Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gezeiten
gezeite , gezeiten , adverbiale verbindungen. 1 1) im gegensatz zu der spärlichkeit des freien gebrauches adjectivischer ableitungen von der vorhergehenden substantivform ( vgl. giziter, matutinus Graff 5, 638 ; vgl. getîdich Schiller-Lübben nachtr. 140 ) sind dem litterarischen gebrauch mehrfach zeugnisse für das adverbium zu entnehmen: sie quamun io ginôto zi imo sâr gizîto. Otfrid 4, 7, 90 ; vgl. auch: mature, iligo; vel gizito Steinmeyer-Sievers 2, 600 ; er rief vil gezît. pfaffe Konrad 160, 18 ; und chomet er niht gecite so rfet uber flt. Nibel. ( nach A; bei Lachmann 1488, 1 bez îte); …