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stroemung

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

strömung f.

Bd. 20, Sp. 68
strömung, f. , deverbale von strömen. junge ableitung, die ihre entstehung der doppeldeutigkeit von strom als 'flusz' und 'strömung' verdankt. Stielers aufzeichnung des wortes stammb. 2213 (1691) erregt den verdacht rein constructiver ansetzung, da es alle bekannteren wörterbücher der folgezeit vermissen lassen, selbst Adelung (1780). lexikalisch wie litterarisch erst seit dem letzten viertel des 18. jahrh. bezeugt. von den lexikographen buchen es zuerst Hederich-Schwabe promptuarium lat. prob. 22 (1777), 2911; Heynatz antibarbarus 2 (1797), 458 ausdrücklich als neu; Campe 4 (1810), 720a; die litterarisch ältesten belege (im sinne von 'meeresströmung') finden sich in Forsters reise um die welt 1778 (sämtl. schr. 1, 62; 2, 186). Bürgers Iliasübersetzung 1784 (werke 218 Bohtz; ges. 4 v. 422). im 19. jahrh. hat die junge bildung das kurz zuvor unbestrittene strom = 'fluxus aquae' als simplex in eigentlichem, bildlichem und übertragenem gebrauch völlig verdrängt (s. 1strom II A 1, sp. 2; 1 a, sp. 3; 1 b, sp. 3/4). den maa. bleibt sie naturgemäsz fremd (vgl. II A 1, sp. 2); sreúmong bei Christa Trierer ma. (1927) 2, 202a zeigt den in jüngster zeit verstärkten einflusz der schriftsprache auf die maa. 11) eigentlich: die dauernd gleichsinnige bewegung des wassers auf der erdoberfläche, motus aquarum continens. wie älteres strom = fluxus aquae bezeichnet auch strömung sowohl die durch das natürliche gefälle in den wasserläufen der erdoberfläche als auch die durch windwirkung, temperaturverhältnisse [] u. s. w. im weltmeer hervorgerufene dauernd oder lange zeit gleichsinnige bewegung des wassers (vgl. sp. 2ff.). der sachliche nachdruck liegt bei beidem, hier im gegensatz zu strom, gemäsz der neuzeitlichen erfahrung und auffassung durchaus auf der starken, aber ruhigen stetigkeit der bewegung. fast ausschlieszlich singularisch verwendet. strömung in flieszenden gewässern: dieser nachen schwamm dann in der schnellen strömung abwärts A. v. Arnim w. 15, 305 Grimm; die zu ihr gehörigen fische lieben gröszere bäche und flüsse mit starker strömung und kiesigem grunde Wimmer gesch. d. dt. bodens 401; die strömung (des Ogowe) ist im unterlauf träge, nimmt aber nach oben bedeutend zu Schweitzer zw. wasser u. urwald 22. selten stärker: jetzt rinnst du niedrig, bach meiner heimat, ... aber ich kenne die macht deiner strömung, denn nach dem wettersturz brausest du zornig zwischen den hügeln dahin Freytag ges. werke 9, 92; die strömung erfaszte den fröhlichen gesellen und risz ihn fort Steub drei sommer in Tirol 1, 82. meist ganz ruhig; schon früh: endlich zog die strömung diese unbehilfliche maschine gegen Kastel Göthe I 33, 292 W.; die insekten erhascht er ... im wasser watend ... welche ihm die strömung zuführt Naumann naturgesch. d. vögel 2, 933. strömung im offenen meer; gern als stark u. s. w. charakterisiert: weil er zwischen Japan und Neuspanien starke strömungen wahrgenommen habe Forster sämtl. schr. 4, 18; eine starke strömung habe sie sehr weit fortgeführt Ratzel völkerkunde 2, 341; lange kämpften wir gegen die gewaltige strömung, welche hier (bei Gibraltar) stetig in das Mittelmeer flieszt Moltke ges. schr. u. denkw. 1, 199. die stetigkeit der meeresströmungen ist oft nur relativ, nicht absolut: der ausbreitung der Polynesier von west nach ost erwuchsen keine unüberwindlichen schwierigkeiten durch die herrschenden ostpassate und westlich gerichteten strömungen, denn es fehlt nicht an gelegentlichen gegenwinden und gegenströmungen Peschel völkerkunde 371; wie ein reiches meer mit vielfach wechselnder strömung Fouqué zauberring (1812) 1, 1. — in dichterisch gehobener sprache manchmal für die gesamtheit des flieszenden wassers, für strom als dessen charakteristische eigenschaft: um die strömung abzuleiten, gruben sie ein frisches bette Platen werke 1, 6 Hempel; ein kleines flüszchen, wahrscheinlich das urenkelkind jener mächtigen strömungen, die vor jahrtausenden mit gewaltigen massen spielten Holtei erz. schr. 7, 6; die leiche des Achilles (wollten) seine trauernden rosse über des Okeanos strömung tragen Welcker alte denkmäler 2, 234. 