lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

üblich

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
13
Verweise raus
2

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

üblich

üblich

üben Vb. ‘durch ständiges Wiederholen sich anzueignen suchen’, ahd. uoben ‘Landbau treiben, (aus)üben, verrichten, treiben, verehren’ (9. Jh.), mhd. üeben, uoben, (md.) ūben ‘bebauen, hegen, pflegen, ausüben, ins Werk setzen, beständig gebrauchen, tätig sein’, asächs. ōƀian ‘feiern’ (vgl. ungiōƀid ‘ungepflegt, vernachlässigt’), mnd. ōven ‘(be)treiben, bearbeiten, bauen, pflegen, ehren’, mnl. oeven ist mit jan-Suffix abgeleitet von einem in ahd. uoba f. ‘Feier’ (Hs. 13. Jh.), uobo m. ‘Landbauer’ (um 900), lantuobo ‘Bauer’ (um 900), mhd. uop ‘Landbau, Handlungsweise, Gebrauch, Übung, Sitte’ bezeugten dehnstufigen Nominalstamm. Daneben sind zu einem n-Stamm gebildet mnd. ōvenen, mnl. nl. oefenen, ablautend aengl. æfnan, efnan ‘ausführen, vollbringen, tun, verursachen, leiden’, anord. efna ‘ausführen, leisten, helfen’, schwed. ämna ‘beabsichtigen, vorhaben’. Verwandt sind ferner anord. efni ‘Stoff, Material’ und aengl. andefn ‘Maß, Menge’. Außergerm. sind heranzuziehen aind. ā́paḥ ‘Werk, religiöse Handlung’, griech. ómpnē (ὄμπνη) ‘Nahrung, Getreide’, lat. opus ‘Werk, Arbeit, Tätigkeit’, ops ‘Vermögen, Reichtum, Macht, Hilfe, Beistand’, so daß von einer Wurzel ie. *op- ‘arbeiten, zustande bringen; Ertrag der Arbeit, Reichtum’ auszugehen ist. – Übung f. ‘das Üben, häufige und regelmäßig wiederholte Handlung zum Zwecke des Lernens und zur Steigerung der Leistung, probeweise durchgeführte Untersuchung’, ahd. uobunga (um 800), mhd. üebunge ‘Landbau, Verehrung, Eifer, beständiges Tun, Geschäftigkeit’. üblich Adj. (durch ständige Wiederholung) ‘gebräuchlich, herkömmlich’ (16. Jh.).
1597 Zeichen · 42 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Üblich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Üblich , -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte üben, was geübet, das ist, von den meisten oder doch von vielen wiede…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    üblich

    Goethe-Wörterbuch

    üblich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    üblich

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    üblich [ewliχ Hf. ] Adj. heftig, gewaltig: [ewliχi ‘Smartsə heftige Schmerzen, ən ewliχs Fír ein gewaltiges Feuer ; auch…

  4. Spezial
    üblich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    üb|lich adj. 1 (gewöhnlich) sciöche zënza, sciöche dagnora 2 usual (-ai, -a) 3 (gewohnt) solito (-ti, -ta), da vigni de.…

Verweisungsnetz

20 Knoten, 13 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 1 Kompositum 12 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ueblich

6 Bildungen · 2 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von ueblich

ueb + -lich

ueblich leitet sich vom Lemma ueb ab mit Suffix -lich.

ueblich‑ als Erstglied (2 von 2)

üblichkeit

DWB

ueblich·keit

üblichkeit , f. gewohnheit, brauch: dannoch ist ... geschlossen worden, dasz es ... so lange bey der alten ubligkeit und herkommen verbleibe…

ueblich als Zweitglied (3 von 3)

bergüblich

DWB

berg·ueblich

bergüblich , moribus et arti metallicorum conveniens, bergmännisch, bergenzend.

landüblich

DWB

land·ueblich

landüblich , adj. wie landesüblich sp. 112: landübliche tahten und sitten. Butschky kanzl. 487 ; landüblicher wucher. Rabener werke 2, 120 ;…

Ableitungen von ueblich (1 von 1)

unüblich

DWB

unüblich , adj. adv. , gs. zu üblich ( s. d. ). insolens, inusitatus, insuetus, insolite, insolenter, inusitate Stieler. a) activ, nicht übe…