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sass

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

LothWB
Anchors
6 in 6 Wb.
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Eintrag · Lothringisches Wb.

Sass m.

Bd. 1, Sp. 429a
Sass [zàs Falk.] m. Sitz, Sitzplatz: kumm, hier hasch de e gute S.! — els. 2, 375 ebenso; baier. 2, 329 Sâsz; Gr. Wtb. 8, 1805 Sasz; mhd. saz. — s. a. Sess.
206 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sáß

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Der Sáß , des -ssen, plur. die -ssen, von dem Zeitworte sitzen, der da sitzet, und figürlich in gewöhnlicherm Verstande,…

  2. modern
    Dialekt
    Sass

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB LothWB LothWB RhWB RhWB RhWB Sass [Sâs Achenh. Gimbrett K. Z. ] m. Sitzplatz, kunstlos durch Erdanhäufung u. dergl.…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sass

96 Bildungen · 70 Erstglied · 24 Zweitglied · 2 Ableitungen

sass‑ als Erstglied (30 von 70)

sassada

LDWB1

sass·ada

sassada [sas·sạ·da] f. (-des) Steinwurf m .

sassafras

DWB

sassafras , m. das wurzelholz eines in Nordamerika, besonders Virginien und Florida, wachsenden baumes, laurus sassafras Nemnich, von starke…

sassafrasholz

DWB

sassafras·holz

sassafrasholz , n. dasselbe wie sassafras, lignum sassafras. Pritzel-Jessen, vgl. Karmarsch-Heeren 3 7, 538.

sassafrasöl

DWB

sassafras·oel

sassafrasöl , n. das in dem sassafrasholze enthaltene ätherische öl, dem es seinen fenchelartigen geruch und aromatischen geschmack, sowie s…

Sássafráß

Adelung

Der Sássafráß , des -sses, plur. inus. das lockere und schwammige Holz des Sassafraß-Baumes und seiner Wurzel, welches eine rothe oder gelbg…

sassam

KöblerMnd

sas·sam

sassam , Adj. nhd. mutwillig ÜG.: lat. lascivus, petulans E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 3, 31 (sassam)

sassamënt

LDWB1

sass·ament

sassamënt [sas·sa·mënt] m. (-nc) 1 Steinansammlung f. 2 steiniger Boden.

Sassandra

Meyers

Sassandra , Küstenfluß an der franz. Elfenbeinküste (Westafrika), der infolge Katarakten nicht schiffbar ist. Der gleichnamige Kreis hat (19…

Sassanide

GWB

Sassanide Angehöriger eines persischen Herrschergeschlechts, der vierten u letzten Dynastie des Persischen Reiches (Anfang 3. Jh bis Mitte 6…

Sassaniden

Herder

Sassaniden , pers. Dynastie von 218 n. Chr. bis 626; s. Persien.

Sassaparill

RhWB

Sassaparill tsasə-  Köln-Sdt Sg. t. n.: Stechrindenwurzel.

sassaparille

DWB

sassaparille , f. eine in Amerika, besonders Peru heimische stechwindenart, smilax officinalis Pritzel-Jessen, smilax sassaparilla Oken 3, 6…

sassaparillwurzel

DWB

sassaparill·wurzel

sassaparillwurzel , f. die wurzel der sassaparille, welche besonders in der ältern medicin als mittel gegen syphilis, scropheln u. s. w. ver…

Sassari

Herder

sass·ari

Sassari , Hauptstadt der gleichnamigen Generalintendanz auf der Insel Sardinien, hat 23000 E., Universität, Tabak- und Oelausfuhr.

sassaria

LDWB1

sass·aria

sassaria [sas·sa·rī·a] f. (-ies) Steinansammlung f. , steiniger Grund → LDWB1 pedraria, LDWB1 pedrigna .