22) übertragen: strömung als stetige oder länger andauernde gleichsinnige bewegung bei concreten medien. nicht allzu häufig; oft in ungewöhnlicher verwendung. von anderen flüssigkeiten: sie wirft sich auf die blutbedeckte leiche, die ihrer zähren strömung überwallt Gries Ariostos rasender Roland 3, 31; den ersten einzelnen tropfen folgte nun in geraden regelmäszigen strömungen ein wassergusz Holtei erz. schr. 1, 143; sie wärmte auch die glieder des alten und brachte sein blut in schnellere strömung v. Polenz Büttnerbauer 2, 272; die abwärts gerichtete strömung des bildungssaftes Roszmäszler d. wald 172. von gasförmigen stoffen: er setzt gleichsam dem strome des wassers die strömung der luft entgegen v. Brinckmann filos. ansichten 55; einflusz des windes, der mit seiner trockenwarmen strömung die sehnen überreizt Laistner nebelsagen 91; die luft wogte in warmen, üppigen strömungen Laube ges. schr. 9, 98. von der ausbreitung des magnetischen und elektrischen fluidums: ich will sehen, ob hier eine magnetische strömung stattfand Gutzkow ritter v. geiste 4, 327; es war, als ob von dieser berührung (des haars der geliebten) eine warme elektrische strömung ausginge Seidel vorstadtgesch.2 51. von der bewegung compacter menschenmassen: die einzige strömung, die von osten gegen westen eingetreten, die des Attila Fr. Schlegel dt. museum 4, [] 335; die strömung (der auf der strasze auf und ab wogenden menschenmenge) risz uns in den kunstverein Hebbel werke 9, 388 Wern.; die siegreichen verbündeten ergossen sich nun in verschiedenen strömungen nach den bischöflichen gebieten Ranke sämtl. werke 9, 306. 33) bildlich dagegen entfaltet das junge strömung wie strom das extensivste leben. im unterschied von diesem wird es zur charakteristik seelischer oder geistiger vorgänge verwendet, bei denen der sachliche nachdruck auf der unbestimmten abgrenzung der bewegung oder des bewegten, auf dem in einer bestimmten richtung erfolgenden fluctuieren des vorgangs liegt. es bezieht sich also auf unschärfer ablaufende oder empfundene vorgänge als strom und neigt daher zu stärkerer abstraction. als äuszeres symbol für das verblassen der eigentlichen vorstellung von strömung stellt sich das deutliche überwiegen des pluralischen gebrauchs dar. 3@aa) als metapher für die starke, gleichsinnig gerichtete bewegtheit der seele oder des gefühls. seit dem beginn des 19. jahrh.; nicht allzu häufig: ich begreife es, weil ich deine strömungen kenne und oft von ihnen mitgerissen bin worden Bettine Günderode 1, 236. für gewöhnlich rein abstract: ein herzinniges wohlwollen und wohlbehagen tauschte sich in fröhlichen strömungen gegeneinander aus Fouqué zauberring 1, 205; dann erhebt sich eine kraft in ihm (dem herzen), die in sanfter strömung linderung bietet M. Meyr erz. aus d. Ries 1, 54; jetzt trafen zwei strömungen in seiner brust aufeinander, und daraus entstand wenigstens für den moment die innerlichste klarheit Raabe Abu Telfan (1870) 2, 176. 3@bb) zur bezeichnung einer ausgeprägten geistigen grundhaltung oder einstellung, die in eine bestimmte richtung weist und alle, die mit ihr in berührung kommen, in ihren bann zieht und mit sich fortführt. seit der mitte des 19. jahrh. begegnet strömung in dieser ursprünglich metaphorischen verwendung am häufigsten; sie erhält im 20. jahrh. geradezu schlagwortartigen charakter: gut aber ist es, dasz auch Deutschland sich in die strömung, da sie nun einmal in die zeit sich ergieszen sollte, mit seinen kräften warf Immermann werke 18, 32 Hempel; das deutsche staatsschiff durch die strömungen der coalition zu steuern Bismarck ged. u. erinn. 