (s. den beleg aus dem jüngeren Titurel, von Nürnbergern gebrauchen es Tucher, Dürer, Hans Sachs); ob es auch sonst im altbairischen verbreitet ist, geht aus Schmeller2 2, 844, der wacken wagken, m. angibt, nicht mit sicherheit hervor, doch ist es zu vermuthen, da auch im westlichen Tirol (s. oben) wokke, m. vorkommt. in obd. idiotiken wird sonst wacke nicht angeführt. lexicographisch erscheint es früher ungemein selten. bei Diefenbach gl. 533c wird silex, wacke aus einem handschriftlichen md. vocabular beigebracht; ebenso nov. gl. 338b silex, wak o. kisseling. auch der Elsässer Dasypodius hat 450c wacke, silex; ferner (nach Frisch 2, 413) der Hesse Alberus. dann führt erst Frisch das wort wieder an und auch der Süddeutsche Rondeau hat wacke wacken, m. allgemein verbreitet wurde das wort durch Adelung, der aber wake, f. schreibt und angibt, die form wacke sei 'wider die gewöhnlichste aussprache'. durch ihn ist auch (im anschlusz an die ostmd. mundarten) das fem. geschlecht zur geltung gekommen, während in den obd. und z. th. den rheinischen mundarten das wort als masc. lebt und zwar entweder in der verkürzten form wack oder in der erweiterten wacken. IIII. gebrauch. II@11) wacken, genauer fluszwacken, sind zunächst runde, glatte, harte steine, die die flieszenden wasser mit sich führen, kiesel. diese bedeutung lebt noch jetzt in Tirol, Elsasz, der Pfalz, Hessen, Siebenbürgen, und wird von Frisch 2, 413 angeführt: (David) nam ein schling und fünf wacken usz dem Jordan mit im in sinen hirtensack. Keisersberg bilgersch. 162; ich wil gehn hienausz an den bach und vol klauben den busen mein grosz wacken und der kisselstein. Hans Sachs 14, 272, 3 Keller-Götze; darnach ist das bronnquellenwasser das best, welchs ausser den bergen und felsen über die stein und wacken herrauscht. Sebiz feldbau (1580) 15. auch gröszere in flüssen liegende und ein hindernis für die schiffahrt bildende felsen heiszen wacken, so der grosze wacken oberhalb Lorch im Rhein; endroit pierreux ou rempli de gravier, formé comme une île, au milieu des rivières. Rondeau. II@22) wacken, feldwacken, sind auch zerstreut auf dem felde liegende, nackt aus dem boden hervorragende steine. diese bedeutung ist weit verbreitet und wird auch von Adelung erwähnt: wacken wird auch von steinen gesagt, welche hier und dar ausgestreut im feld liegen, grosz und kleine und nicht fest, als an einen felsen, sondern beweglich. Frisch 2, 413; goldes überlesteligent dâ berge hôch und edel gesteine. daʒ ahtent sie dâ kleine für geræte, sam uns die distel dorneund ouch die steine hie irrent an der sæte, sam stocke steine wackenuns tuont alhie zuo lande. jüng. Titurel 4764; bistu gottes son, ... sprich zu disem stein, felsen, und disen wacken die herumb ligen, das sie brod werden. Mathesius hist. Christi 1, 77b; und funden am gestat in dem griesz und sand keine wand oder wacken, darauff sie ire pfannen setzen kondten. Sarepta 1b. dergleichen wacken dienten als grenzsteine: der grosze wacke scheidet der herren gerichte. weisth. 2, 216 (Bacharach 1386). II@33) vielfach bezeichnet wacke einen harten stein, ohne dasz dessen herkunft näher angedeutet ist: es werden doch von weycher erdt die ziegelstein und hart gebacken im heissen ofen wie die wacken. Waldis Esopus 2, 81, 12 Kurz; herter denn die wacken. 3, 68, 6; dein eingefallen böckisch backen, so hart, gleich wie ein kiselwacken. Fischart nachtrab 1672 Kurz, vgl. kieselwacke theil 5, 692 aus Seume; wider den blasenstein macht man ein herrlich und köstlich pulver von camelenheuw, wann der stein noch nicht oben erhertet wie ein wacken. Tabernaemontanus kräuterb. (Frankf. 