Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Schostein
Schostein (lautl. šǫsḍaįn ), -steen, ä. Spr. Schor-, Pl. -s m. Schornstein Mi 76 b ; Kolz 141; das zu Schor 1 gehörige Schostein, -ee- gilt allgem., nur im O von Sta und bei Bri. das Syn. Schottstein, -ee- ( s. d. ); vgl. Kluge-M. 19 677 a 1. Sachliches a. Verbreitung: das Niederdeutsche Hallenhaus hatte ursprünglich keinen Schornstein, der Rauch entwick durch das Ulenlock ( s. d. ) oder die Tür; vgl. Hierd 1 a (Bd. 3, 675); auch ein über den Herd gemauerter Swibagen ( s. d. ) war nicht immer vorhanden: 'die Bauerhäuser in Meklenburg sind meistentheils ohne Schornsteine' (1837) Jb. 2, 118; 'de…