Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
schnattern
schnattern
schnattern Vb. ‘schreien wie Enten, Gänse, schwatzen’, mhd. snateren ‘schreien (wie die Enten), klappern (wie der Storch), quaken (wie die Frösche), den Schnabel in einer Flüssigkeit schnell und wiederholt laut öffnen und zumachen, schwatzen’, mnd. mnl. snāteren, nl. snateren, norw. (mundartlich) snatra ‘schnauben, zischen, knistern’ führen auf eine Grundbedeutung ‘den Schnabel, Mund schnell auf- und zumachen’. Als verwandt sind vergleichbar anord. snata ‘Speer, Spieß’, eigentlich ‘Spitze’, norw. snat ‘hochstehendes Ende’, ahd. snazo (Hs. 13. Jh.), snez (Hs. 14. Jh.), mhd. snez ‘Hecht’ (eigentlich ‘der Schlanke, Spitze’). Die teils mit dem Mund, Schnabel u. dgl. hervorgebrachten Geräusche, teils etw. Spitzes bezeichnenden Bildungen gehören zu der lautmalenden, mit germ. sn- anlautenden Wortgruppe (s. Schnabel).