2, 293 volksausg. für gewöhnlich von der concreten bedeutung als selbständig weiter entwickelter abstracter begriff losgelöst: standhaft musz man seine stellung zu behaupten suchen, bis die strömung vorüber gegangen ist Göthe I 42, 2, 503 W.; die strömung der zeit kam in ganz Europa dem fürstlichen souveränitätsgelüste zu hülfe L. Häusser dt. gesch. 1, 114; in dieser wendung beliebt; daher zusammengerückt als zeitströmung, mit werthaccent als modeströmung; damals aber, wo die strömung der öffentlichen meinung gegen sie ging Ranke sämtl. werke 9, 7; in versammlungen dieser art ist es mehr allgemeine strömung als individuelle überzeugung, was den ausschlag gibt ebd. 31, 244; die den Polen freundliche strömung Bismarck ged. u. erinn. 1, 335 volksausg.; (die) strömungen deutschen geisteslebens Treitschke hist. u. polit. aufsätze 1, 199. durch vorangestelltes adj. wird solche abstracte strömung seit 1850 gern einem bestimmten sachgebiet geistiger erscheinungen zugeordnet: so giebt es neben allgemein geistigen nationale, politische, culturelle, religiöse, sociale, litterarische, künstlerische, anders gewendet zeitliche, vorübergehende, augenblickliche strömungen. beispiele: wie schwer ist es bei Scharnhorst, ihn einer der groszen geistigen strömungen, die wir bezeichneten, zuzuweisen Meinecke leben Boyens 1, 168; Nicolovius, ein tiefes, von der religiösen strömung der zeit im innersten bewegtes gemüt Treitschke dt. gesch. i. 19. jahrh. 1, 279; das durfte nicht hindern, politischen strömungen in der Türkei entgegenzutreten Hindenburg aus meinem leben 208. die gewöhnlichkeit dieser verwendung führt zu kühnen augenblicksbildungen: die antiministerielle strömung, d. h. die miszgunst, mit der ich von vielen meiner standesgenossen ... behandelt wurde Bismarck ged. u. erinn. 2, 188 volksausg.; unter dem einflusz einer herrnhutischen und dann wieder einer geisterseherischen strömung Fontane ges. werke I 2, 502. [] 3@cc) in sonstiger metaphorischer verwendung nur gelegentlich; daher bildnäher. bei klangvorstellungen: noch überzieht diese aufsteigenden wirbel die rhythmische strömung einer längeren rede Freytag ges. werke 14, 284. häufiger für bewegungen innerhalb einer thatsachengruppe: liesze es die ungebändigte strömung der ereignisse zu Chamisso werke (1836) 5, 228; gewisz gibt es glückliche und unglückliche strömungen in der lebensperiode Pückler briefe eines verstorbenen 4, 104; die verschiedenen strömungen der weltgeschichte Ranke sämtl. werke 38, 3; geschichte zu studieren, indem sich hier unserem blicke strömungen sowohl als unbewegliche stellen zeigen H. Grimm Michelangelo 1, 54. manchmal sehr seltsam: mitten in den groszen strömungen des österreichischen successionskrieges Scheffel ges. werke (1907) 3, 139; wie die im begriff geld schlieszlich vereinigten strömungen eng mit der entwicklung der menschheit überhaupt verbunden sind Luschin v. Ebengreuth münzkunde u. geldgesch. 16. 44) compositionen (meist in eigentlicher verwendung, vornehmlich von meeresströmungen; übertragen selten: in bezug auf den elektrischen strom) begegnen erst seit dem ausgang des 19. jahrh. in nicht allzu groszer zahl: auswirkung der thatsache, dasz strom in zusammensetzungen die ursprüngliche bedeutung fluxus (aquae) länger bewahrt und vielfach bis heute nicht aufgegeben hat (vgl. stromgeschwindigkeit, -schnelle, -stärke u. s. w.). überwiegend findet sich bei den folgenden beispielen in der gegenwartssprache der zweite bestandtheil häufiger mit strom verkoppelt (s. dort).
11298 Zeichen · 170 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    StrömungDie

