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Stē²n

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Stē²n m.

Bd. 5, Sp. 457
Stē²n m. [allg.] 1.1. feste mineralische Masse. De Kiärke es van Stäin (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). En Beld von Stēin (Kr. BeckumBek Vh). Hä es vöä’m Stǟin arbeitet im Bergbau, ist Gesteinshauer (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Ra.: So hatt äss ’n Steen sehr hart (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). He häw en Hiätt van Steen ist hartherzig (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw || mehrf.). — 1.2. mehr oder weniger großes Stück Stein, Gesteinsstück, das sich in großer Zahl in und auf der Erdoberfläche befindet. ’n Stōin weltern (wälzen) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb). Ne Steen schmieten (WmWb). Häi smet mī midd’en Steine warf mich mit dem Stein (Kr. MindenMin Ha). Wippsteetken (Bachstelze) hüppelt van Stäin te Stäin (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — Ra.: Hä schläöpet as ’n Stäin schläft tief und fest (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Et föllt mi ’n Steen van’t Hatte ich bin sehr erleichtert (WmWb). Höe klaget jümmer Steuin un Beuin klagt immer sehr (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@StruchtrupSt || mehrf.). Stein un Bain swören nachdrücklich versichern (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). En Stǟin in’t Rollen brengen ersten Anstoß geben, eine Angelegenheit in Gang bringen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). ’n Steen in den Weg leggen jmdm. bei einem Vorhaben Schwierigkeiten machen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp || mehrf.). Wo anner Lǖ et Heät het, do hïet hä ’n Stǟin ist hartherzig (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Öäwer Stock un Stǟin über alle Hindernisse (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || mehrf.). Dat is jüst so vïel äß ’n Druopen up’n heten Stehen ist gar nichts (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). — Sprichw.: Wä ’n Rǖen smīten well, fint hännich en Stǟin (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || mehrf.). Wenn de Stäin ut de Hand es, hett ’n de Düwel inn’e Hand (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa || mehrf.); ..., dann is he för ’nen andern (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Wo de Stēin henfällt, do blitt ’e liggen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Wo). Wo dei Stein liggt, dor begraset hei sick (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh). Man mutt den Steen nich wieder schmieten, as man ’nen wehrhalen kann (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). En Steen, well to schwaor iß, de maott ’m liggen laoten (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || mehrf.). — 2. Baustein (verschiedener Art); z.B. Ziegel-, Backstein. Witten Steen weißer Ziegelstein, Backstein (WmWb). Rooden Steen roter Ziegelstein (WmWb). Ik bin so möhe, äs wann ik ’n ganßen Dag Steene kloppet häwwe (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Steene schlaon Steine brennen im Feldbrandverfahren (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Steine recken Steine auf einem Neubau von Hand zu Hand gehen lassen (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@FriedrichsdorfFr). Anfang September wodden de Steene innesatt in den Feldbrandofen (WmWb). Stein komm! gegenseitiger Zuruf der Maurer, wenn Steine herangeschafft werden müssen; dies geschieht durch Zuwerfen von Mann zu Mann (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Meunst diu, diu wörest eun ferger Steun meinst du, du würdest im Leben nicht mehr zurechtgestoßen(Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). — 3. Edelstein. — Ra.: Hä es bange, eäm föll en Stǟin ūt’e Kraune dass er sich etwas vergibt, wenn er eine bestimmte Arbeit tut (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 4. Meist in Verbindung mit brē²d, hō²ch: Taufstein. De