Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verirrung f.
verirrung , f. abgehen vom richtigen wege. 1 1) in sinnlicher bedeutung: ich war kaum von dieser wundersee hinweg, als ich bereits anfing in dem ungeheuren wald zu verirren .. ich ging ein gut stück wegs fort, eh ich meiner verirrung gewahr ward. Simpl. 2, 82, 10 Kurz; ( er ) folgt ihr einige tage später nach, verirrt sich aber einige mahl auf dem wege .. die erste verirrung bringt ihn zu einer gewissen Miss Wolf. Wieland ( Bunkliade ) suppl. 5, 139. 2 2) in übertragener bedeutung, abgehen vom richtigen denken oder wollen: von ihr ist es eine schuldlose verirrung, dasz sie mich liebt, von mir …