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ueblich

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

üblich adj.

Bd. 23, Sp. 696

üblich , adj. , gebräuchlich, gewöhnlich, zu üben, v.; ahd. u. mhd. nicht belegt. üblich ist, was im brauch ist, what is usual Ludwig teutsch-engl. lex. (1716) 2077 ; usitatus Dentzler clavis ling. lat. (1716) 299 a ; Steinbach 2, 890 . Eberhard synonymik (1795—1802) 3, 181 schränkt die bedeutung von üblich und gebräuchlich auf » freie handlungen der menschen « ein, während gewöhnlich auch » natürliche veränderungen begreift « und differenziert üblich von gebräuchlich sodann dadurch, dasz üblich sich auf die handlungen selbst, die durch ihre gleichförmigkeit das übliche ausmachen, gebräuchlich…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Üblich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Üblich , -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte üben, was geübet, das ist, von den meisten oder doch von vielen wiede…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    üblich

    Goethe-Wörterbuch

    üblich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    üblich

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    üblich [ewliχ Hf. ] Adj. heftig, gewaltig: [ewliχi ‘Smartsə heftige Schmerzen, ən ewliχs Fír ein gewaltiges Feuer ; auch…

  4. Spezial
    üblich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    üb|lich adj. 1 (gewöhnlich) sciöche zënza, sciöche dagnora 2 usual (-ai, -a) 3 (gewohnt) solito (-ti, -ta), da vigni de.…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ueblich

27 Bildungen · 2 Erstglied · 24 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von ueblich

ueb + -lich

ueblich leitet sich vom Lemma ueb ab mit Suffix -lich.

ueblich‑ als Erstglied (2 von 2)

üblichkeit

DWB

ueblich·keit

üblichkeit , f. gewohnheit, brauch: dannoch ist ... geschlossen worden, dasz es ... so lange bey der alten ubligkeit und herkommen verbleibe…

ueblich als Zweitglied (24 von 24)

ausgrüblich

DWB

aus·grueblich

ausgrüblich , adv. rimando: da doch hochgelehrtere, verschmitztere und spitzfindigere köpfe, als du bist, nachförschlichen und ausgrübelicht…

Ausüblich

Campe

aus·ueblich

◎ Ausüblich , adj. u. adv. was in Ausübung gebracht werden kann (practicabel). » So scharfsinnig der Plan erdacht war, so wurde es doch nich…

banküblich

LDWB2

bank·ueblich

bank|üb|lich adj. conform ales usanzes bancares; aladô dles usanzes bancares.

bergüblich

DWB

berg·ueblich

bergüblich , moribus et arti metallicorum conveniens, bergmännisch, bergenzend.

betrüblich

DWB

betrüblich , affligens, conturbans: umb welcher aussatzung und ordnung willen sei auch die empfahung des hochwirdigen sacraments unter beide…

gemeinüblich

DWB

gemein·ueblich

gemeinüblich , in gemeiner übung begründet: mehr dem gemeinüblichen, als inneren gründen folgen. Campe wb. 1, xx.

grüblich

DWB

gru·eblich

grüblich , adj. zu grube, lacunosus, rimosus Stieler 690 ; schon mhd.: ir vinger grüebleht lieders. 3, 102 Laszb.; sin kinne .. grüblecht sc…

landesüblich

DWB

landes·ueblich

landesüblich , adj. der übung in einem lande gemäsz: landesübliche kleidung; landesübliches geld; als er ( der fürst ) endlich zu anderen tr…

landüblich

DWB

land·ueblich

landüblich , adj. wie landesüblich sp. 112: landübliche tahten und sitten. Butschky kanzl. 487 ; landüblicher wucher. Rabener werke 2, 120 ;…

ortsüblich

DWB

ort·s·ueblich

ortsüblich , adj. der übung in einem orte gemäsz, gebildet wie landesüblich.

stadtüblich

DWB

stadt·ueblich

stadtüblich , adj. üblich, gebräuchlich in der stadt: die verschiedenheiten der metallgewichte .., die mannigfaltigkeit der alten namen und …

untrüblich

GWB

untrüblich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

unüblich

DWB

unüblich , adj. adv. , gs. zu üblich ( s. d. ). insolens, inusitatus, insuetus, insolite, insolenter, inusitate Stieler. a) activ, nicht übe…

volksüblich

DWB

volk·s·ueblich

-üblich , adj. , dem gebrauch, der gewohnheit des volkes entsprechend: auf den volksüblich nothwendigen lebensunterhalt Lassalle ausgew. red…

vorschüblich

DWB

vorsch·ueblich

vorschüblich , adj. , in älterer sprache, förderlich: ( ein sieg ist ) den Atheniensern zu überschwenglichen reichthumen und gütern vorschüb…

wachtstüblich

DWB

wachtstüblich , adj. wachtstubenmäszig: Blücher's humor und schlagfertiger witz tummelte sich keineswegs ausschlieszlich in der wachtstüblic…

weltüblich

DWB

welt·ueblich

-üblich : dasz seinen tOechtern es an weltblichen sitten mangelt Bucholtz Herkuliskus (1665) 1045 ; von dem weltüblichen zechen und tanzen …

zeitüblich

DWB

zeit·ueblich

-üblich , zu einer bestimmten zeit üblich: zeit- und landüblich (1769) Herder 3, 433 S.; das z-e allg. d. bibl. 18 (1772) 648; Campe wb. 5, …

Ableitungen von ueblich (1 von 1)

unüblich

DWB

unüblich , adj. adv. , gs. zu üblich ( s. d. ). insolens, inusitatus, insuetus, insolite, insolenter, inusitate Stieler. a) activ, nicht übe…