Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trübselig adj.;
trübselig , adj.; ableitung von trübsal, bildungsgesetzlich zu adjektiven wie armselig, mühselig, saumselig gehörend, s. teil 10, 1, 527, Wilmanns gr. 2, 466 ; mhd., mnd., mnl. nicht belegt, zufrühest in der ableitung trübseligkeit (15. jh. ) auftretend; auch in den maa. nur spärlich bezeugt ( vgl. Fischer schwäb. 2, 409 , Martin-Lienhart 2, 740 b ). mit abweichender schreibung trübsälig A. Margaritha d. gantz jüd. glaub (1531) b 3 b , E. Strausz freund Hein (1902) 167 und häufig an seele angelehnt trübseelig Frz. A. v. Brandis ehrenkräntzel (1678) 187 , Göthe 12, 360 W. — im gegensatz zu trüb…