Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
traulich adj.
traulich , adj. herkunft. traulich ist kein altes wort, sondern kommt erst im letzten viertel des 18. jh. auf, und zwar in der poesie des hains: 1774 Hölty, s. unten 3 c; 1776 Bürger, s. 3 a; 1777 Fr. L. v. Stolberg, s. 1 b; 1779 Claudius s. 2 e; 1780 Boie, s. 2 b. das wort ist dann schnell, auch auszerhalb des hainbundes, beliebt geworden: 1781 in Thomsons vier jahreszeiten, s. unten 1 f, 1782 bei Blumauer, s. 2 c, 1784 Kretschmann, s. 2 e; 1785 Ratschky ged. 158, 1786 E. C. Reichard, 1789 J. J. Ihlee, s. 3 a, J. Fr. Schink Abdera 2, 146 , U. Bräker, s. 2 d . dasz es in den 70 er jahren ganz …