hauge Stäin Taufstein (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@ClarholzKl). Ik häw ne hauge Äere hat; ik sin von Mourn (heute Morgen) up’m breen Steen west war Taufpate (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@VohrenVo). Du kümps up’n breen Steen wirst Taufpate (Kr. MünsterMün Wb). Up’n Steun treen a) heiraten, b) Kind zur Taufe halten (Kr. LemgoLem Xy). — 5. Mühlstein. — Sprichw.: Twee hatte Steene mahlet nich guet zwei starrsinnige Personen bringen es zu nichts (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw || mehrf.); hachte Stoeine malt selt’n kloeine (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Äin Stǟin kann känn Meäl mālen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 6. Spielstein; z.B. ein Knicker, kleine Kugel aus Stein, Ton oder Glas, womit die Kinder spielen (Frbg.) (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr). — Ra.: Hä hïet ’n dicken Stǟin bi eäm im Breät genießt seine besondere Gunst (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 7. für ein Pflaster (auf der Straße, im Garten, vor oder hinter dem Haus, auf der Tenne) verwendeter Stein. Se häbbt do Steene leggen auf der Straße (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@BrochterbeckBb). Op der Diäl sind gruise Stoine (Kr. SoestSos Kr. Soest@BorgelnBo). Dei Ställe sint mïet Steunen besatt (Kr. SoestSos Kr. Soest@OstönnenOö). — 8. Fliese: De Steene schlaot up, et giff Räägen Steinplatten werden feucht, Anzeichen für Regen (WmWb). — 9. Kern einer Steinfrucht. Den Steen van ne Pruume (WmWb). — Sprichw.: Met häogen Häerns is nit guott Kirßen iäten, sei smitet emme de Stoine an diän Kopp (Wortspiel) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — Sagw.: In dä Prūme was känn Stǟin, sach de Būe, do harr ’e ’n Snāgel (Schnecke) freäten (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || mehrf.). Dat was een’n aohne Steen, sag Duwendiäk, dao fluog em ’n Kiwitt ut de Mäse wenn eine schwere Arbeit unerwartet leicht vonstatten geht (Kr. MünsterMün Kr. Münster@HavixbeckHa). — 10. festes Gebilde, das in Hohlräumen oder Geweben des Körpers durch Abscheidung von Salzen entsteht. Hä hïet ’n Stǟin inn’e Blōase (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). ⟨-nt [Tek, verstr. Stf]. — Pl. -ner [Kr. LübbeckeLüb Kr. TecklenburgTek Kr. BürenBür Kr. ArnsbergArn Kr. MeschedeMes Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp], -nder [Kr. BrilonBri Olp], sonst -ne⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 8,594: Stein III; HnVwb 3,756: Stein. Zus.:→ Bakke~, Beªrg~, Bikkel~, Bikken~, Bims~, Bla~, Blasen~, Blēnd~, Boªden~, Bombom~, Bōrd~, Bremmen~, Brokke~, Brüᵉke~, Brūn~, Bū~, Bucht~, Būren~, Dak~, Deªl~, Denk~, Doªbel~, Drank~, Drüppel~, Duk~, Düᵉren~, Dürpel~, Ek~, Feld~, Feld-brand~, Finken~, Fladder~, Flinten~, Flōr~, Funken~, Fünten~, Fuᵉr~, Fǖr~, Fǖr-brand~, Gallen~, Giᵉwel~, Gnē²de~, Gnīdel~, Goªten~, Graede~, Graf~, Grents~, Grund~, Gūle~, Hael-bō²m~, Hand~, Hār~, Hǟrd~, Hellen~, Hinkel~, Hunderd-pund~, Hūs~, Īser~, Kalk~, Karfunkel~, Kätse~, Katten~, Kirßen~, Kiᵉsel~, Kiᵉtel~, Klei~, Klinker~, Klitsker~, Klunk~, Knippel~, Knubbel~, Kō¹~, Kop~, Koªper~, Krag~, Kriᵉwet~, Krop~, Kummer~, Kwetsken~, Lāger~, Lak~, Lekke~, Lē²men~, Līk~, Lucht~, Mark~, Marmel~, Maschīnen~, Meªrk~, Mīlen~, Müᵉlen~, Mǖr~, Mūse~, Nēren~, Ō²gen~, Oªlig~, Ōr~, Pannen~, Pǟrseken~, Pik~, Pikkel~, Piᵉrde~, Planken~, Plaster~, Plāten~, Poggen~, Pot~, Prelle~, Priᵉkel~, Prūmen~, Pund~, Putse~, Pütte~, Reªken~, Rō²d~, Roddel~, Af-rō¹pe~, Rū~, Sålt~, Sand~, Schamp~, Schiᵉwer~, Schoªr~, Schöªr~, Schot~, Schram~, Schrekke~, Schrīf~, Schrūde~, Schūf~, Schūre~, Schurre~, Seißen~, Sē²pen~, Slangen~, Slīpe~, Slus~, Snad~, Sneide~, Snōr~, Sō²d~, Soªlen~, Spo¹l~, Stiᵉke~, Straten~, Striᵉke~, Strīke~, Ssukker~, Sül~, Sūr-kō²l~, Tappen~, Tē¹gel~, Trappen~, Tuf~, Wande~, Waske~, Wāter~, Weªrme~, Wette~, Wind-müᵉlen~, Wrīwe~, Wurste~.
5984 Zeichen · 107 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    sten

