Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windstrom m.
windstrom , m. 1) vom natürlichen wind: darauff ein ungewitter erfolget, darausz hat es bei uns über das dorff den vorigen windstrom noch ein wenig weiter umbfangen theatr. diabol. (1587) 1, 107 a ; dampfwolken ..., welche der windstrom spielend auf das wasser warf Musäus volksmärchen 3, 25 Hempel; der jähe windstrom ... läszt keinen obstbau aufkommen Riehl naturgesch. d. volkes 1, 213 ; ihr ( kam ) ein ... kalter windstrom entgegen Auerbach schriften 15, 24. 2 ) vom künstlichen wind, z. b. der blasebälge: das fürchterliche sausen und pfeifen des windstromes Göthe I 27, 335 W.; bei getreiderei…