Sasschrūt

Idiotikon

Sasschrūt Band 3, Spalte 908 Sasschrūt 3,908

sassel

LDWB1

sas·sel

sassel [sas·sẹl] m. (sassí) (Monticola saxatilis) ‹ornit› Steinrötel m.

sassen

DWB

sas·sen

sassen , verb. sich häuslich niederlassen, seinen festen wohnsitz nehmen, als sasse leben. Frisch 2, 283 a . Frischbier 2, 248 a : kein Preu…

Sassenage

Meyers

sasse·nage

Sassenage (spr. ßass'nāsch'), Flecken im franz. Depart. Isère, Arrond. Grenoble, 226 m ü. M., am Furon, hat eine Kirche mit dem Grabmal des …

sassenban

KöblerMnd

sass·enban

sassenban , F.? nhd. sächsische Gemarkung nur aus Fluren E.: s. sasse (1), ban L.: MndHwb 3, 31 (sassenban) Son.: örtlich beschränkt

Sassendorf

Meyers

sassen·dorf

Sassendorf (seit 1906 Bad Sassendorf ), Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Soest, an der Staatsbahnlinie Soest-Börßum, hat eine evang. K…

Sassenfrass

RhWB

sassen·frass

Sassenfrass Sg. t. m.: 1. tsasənfras Sassafras, nordamerikanische Lorbeerart, in der Volksmedizin Barm ; sǫsəfr:s falscher Safran Köln-Stdt…

Sassenhausen

Wander

sassen·hausen

Sassenhausen Sassenhusen – Despenbraud, Friggenhagen – Hungers- und Wassersnaut; Hörenkusen ligget im Dreck; bliwet mi jau von Straube und M…

sassenisch

KöblerMnd

sasse·nisch

sassenisch , Adj. nhd. „sächsisch“, niederdeutsch Hw.: s. sassisch E.: sasse (1), isch L.: MndHwb 3, 31 (sassensch)

sassenkrēs

KöblerMnd

sassenkrēs , M. nhd. „Sachsenkreis“, niedersächsischer Kreis E.: s. sasse (1), krēs L.: MndHwb 3, 31 (sassenkreitz)

Sassenlänner

MeckWB

Wossidia Sassenlänner m. Einwohner des Sachsenlandes; im engeren Sinne von Sachsen-Lauenburg; 'Busse van Bulowe unde de Zassenlender weren h…

sassenlant

KöblerMnd

sassen·lant

sassenlant , N. nhd. „Sachsenland“, Sachsen (N.) Vw.: s. ōster- E.: s. sasse (1), lant W.: s. nhd. Sachsenland, N., Sachsenland, Sachsen (N.…

sass als Zweitglied (24 von 24)

Úntersaß

Campe

Der Úntersaß , — ssen, Mz. — ssen , ein Unterthan, wie auch ein Lehnsmann; N. D. der Undersate . Die Untersassen aufbieten.

Absaß

PfWB

abs·ass

Ab-saß m. : ' Böschung zwischen zwei Äckern ', Absaß [ KU-Adb Nußb ZW-Kl'bundb Dellf ]; vgl. PfWB Absatz 3. Gebräuchlicher ist das Simpl. Sa…

Ámtssáß

Adelung

amts·sass

Der Ámtssáß , des -ssen, plur. die -ssen. 1) In weiterer Bedeutung, ein jeder, der dem Amte unterworfen ist, ein Amtsunterthan; folglich so …

Beisaß

Campe

beis·ass

† Der Beisaß , des — ssen, Mz. die — ssen. 1) Ein Bauer, der nicht so viel Land hat, um Pferde darauf halten zu können; auch Hintersaß. 2) E…

Bēysáß

Adelung

bey·sass

Der Bēysáß , des -ssen, plur. die -ssen, ein nur in einigen, besonders Oberdeutschen Gegenden übliches Wort, wo es eine gedoppelte Art von E…

Brinksaß

Campe

brink·sass

† Der Brinksaß , des — ssen, Mz. die — ssen, oder der Brinksitzer, des — s, d. Mz. w. d. Ez. N. D. ein Bauer, der keinen Ackerbau hat, sonde…

Burgsaß

Campe

burg·sass

✱ Der Burgsaß , des — ssen, Mz. die — ssen, ein Unterthan, welcher einem Burggerichte unterworfen ist; heut zu Tage ein Amtssaß.

