Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unland n.
unland , n. , gegenstück zu land; in n. spr. ohne plur.; ursprünglich nd. und md. wort, erst seit dem vorigen jh. literatursprachlich üblicher geworden ( früher vereinzelt vorkommend, z. b. das ganze land war ohnland, eine wüsteneye Schottel friedenssieg 44 ndr.; Pomarius s. u. ), terminologisch in der spr. des deichbaues u. des forstwesens. an. úland fremdes land ( mnl. onlantsch nicht einheimisch, vgl. unländlich b); norw. ulænde, ulenda, f., und ulende, n., unwegsame gegend ( schwed. oländig zum anbau ungeeignet, schlecht belegen, rauh, holperig; afries. unlend bodenlos, tief; mnl. onlandic…