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Die Strömung , Mz. — en , der Zustand da etwas strömet, wie auch, das strömende Wasser, der Strom selbst. »Die Strömung …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Strömung

    Goethe-Wörterbuch

    Strömung [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Strömungf.

    Pfälzisches Wb.

    Strömung f. : wie schd., Strämung (šdrEmuŋ) [ KU-Bedb LA-Gommh Wollmh ]. Er isch in die St. gerode, beim Schwimmen [ LA-…

  4. Spezial
    Strömungf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Strömung , f течение , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stroemung

41 Bildungen · 11 Erstglied · 29 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von stroemung

stroem + -ung

stroemung leitet sich vom Lemma stroem ab mit Suffix -ung.

stroemung‑ als Erstglied (11 von 11)

Strömung, konvektive

Meyers

Strömung, konvektive , mechanische Übertragung der Elektrizität. Ein unendlich langer Stab, der auf je 1 cm mit 10 Coulomb (1 CGS elektromag…

Strömungslinien

Meyers

stroemung·s·linien

Strömungslinien , die Linien, in denen sich die Flüssigkeitsteilchen bei einer stationären Strömung bewegen. Falls die Bewegungsenergie durc…

strömungsstärke

DWB

stroemung·s·staerke

-stärke : ( der katholik ) fühlt immer eine in sicherer, beständiger strömungsstärke fortvibrierende autorität über sich H. Conradi ges. sch…

Strömungsströme

Meyers

Strömungsströme , schwache elektrische Ströme, die beim Durchströmen einer Flüssigkeit durch eine poröse Masse (infolge der Reibung) auftret…

stroemung als Zweitglied (29 von 29)

ABSTRÖMUNG

DWB2

DWB2 ABSTRÖMUNG f. DWB2 zunächst lexikal.: DWB2 DWB2 1691 abströmung eines flußes derivatio fluminis Stieler stammbaum 2213. DWB2 — zu abstr…

AUSSTRÖMUNG

DWB2

ausstrom·ung

DWB2 AUSSTRÖMUNG f. DWB2 nomen actionis u. nomen acti zu ausströmen. ausfluß, ausstrahlung, abgabe, emission, emanation: DWB2 1751 was für i…

Beströmung

Campe

Die Beströmung , Mz. die — en. 1) Der Zustand, da etwas eine Sache beströmet, und da etwas beströmet wird. 2) Die Handlung des Beströmens, i…

dachströmung

DWB2

dach·stroemung

dachströmung f. DWB2 4 tier- und pflanzennamen, wohl überwiegend im anschluß an dach̄ B 2:

durchströmung

DWB

durch·stroemung

durchströmung , f. der wahre gegenseitige durchströmungspunkt der sinnenwelt und der der geister Fichte Reden an die deutsche nation 141 .

