Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
träumen vb.
träumen , vb. herkunft und form. j- ableitung zu traum; ahd. troumen, mhd. troumen, tröumen; anord. dreyma; im as. u. ags. in der bedeutung ' träumen ' nicht belegt, doch könnte ags. drŷman ' bekümmert, besorgt sein ' ( vgl. Grein-Köhler 131 a ) als eine frühe bedeutungserweiterung im sinne von II B 2 angesprochen werden und so auch das subst. dréam ' traum ' im ags. bezeugen, s. o. sp. 1437. — umgelautete und nicht umgelautete formen nebeneinander bis tief ins 18. jh. hinein; auf obd. boden tritt -au- nur langsam zurück, wenngleich schon im 15. u. 16. jh. in verbreiteten schriftwerken -äu- ni…