Elsass

ElsWB

els·ass

PfWB RhWB Elsass [Èlsàs Hi. ; Èlsəs M. Ingenh. ] n. Elsass; s krumm E. die westliche Gegend des Kreises Zabern Ingenh. ‘Elsass’ Dasyp. ‘Else…

Êrbkōthsáß

Adelung

erbkoth·sass

Der Êrbkōthsáß , des -ssen, plur. die -ssen, in Sachsen, ein Kothsaß, der sein Koth erb- und eigenthümlich besitzet, in Nieders. Erbkossäre,…

Êrbsáß

Adelung

erbs·ass

Der Êrbsáß , des -ssen, plur. die -ssen, in einigen Gegenden, besonders Niedersachsens, ein eigenthümlicher Besitzer eines Landgutes oder Sc…

Freisaß

Campe

frei·sass

Der Freisaß , des — ssen, Mz. die — ssen , ein Sasse oder Besitzer eines Freigutes. S. Campe Freigut 3).

Frēysáß

Adelung

frey·sass

Der Frēysáß , des -ssen, plur. die -ssen, in einigen Gegenden, ein Saß, d. i. Besitzer eines Freygutes; S. Adelung Freygut 3.

Geríchtssáß

Adelung

gerichts·sass

Der Geríchtssáß , des -ssen, plur. die -ssen, der unter einem Gerichte sitzet, d. i. demselben unterworfen ist; ein Gerichtsunterthan. S. Ad…

Híntersáß

Adelung

hinter·sass

Der Híntersáß , des -ssen, plur. die -ssen, von dem veralteten Worte Saß, ein Besitzer, Einwohner. 1) * Ein Nachkomme, Nachkömmling; eine im…

Hünkel(s)saß

PfWB

huenkels·sass

Hünkel(s)-saß , Hünkel(s)-seß m. : = PfWB Hünkelsstange , Hinkelsaß [ NW-Esth ], -seß [ PS-Bundth ]. —

Ínsáß

Adelung

ins·ass

Der Ínsáß , des -ssen, plur. die -ssen, an einigen Orten, ein Einwohner; im Gegensatze eines Fremden oder Ausländers. In engerer Bedeutung, …

Kanzeleisaß

Campe

kanzelei·sass

Der Kanzeleisaß , des — ssen, Mz. die — ssen , ein Saß oder Unterthan auf einem Kanzeleigute. S. Campe Kanzeleigut und Campe Schriftsaß .

Kanzellēysáß

Adelung

kanzelley·sass

Der Kanzellēysáß , des -ssen, plur. die -ssen, S. Adelung Kanzelleygut und Adelung Schriftsaß .

Kōthsáß

Adelung

koth·sass

Der Kōthsáß , des -ssen, plur. die -ssen, im Niedersächsischen und einigen Obersächsischen Gegenden, der Besitzer eines Kathes oder Kothes a…

Lándsáß

Adelung

land·sass

Der Lándsáß , des -ssen, plur. die -ssen. 1. * Ein jeder, welcher im Lande ansässig ist; eine im Hochdeutschen ungewöhnliche Bedeutung, in w…

Pfándsáß

Adelung

pfand·sass

Der Pfándsáß , des -ssen, plur. die -ssen, in einigen Gegenden, der Pfandesinhaber eines unbeweglichen Gutes, welcher dasselbe unterpfändlic…

Schriftsáß

Adelung

schrift·sass

Der Schriftsáß , des -ssen, plur. die -ssen, von Schrift 3, 2), ein schriftlicher Aufsatz. 1) In weiterer Bedeutung, ein jeder Vasall oder U…

Untersáß

Adelung

unter·sass

Der Untersáß , des -ssen, plur. die -en, ein nicht an allen Orten übliches Wort, sowohl einen Unterthan überhaupt, als auch einen Vasallen o…

Ableitungen von sass (2 von 2)

sasse

DWB

sasse , m. ansässiger, einwohner, landinhaber, pächter, vasall, aliquid possidens, habitans, domicilium habens Schottel 1392 , der ein gut s…

ursasse

DWB

ursasse , m. , 1 sasse mit ur- 4 C 4: die ursassen Ritter erdk. 2, xxx ; Peschel völkerk. 475 ; ihr langes eisenschwert bezwang des ursassen…