Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnappe f.
schnappe , f. schnappende person oder schnappendes ding; erst im nhd. erscheinend. 1 1) schwatzende person ( vergl. DWB schnappen 1, sp. 1170): die schnappe, schnapperinn, loquacula Stieler 1894 . 2 2) maul, als schnappendes gedacht: die schnappen, maul, schnauze Schm. 2 2 , 577 ; etwas auf die schnappe geben, auf die schnappe schlagen Campe als wort der niedrigen rede. 3 3) schnappendes, schnell zufallendes gerät; bei jägern ein tuch, welches in kloben oder rollen geht, damit es geschwinde auf- und niedergezogen werden kann, auch falltuch. Jacobsson 1, 653 a ; bei fischern starke lange netze,…