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unbehagen

mhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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9 in 8 Wb.
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5 von 16

Hauptquelle · Campe (1807–1813)

Unbehagen Das

Bd. 5, Sp. 127b

Das Unbehagen , — s , o. Mz . der Mangel des Behagens, das unangenehme Gefühl da etwas nicht behaget. Vergl. das Mißbehagen . »Es überfiel ihn eine Unruhe, ein Unbehagen , dergleichen er in seinem Leben noch nicht gefühlt hatte.« Wieland. Und zu deinem ew'gen Unbehagen Stößt dich heute, was dich gestern zog. Göthe.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    unbehagenadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    Lexer unbehagen adj. diu hôchgezît wart unbehagen unbehaglich MWVQVZ MS. 2, 222. a.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    unbehagenN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    unbehagen , N. Vw.: s. unbehach

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    UnbehagenDas

    Campe (1807–1813)

    Das Unbehagen , — s , o. Mz . der Mangel des Behagens, das unangenehme Gefühl da etwas nicht behaget. Vergl. das Mißbeha…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Unbehagen

    Goethe-Wörterbuch

    Unbehagen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. Spezial
    Unbehagen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Un|be|ha|gen n. (-s) 1 malester m. , sté mal m. 2 sté ert m. , situaziun da sté ert m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unbehagen

2 Bildungen · 0 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unbehagen

un- + behagen

unbehagen leitet sich vom Lemma behagen ab mit Präfix un-.

Zerlegung von unbehagen 2 Komponenten

unbe+hagen

unbehagen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

unbehagen als Zweitglied (2 von 2)

trennungsunbehagen

DWB

trennung·s·unbehagen

-unbehagen : heraus aus dem trennungsunbehagen, als obs mir ein eiskaltes, aufschreckendes bad gewesen wäre Kolbenheyer Ahalibama (1913) 172…