1588) 691; wie ir hertzen sonst auch steinerne und demanten hertzen heissen und harte knawer und wacken sein. Mathesius Sar. (1562) 224a. wacken dienen zum werfen und als geschosse: sîn bôser wille wart sô arc, daʒ er einen stein begreif: nâch des swanges ummesweif slûch er in den nacken; iedoch von dissem wacken wart im dekein wunde. passional 316, 51 Hahn; ich sag auch, dasz die lobs wert sein, die nachts die fenster werffen eiu, mit prügeln oder grossen wacken, und sich darnach von dannen packen. Scheidt grobianus 3872; und zayget mir das gschosz auff redern klein und grosz, yedes mit seyner ghörung ... auch zaygts mir an zal wacken, auch bechring mancher furm, straypüchsen zu dem sturm. H. Sachs 3, 268, 19 Keller; mit schlaudern, werffen und geschosz, mit pfeylen und mit wacken grosz, zerschmettert maur, häuser und tacher. 16, 396, 5 Keller-Götze. ferner als baumaterial: das (wasser) ist zu bewaren mit rauhen wedelen und esten, die man einlegt und die beswert mit erden und alten quadern und wacken, die sust zu nichte tügen. Tucher baumeisterbuch 199, 6 Lexer; mit thangrass und rauchen wedelen ein gelegt und die mit alten quadern und wacken beswert. 201, 32; die ausfüllung mach man mit wacken und geprochnen steinen. Dürer befestigung der stätt B 5b. bildlich: denn wo der teufel die drey stck erhelt, lgen, mord, unehe, als die rechten wacken und werckstck zum grund der hellen. Luther 4, 438b (vom krieg wider den Türcken). wacke als pflasterstein (s. auch wackenstein): ja ich erinner mich izunt aines mercklichen exempels, das aine oberkait inn ainer feinen statt aus mitleiden ainem podagrischen regiments herrn zu lib das ganze pflaster von seim haus aus bisz auf das rhathaus hat von stainen gereformiret und mit praiten wacken besetzen lasen. Fischart pod. trostb. 81, 23 Hauffen. bildlich: er (der junge pfarrer) ist der grosze wacke und rinnstein, dem alle umstehen müssen. Mathesius Syrach 2, 77a. wacke in der suppe (vgl. Hebel der schlaue pilgrim): der (schultheisz) soll dem förster eine suppe machen, und so er also arm wäre, dasz er weiters nit hätte, soll er drey wacken an statt des fetts in ein düppen thun, damit unserm gnädigsten herrn sein gerechtigkeit erhalten werde. weisth. 4, 713 (Hochwald 1546). vielfach tritt kein bedeutungsunterschied gegen stein hervor, daher die redensart wacke als ein stein von gleichwerthigen dingen: unde ein wacke ist ein stein; unde ein stein ist ein wacke. kettenreime bei Wackernagel altd. leseb.5 1147; aber wack als ein stain, hie was kain wenden. das kriegsvolk belib auf seinem fürnemen verharrent (trotz der vermahnung des hauptmanns). Wilwolt v. Schaumburg 143 Keller. dagegen deutet die folgende stelle auf einen gegensatz zwischen beiden worten hin: das machen als die glehrten leut .. machen der schrifft ein wächsine nasz, heut ist es disz, bisz morgen das, jetz ists ein stein, darnach ein wack, die gschrifft ist nur ir gauckelsack, damit sie treiben affenspiel. Fischart dicht. 2, 378 Kurz. II@44) in Hessen, Nassau, Luxemburg und wol auch anderen rheinischen gegenden bezeichnet wacke die aus gebranntem thon oder marmor verfertigte spielkugel der kinder, schusser, klicker, deren stelle ursprünglich kieselsteine vertraten, auch wackel, wackenstein. Vilmar 435. Crecelius 887. Gangler 474. II@55) in der bergmannssprache versteht man unter wacke nicht nur die über der erde liegenden feldwacken, sondern auch die festen steine, die zwischen dem rasen und den mineralhaltigen gängen liegen und die weggeschafft werden müssen, um zu diesen zu gelangen: wacke ist ein fest gestein, so über und in der tamm-erde lieget und ist mit einer festen haut, wie mit einem harnisch umgeben. Minerophilus (1730) 701; ein vest gestein, rund und wie eine pfirsche mit einer harten krüste umgeben ... wenn die berg-leute dergleichen antreffen, sagen sie, es ist mir eine wacke geschossen. Beier handlungslex. 462; wacke, wacken, pierre dure et ferme dans les mines. Rondeau; solcher grober stöck und ungeschlachter wimmer hat es vil im gebirge neben den groben wacken und lagerwenden, welche niemand weichen. Mathesius Sarepta 25b; es kost viel leibs und gelts grosse wacken zu heben und zu rand zu födern. hochzeitpr. 