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny)

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stên

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    stên s. stân.

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sten

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Sten , schwed. Gewicht, s. Stein , S. 890.

  4. modern
    Dialekt
    Stē²nm.

    Westfälisches Wb.

    Stē²n m. [allg.] 1.1. feste mineralische Masse. De Kiärke es van Stäin ( Isl Is ). En Beld von Stēin ( Bek Vh). Hä es vö…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sten

1.833 Bildungen · 479 Erstglied · 1.346 Zweitglied · 8 Ableitungen

sten‑ als Erstglied (30 von 479)

stenan

KöblerAe

ste·nan

stenan , st. V. (4)? nhd. seufzen, stöhnen E.: germ. *stenan, st. V., stöhnen; idg. *sten- (1), *ten- (2), V., donnern, rauschen, dröhnen, s…

Stenay

Meyers

Stenay (spr. ßtönä), Stadt im franz. Depart. Maas, Arrond. Montmédy, 170 m ü. M., am rechten Ufer der Maas und an der Ostbahn (Linie Verdun-…

Stē²nbäkker

WWB

Stē²n-bäkker m. [verstr.] Ziegelbrenner, -arbeiter.

Stē²nbǟr

WWB

sten·baer

Stē²n-bǟr m. [ Mes Olp] Eber, der einen Hoden im Hodensack, den anderen im Bauch hat.

Stē²nbikke

WWB

Stē²n-bikke steinmeißelartiges Instrument ( Bek Al).

Stē²nbikker

WWB

Stē²n-bikker m. Steinmetz ( WmWb ). ¶ Vgl.→ pikker .

Stē²nboªdem

WWB

Stē²n-boªdem m. Steinboden; Pflaster (Frbg.) ( Enr Gb).

Stē²nboªr

WWB

Stē²n-boªr m.n. [verstr.] Steinbohrer; Gerät, Werkzeug, mit dem man z.B. Löcher in, durch die Wand schlägt ( Hal Bh).

Stenbock

Meyers

sten·bock

Stenbock , Magnus, Graf , schwed. Feldherr, geb. 22. Mai 1664 in Stockholm, gest. 6. März 1717 in Frederikshavn, entstammte einem alten Adel…

stênboum

Lexer

sten·boum

stên-boum stm. BMZ stehender baum, waldbaum. stenn-, stehenbaum Gr.w. 1,565. vgl. Ra. 519.

Stē²nbreªker

WWB

Stē²n-breªker m. [verstr.] 1. Arbeiter im Steinbruch. — 2. Maiglöckchen (Convallaria) [Alt].

Stē²nbred

WWB

sten·bred

Stē²n-bred n. Brett (mit einem runden Ausschnitt für den Hals) zum Tragen von Ziegeln ( WmWb ).

Stē²nbrüᵉke

WWB

Stē²n-brüᵉke m. [verstr.] Steinbruch. ⟨ -›brüᵉke‹ ( WmWb ), -›brüᵉk‹ [ Dor Bri Wal Alt], - bruch [ Min Hal Bek Höx Olp] ⟩

Stē²nbuk

WWB

sten·buk

Stē²n-buk m. [ Min Lem Hal] 1. Steinbock (Capra ibex). — 2. das Sternzeichen Steinbock.

stenca

KöblerAhd

stenca , st. F. (ō) Vw.: s. stenka*

Stencil

FiloSlov

Stencil , n трафарет , м → FiloSlov Pochoir, n

sten als Zweitglied (30 von 1.346)

afgünsten

KöblerMnd

*afgünsten , V. nhd. Zwietracht stiften Hw.: s. afgünstære, afgünstich E.: s. afgunst

armbrusten

KöblerMhd

*armbrusten , sw. V. Vw.: s. be- E.: s. armbrust

basten?

KöblerMnd

*basten? , sw. V. nhd. schrecken Vw.: s. vör- E.: Herkunft ungeklärt?

begünsten

KöblerMnd

*begünsten , sw. V. nhd. begünstigen Hw.: s. begünstinge E.: s. be, gunst

behasten

KöblerMnd

*behasten , sw. V. nhd. beschleunigen, eilen Hw.: s. behastinge E.: s. be, hasten

belisten?

KöblerMnd

*belisten? , sw. V. nhd. überlisten Hw.: s. belistinge; vgl. mhd. belisten E.: s. belistigen

bersten

KöblerMhd

*bersten , st. V. Vw.: s. ent- E.: s. bresten W.: nhd. (ält.) bersten, V., bersten, DW 1, 1527

berüsten

KöblerMnd

*berüsten , sw. V. nhd. rüsten, ausrüsten Hw.: s. berüstinge; vgl. mhd. berüsten E.: s. be, rüsten

besten?

KöblerMnd

*besten? , sw. V. nhd. mit Bast (Bastfasern) nähen Vw.: s. ane-, ent- Hw.: vgl. mhd. besten (1) E.: s. ahd. besten* 4, sw. V. (1a), nähen, f…

betterasten?

KöblerMhd

*betterasten? , V. nhd. „rasten im Bett“ Hw.: s. betterasten (2) E.: s. bette, rasten W.: nhd. DW-

brusten?

