Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorliebe f.
vorliebe , f. , eine bildung der neueren sprache: die vorliebe, la prédilection Schwan nouv. dict. (1783) 2, 991 b . es ist wohl dem französischen worte nachgebildet und befestigt sich im sprachgebrauche des 18. jh. die älteren wörterbücher des nhd. verzeichnen das wort nicht, es fehlt noch bei Adelung; Heynatz antibarbarus 2, 601 bemerkt aber, dasz es bei den besten schriftstellern gebräuchlich sei, Campe nimmt es ohne besondere bemerkung als allgemein üblich auf. — nd. förlēfde ten Doornkaat-Koolman 1, 542 a . 1 1) in vor liegt die vorstellung des weiter vorn stehendem und damit der höheren …