einströmung

DWB

einstrom·ung

einströmung , f. 1 1) inundatio, einströmung des wassers. 2 2) bildlich, wie sollten deine sinne allein bei den entzückenden einströmungen i…

fortströmung

DWB

fort·stroemung

fortströmung , f. die beständige fortströmung des weltmeers ( bei der flut ). Kant 8, 211 .

gegenströmung

DWB

gegen·stroemung

gegenströmung , f. strömung im wasser, z. b. im meere, die einer andern, der bisherigen entgegenwirkt ( vgl. vor. ). vielfach bildlich, wie …

gezeitenströmung

DWB

gezeiten·stroemung

gezeitenströmung , f. : gezeitenströmung das infolge des regelmässigen steigens und fallens des meeresspiegels bei ebbe und flut in den küst…

Glutausströmung

Campe

glut·ausstroemung

◬ Die Glutausströmung , Mz. die — en . 1) Die Ausströmung, das Ausströmen der Glut. 2) Die ausströmende Glut selbst, der Glutstrom . Und in …

grundströmung

DWB

grund·stroemung

-strömung , f. , die strömung in der tiefe, die das innerste wesen repräsentiert; in der hauptsache uneigentlich verwendet: ein von den geis…

Meeresströmung

GWB

meeresstrom·ung

Meeresströmung Die Kieshügel voll großer Geschiebe, auf alte M-en hindeutend GWB 31,155,14 ItR Syn GWB Meerstrom Elke Dreisbach E.D.

südströmung

DWB

sued·stroemung

südströmung , f. , aus süden her ziehende strömung: die südströmung des dortigen küstenmeeres giebt der mündung ( des Amur ) eine andere dir…

überströmung

DWB

ueber·stroemung

überströmung , f. , superstagnatio: die ü. des Nils Knebel liter. nachlasz (1835) 3, 186 ; die ü. des landes frantzös. Simplicissimus (1683)…

unterströmung

DWB

unter·stroemung

unterströmung , f.; s. DWB strömung und 1 unter III B 1 a α und ε . erst gegen ende des 19. jahrhs. geläufig geworden. ' etwa courant inféri…

vorausströmung

DWB

voraus·stroemung

-strömung , f. , in technischer sprache: bezüglich der dampfwirkung in den cylindern ... sind zu unterscheiden: volldruck, dampfdehnung und …

wärmeströmung

DWB

waerme·stroemung

wärmeströmung , f. : dasz unter verschiedenen meridianen die grenze des bodeneises ... in sehr verschiedenen breiten liegt, wodurch perpetui…

wasserströmung

DWB

wasser·stroemung

wasserströmung , f. : schutz ( der fluszmündung ) gegen die angriffe der wasserströmung Lueger 7, 752 . bildlich: ist es nothwendig für jede…

westströmung

DWB

west·stroemung

westströmung , f. , strömung nach westen: diesz beweiset wol auch die westströmung des Baikal( sees ) Ritter erdkde (1822) teil 3, 75. —

windströmung

DWB

windstrom·ung

windströmung , f. , die natürliche: die fähigkeit ( eines vogels ) sich gegen starke windströmungen zu erheben Brehm tierl. 6, 574 P.-L.; da…

zeitströmung

DWB

zeitstrom·ung

-strömung , f. , bildlich, bewegung, richtung eines zeitalters; von Holtei erz. schr. 38, 34 noch als ein ihm ungeläufiger ausdruck citiert;…

zuströmung

DWB

zustrom·ung

zuströmung , f. : ohne diese unterseeische z. A. v. Humboldt kosmos 1, 322 ; eine widernatürliche z. des bluts in die gefäsze des gehirns al…

Ableitungen von stroemung (1 von 1)

Beströmung

Campe

Die Beströmung , Mz. die — en. 1) Der Zustand, da etwas eine Sache beströmet, und da etwas beströmet wird. 2) Die Handlung des Beströmens, i…