Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vornehmen n.
vornehmen , n. , der infinitiv des verbums substantiviert, vgl. fürnehmen , n., th. 4, 1, 1, sp. 778; mhd. wb. 2, 369 b ; Lexer 3, 605 ; Jelinek 910 . das wort scheint in der sprache der gegenwart seltener und durch das vorhaben, besonders aber durch das unternehmen verdrängt zu werden. 1 1) entschlusz zur ausführung einer handlung, absicht, plan u. ä.: das vornemmen, vorsatz Hulsius-Ravellus (1616) 389 b ; sein vornehmen bewerckstelligen, ändern Kramer teutsch-ital. wb. 2 (1702) 123 c ; er unterläszt sein vornehmen, a proposito declinat Steinbach 2, 135 ; ist das nit ... ein grausams und tyra…