111, 16 Lösche; gold (ist) besser denn bley, silber besser denn stro, eddelstein besser denn wacken. Luther 6, 260a. daher erscheint wacke gern im bildlichen ausdruck um eine grosze last oder ein schwer zu beseitigendes hindernis zu bezeichnen: wenn er (gott) uns wil aufferwecken, das wir mit einer newen krafft erfür komen, also, das wir durch die erde hindurch reissen, ob gleich eitel wacken über uns legen. Luther 6, 262a; lieber, nun es verdeudscht und bereit ist, kans ein jeder lesen und meistern, leufft einer itzt mit den augen durch drey oder vier bletter, und stösst nicht ein mal an, wird aber nicht gewar, welche wacken und klötze da gelegen sind, da er itzt über hingehet, wie über ein gehöffelt bret, da wir haben must schwitzen und uns engsten, ehe denn wir solche wacken und klötze aus dem wege reumeten, auff das man kündte so fein daher gehen. 5, 141b (sendbrieve vom dolmelschen); daher er auch den zunamen hat, dasz er sey langmütig und von groszer geduld, der uns unser feile, ja wol grosze, grobe wacken, gebrechen und sünde zu gute halten kan, da wir sie nur erkennen und bekennen. tischreden 24a; junge regenten meineten, sie wollten einen wacken aufheben wie einen kieselstein. tischreden 4, 169 Förstemann; das (seine bedrängnisse) waren grobe wacken und schwere steine, die Isaac allein auch nicht heben kondte. Mathesius hochzeitpr. 108, 17 Lösche. J. E. Stephani bergmännische allegorienertzte (2. theil des bergmanns von der feder, Dresden 1730) 150 führt noch an: grobe wacken und lager-wände fauler menschen in anbruch haben i. e. faule menschen vor sich haben, feldwacken notorischer unwahrheiten ausschürffen i. e. notorische unwahrheiten vorbringen u. dgl. jetzt denkt man bei wacke überhaupt an einen groszen block: rechts über dem wege zeigen sich fluszgeschiebe in groszer höhe; links fand sich ein schwarzes quarzgestein von der gröszten festigkeit, mit schwefelkies durchsetzt, in groszen wacken. Göthe 43, 183 (schweizerreise 1797). besonders nennt man bruchsteine, die nicht geschichtet, lagerhaft, sondern ganz unregelmäszig sind, wacken (Brockhaus conv. lex.14 3, 597b). im Mansfeldischen versteht man darunter meist blöcke aus erz oder kohle, seltener aus stein. Jecht 120. II@66) in der mineralogie hat man verschiedenen gesteinen den namen wacke beigelegt. Adelung bezeichnet als wake ein aus quarz, sand und glimmer bestehendes felsgestein, wobei er wahrscheinlich an das jetzt grauwacke genannte gestein gedacht hat. als quarz wird wacke auch aus Nassau angegeben, aus Hessen dagegen als basalt. Nemnich 4, 1583 nennt wacke eine dem trapp und basalt ähnliche zusammengesetzte steinart, vgl.: den ersteren (olivinfreien basalt) ist man gewohnt von alter zeit her trapp und wacke ... zu nennen. A. v. Humboldt kosmos 4, 481. allgemeiner: hier, sagt er, ist thasischer und karystischer marmor, onyx und ophit (eine grüne wake mit schwarzen puncten) viel zu gering. Wieland Lucian 4, 456. jetzt versteht man unter wacke durch verwitterung von basalt, dolorit, melaphyr und anderen verwandten gebirgsarten entstehende, dem thon oder thonstein ähnliche massen, von grauer, grünlicher, brauner bis rother farbe. handwb. der chemie, hrsg. v. Fehling (1864) 9, 327: die wacke, ein basaltisches trümmergestein mit thonigem bindemittel. Karmarsch - Heeren3 1, 302. das wort ist in dieser bedeutung auch ins französische und englische als wacke, wackite ein gedrungen.
12759 Zeichen · 204 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    wackenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    wacken swv. BMZ dasselbe Hätzl. 2. 67, 289. Zimr. chr. 2. 514,29; 3. 131,24 ff. — zu wëgen, vgl. wagen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    wackenf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +6 Parallelbelege