KöblerAhd

*brusten? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. as. brustian*

būsten

KöblerMhd

*būsten , sw. V. Vw.: s. ane-* E.: aus dem mnd. pfusen, V., stark atmen, lautmalerisch W.: s. nhd. pusten, sw. V., pusten

fasten?

KöblerAnfrk

*fasten? , sw. V. (1?, 3?) nhd. fasten ne. fast (V.) Hw.: s. fastinga*; vgl. ahd. fastēn I.: Lbd. lat. ieiunare? E.: s. germ. *fastēn, *fast…

festen?

KöblerAnfrk

*festen? , sw. V. (1) nhd. festigen ne. strengthen, secure (V.) Vw.: s. gi-* Hw.: vgl. as. *fėstian, ahd. festen* E.: germ. *fastjan, sw. V.…

gasten

KöblerMnd

*gasten , sw. V. nhd. beköstigen, speisen Hw.: s. gastinge, gesten E.: s. gast

geknüsten

KöblerMhd

*ge·knüsten

*geknüsten , sw. V. nhd. stoßen, schlagen, quetschen Hw.: s. geknüstet E.: s. ge, knüsten L.: Lexer 112a (küsten), Hennig (knüsten)

gelēsten

KöblerMnd

*ge·lēsten

*gelēsten , sw. V. nhd. Einlager halten Hw.: s. gelēstinge E.: s. ge, lēsten

getürsten?

KöblerMhd

*getürsten? , V. nhd. „kühn vollbringen“ E.: s. geturst W.: nhd. DW-

gibesten?

KöblerAhd

*gibesten? , sw. V. (1a) Vw.: s. in-

gunsten

KöblerMhd

*gunsten , sw. V. Vw.: s. un- E.: s. gunst W.: nhd. (ält.) gunsten, V., gunsten, begunsten, begünstigen, DW 9, 1126

günsten

KöblerMnd

*günsten , V. nhd. Obdach und Kost geben (müssen)? Hw.: s. günstinge, gunsten? E.: s. gunst?

güsten

KöblerMhd

*güsten , sw. V. Vw.: s. er- E.: Herkunft ungeklärt?

gēsten

KöblerMnd

*gēsten , sw. V. nhd. „geistern“ Vw.: s. ent-, in-, ūt- E.: s. gēst (2)

harsten

KöblerMhd

*harsten , sw. V. Vw.: s. ge- E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1189 (harsten)

hesten

KöblerMhd

*hesten , V. nhd. hasten Vw.: s. er- Hw.: s. hasten E.: s. hast W.: nhd. (ält.) hesten, V., hesten, hin und her hasten, DW 10, 1269

hinderlisten

KöblerMnd

*hind·erlisten

*hinderlisten , sw. V. nhd. überlisten, hinterlistig sein (V.) Hw.: s. hinderlistich, inderlistinge; vgl. mhd. hinderlisten E.: s. hinder (1…

inkümpsten

KöblerMnd

*inkümpsten , sw. V. nhd. einziehen, einwandern, zuwandern Hw.: s. inkümpstinge E.: s. inkumpst

investen

KöblerMnd

*investen , sw. V. nhd. mit einem geistlichen Amt bekleiden Hw.: s. investinge E.: s. lat. investīre, V., bekleiden; vgl. lat. in, Präp., Pr…

kasten

KöblerAfries

*kasten , Sb. nhd. Kasten ne. case (N.) (1) Vw.: s. -maker I.: Lw. mhd. kaste E.: s. mhd. kaste, sw. M., Kasten, Behälter; germ. *kar, Sb., …

kwisten

KöblerAhd

*kwisten , sw. V. (1a) Vw.: s. fir-, ir- Hw.: s. kwisten* (1)

Ableitungen von sten (8 von 8)

besten

DWB

besten , von bast, in doppeltem sinn, 1 1) binden und nähen, vgl. Haupt 8, 11. 12 . 2 2) schälen, glubere, delibrare, vgl. entbästen . Dasyp…

entstên

Lexer

ent-stân , ent-stên stv. I, 4. BMZ entstuont, entstanden eigentl. entgegenstehen, widerstehen ( gt. andstandan ), woraus sich folgende, im W…

erstên

Lexer

er-stên stv. s. erstân.

gesten

DWB

gesten , verb. 1 1) refl. sich festlich schmücken, mhd. gesten, nebenform gasten teuf. netz 12192, eigentlich vom wirt und seinen gästen, s.…

unsten

ElsWB

unste n [stə M. ] zürnen, sich zornig gebärden. — mhd. unsiten .

verstenlich

KöblerMhd

verstenlich , Adj. Vw.: s. verstentlich

zerstên

Lexer

zer-stân , zer-stên stv. = zergân, vergehn, ende nehmen, intr. alsô der herschilt in deme sibenden zustêt Ssp. 1. 3,2, unpers. mit gen. an d…