    wacke , f. wacken , m. fluszkiesel, frei daliegender stein, felsblock, basalt. I I. form und verbreitung. das wort, das …

  3. modern
    Dialekt
    Wacken

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Wacke n [Wàkə fast allg.; Wâkə Blotzh. Hirzfn. ; Pl. ebs. ; Demin. Wakərlə Bebelnh. , Wakələ, Pl. –ər Dü. ; Nbf. Wàkô Kn…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wacken

90 Bildungen · 75 Erstglied · 15 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von wacken 2 Komponenten

wac+ken

wacken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

wacken‑ als Erstglied (30 von 75)

Wacken I

SHW

Wacken I Band 6, Spalte 185-186

Wackendole

SHW

Wacken-dole Band 6, Spalte 187-188

Wackendupp

SHW

Wacken-dupp Band 6, Spalte 187-188

Wackenabrichter

PfWB

wacken·abrichter

Wacken-abrichter m. : 'Arbeiter im Steinbruch, der die Hartsteine zu Pflastersteinen zuschlägt', Wackeabrichdeʳ [ KU-A'glan Kaulb Kreimb Kus…

wackenader

DWB

wacke·nader

wackenader , m. einer, dessen adern hart wie wacken sind (?): ihr lungkitzliche backenhalter und wackenader, ihr entenschnadrige, langzüngig…

Wackenbahn

PfWB

wacken·bahn

Wacken-bahn f. : 'Bahn zum Transport von Steinen, Schotter', hier bezogen auf die Bahn zwischen Landstuhl und Kusel, Wackebohn [ KU-Schmittw…

Wackenbank

RhWB

wacken·bank

Wacken-bank Siegld , Altk , in der Bergmspr. f.: starke Grauwackenschicht, die sich oft innerhalb des Eisensteinganges findet.

Wackenberg

PfWB

wacken·berg

Wacken-berg m. : FlN, amtl. Wackenberg [ KL-Ramst Trippstdt ]. In KL-Ramst aufgrund der hohen Steinhalden an der Bahnlinie. —

Wackenbisser

PfWB

wacken·bisser

Wacken-bisser Pl. : Neckname für die Bewohner von KL-Eulbis und Erlb, Wackebisseʳ [ KL-Eulbis Weilb ]; vgl. Wackenpicker . Rhein. IX 175 and…

Wackenborn

PfWB

wacken·born

Wacken-born m. : FlN, amtl. Wackenborn [RO-Winnw ( Zink FlN 80)]. —

Wackenbruch

PfWB

wacken·bruch

Wacken-bruch m. : 'Steinbruch', bes. 'Hartsteinbruch für Pflastersteine, Straßenschotter', Wackebruch [ KU-A'glan Kaulb Kreimb Rammb Rothsbg…

wackenbuch

DWB

wacken·buch

wackenbuch , n. in Liv- und Estland das verzeichnis der einkünfte und gerechtsame eines landguts. Hupel 256 . zu wacke ' gebiet '.

Wackenfeld

PfWB

wacken·feld

Wacken-feld n. : FlN, amtl. Wackenfeld [KU-Altkch ( Zink FlN 21)], mda. Wackefelleʳ , Pl. [ KU-Bedb ]. RA.: ball uf die Wackefelleʳ kamme 'b…

Wackenfludder

RhWB

Wacken-fludder Bernk-Veldenz m.: Quarzgang im Schieferbruch.

wacken als Zweitglied (15 von 15)

swacken?

KöblerMnd

*swacken? , sw. V. nhd. zwingen, zwängen Vw.: s. be- Hw.: s. swacken (1)? E.: s. mhd. zwacken, sw. V., zwacken, zupfen, zerren; s. ahd. zwen…

zwacken

KöblerMnd

*zwacken , sw. V. nhd. zusetzen Vw.: s. ane-, be- Hw.: vgl. mhd. zwacken (1) E.: germ. *tweng-, V., klemmen W.: nhd. zwacken, V., zwacken, z…

abe zwacken

MWB

abe zwacken swV. ‘etw. rauben, entwenden’ dî altir sî intdaktin, / dî pallen abezwaktin / ornât und dî heiligen vaz NvJer 23531 MWB 1 90,22;…

abezwacken

KöblerMhd

abe·zwacken

abezwacken , sw. V. nhd. „abzwacken“, herunterreißen Q.: Neidh (1. Hälfte 13. Jh.), NvJer E.: s. abe, zwacken W.: nhd. abzwacken, V., abzwac…

abzwacken

DWB

abzwacken , decerpere, surripere: denn haben sie ietzt bei iren pfarren ein fleck holz, so zwackt man es inen ab. Luther tischr. 11 b ; waru…

afswacken

MNWB

+ afswacken , swv. , (aus dem Hinterhalt, heimlich) nehmen, abzwingen.

afzwacken

MeckWBN

Wossidia afzwacken abzwacken: Hei zwickt un zwackt ehr ümmer mihr aff Camm. Bil. 97.

aneswacken

KöblerMnd

anes·wacken

aneswacken , sw. V. nhd. antasten, anfallen E.: s. ane (2), swacken L.: MndHwb 1, 108 (answacken), Lü 22a (anzwacken)

anzwacken

DWB

anzwacken , admordere, invadere: des pfarrers Muthe schimpft aus neid, und zwackte mich gar an. ich sprach, mensch, laszt mich ungeheit und …

beswacken

MNWB

bes·wacken

beswāken (beswacken) s. beswēken, swv. , schwächen, beeinträchtigen, verschlechtern.

bezwacken

DWB

bezwacken , circumradere, subtrahere, carpere: die geltmittel beschneiden, bezwacken und hinterhalten lassen. Philander 2, 557 ; er bezwackt…

erzwacken

DWB

erz·wacken

erzwacken , decerpere, surripere: erzwackt in der fuchs in sein klausen. der alten weisen exempel 1536, 107 a ; nit weniger, als wenn er in …

ūfzwacken

KöblerMhd

ūfzwacken , sw. V. nhd. „aufzwacken“, aufziehen, aufkneifen Q.: LexerHW (15. Jh.) E.: s. ūf, zwacken W.: nhd. (dial.) aufzwacken, sw. V., „a…

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APA
Cotta, M. (2026). „wacken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wacken/dwb?formid=W00861
MLA
Cotta, Marcel. „wacken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wacken/dwb?formid=W00861. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wacken". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wacken/dwb?formid=W00861.
BibTeX
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