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sass

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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6 in 6 Wb.
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Sprachstufen
2 von 16

Hauptquelle · Adelung (1793–1801)

Sáß

Bd. 3, Sp. 1282

Der Sáß , des -ssen, plur. die -ssen, von dem Zeitworte sitzen, der da sitzet, und figürlich in gewöhnlicherm Verstande, ein Einwohner, Besitzer. Es ist für sich allein veraltet, kommt aber noch in vielen Zusammensetzungen vor. S. Adelung Amtssaß , Adelung Beysaß , Adelung Kanzelleysaß , Adelung Erbsaß , Adelung Freysaß , Adelung Hintersaß , Haussaß, Holzsaß, Kothsaß, Landsaß, Schriftsaß, Untersaß u. s. f. wo die nähere Beschaffenheit des Einwohners oder Besitzers durch die erste Hälfte des Wortes bestimmet wird. Im Nieders. ist Sate, im Angels. Saeta, im Schwed. Sate, gleichfalls ein Einwohne…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sáß

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Der Sáß , des -ssen, plur. die -ssen, von dem Zeitworte sitzen, der da sitzet, und figürlich in gewöhnlicherm Verstande,…

  2. modern
    Dialekt
    Sass

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB LothWB LothWB RhWB RhWB RhWB Sass [Sâs Achenh. Gimbrett K. Z. ] m. Sitzplatz, kunstlos durch Erdanhäufung u. dergl.…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sass

100 Bildungen · 70 Erstglied · 28 Zweitglied · 2 Ableitungen

sass‑ als Erstglied (30 von 70)

sassada

LDWB1

sass·ada

sassada [sas·sạ·da] f. (-des) Steinwurf m .

sassafras

DWB

sassafras , m. das wurzelholz eines in Nordamerika, besonders Virginien und Florida, wachsenden baumes, laurus sassafras Nemnich, von starke…

sassafrasholz

DWB

sassafras·holz

sassafrasholz , n. dasselbe wie sassafras, lignum sassafras. Pritzel-Jessen, vgl. Karmarsch-Heeren 3 7, 538.

sassafrasöl

DWB

sassafras·oel

sassafrasöl , n. das in dem sassafrasholze enthaltene ätherische öl, dem es seinen fenchelartigen geruch und aromatischen geschmack, sowie s…

Sássafráß

Adelung

Der Sássafráß , des -sses, plur. inus. das lockere und schwammige Holz des Sassafraß-Baumes und seiner Wurzel, welches eine rothe oder gelbg…

sassam

KöblerMnd

sas·sam

sassam , Adj. nhd. mutwillig ÜG.: lat. lascivus, petulans E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 3, 31 (sassam)

sassamënt

LDWB1

sass·ament

sassamënt [sas·sa·mënt] m. (-nc) 1 Steinansammlung f. 2 steiniger Boden.

Sassandra

Meyers

Sassandra , Küstenfluß an der franz. Elfenbeinküste (Westafrika), der infolge Katarakten nicht schiffbar ist. Der gleichnamige Kreis hat (19…

Sassanide

GWB

Sassanide Angehöriger eines persischen Herrschergeschlechts, der vierten u letzten Dynastie des Persischen Reiches (Anfang 3. Jh bis Mitte 6…

Sassaniden

Herder

Sassaniden , pers. Dynastie von 218 n. Chr. bis 626; s. Persien.

Sassaparill

RhWB

Sassaparill tsasə-  Köln-Sdt Sg. t. n.: Stechrindenwurzel.

sassaparille

DWB

sassaparille , f. eine in Amerika, besonders Peru heimische stechwindenart, smilax officinalis Pritzel-Jessen, smilax sassaparilla Oken 3, 6…

sassaparillwurzel

DWB

sassaparill·wurzel

sassaparillwurzel , f. die wurzel der sassaparille, welche besonders in der ältern medicin als mittel gegen syphilis, scropheln u. s. w. ver…

Sassari

Herder

sass·ari

Sassari , Hauptstadt der gleichnamigen Generalintendanz auf der Insel Sardinien, hat 23000 E., Universität, Tabak- und Oelausfuhr.

sassaria

LDWB1

sass·aria

sassaria [sas·sa·rī·a] f. (-ies) Steinansammlung f. , steiniger Grund → LDWB1 pedraria, LDWB1 pedrigna .

Sasschrūt

Idiotikon

Sasschrūt Band 3, Spalte 908 Sasschrūt 3,908 Faksimile ansehen

sassel

LDWB1

sas·sel

sassel [sas·sẹl] m. (sassí) (Monticola saxatilis) ‹ornit› Steinrötel m.

Sassel-bach

SHW

Sassel-bach Band/Spalte unbekannt Faksimile ansehen

sassen

DWB

sas·sen

sassen , verb. sich häuslich niederlassen, seinen festen wohnsitz nehmen, als sasse leben. Frisch 2, 283 a . Frischbier 2, 248 a : kein Preu…

Sassenage

Meyers

sasse·nage

Sassenage (spr. ßass'nāsch'), Flecken im franz. Depart. Isère, Arrond. Grenoble, 226 m ü. M., am Furon, hat eine Kirche mit dem Grabmal des …

sassenban

KöblerMnd

sass·enban

sassenban , F.? nhd. sächsische Gemarkung nur aus Fluren E.: s. sasse (1), ban L.: MndHwb 3, 31 (sassenban) Son.: örtlich beschränkt

Sassendorf

Meyers

sassen·dorf

Sassendorf (seit 1906 Bad Sassendorf ), Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Soest, an der Staatsbahnlinie Soest-Börßum, hat eine evang. K…

Sassenfrass

RhWB

sassen·frass

Sassenfrass Sg. t. m.: 1. tsasənfras Sassafras, nordamerikanische Lorbeerart, in der Volksmedizin Barm ; sǫsəfr:s falscher Safran Köln-Stdt…

Sassenhausen

Wander

sassen·hausen

Sassenhausen Sassenhusen – Despenbraud, Friggenhagen – Hungers- und Wassersnaut; Hörenkusen ligget im Dreck; bliwet mi jau von Straube und M…

sassenisch

KöblerMnd

sasse·nisch

sassenisch , Adj. nhd. „sächsisch“, niederdeutsch Hw.: s. sassisch E.: sasse (1), isch L.: MndHwb 3, 31 (sassensch)

sassenkrēs

KöblerMnd

sassenkrēs , M. nhd. „Sachsenkreis“, niedersächsischer Kreis E.: s. sasse (1), krēs L.: MndHwb 3, 31 (sassenkreitz)

Sassenlänner

MeckWB

Wossidia Sassenlänner m. Einwohner des Sachsenlandes; im engeren Sinne von Sachsen-Lauenburg; 'Busse van Bulowe unde de Zassenlender weren h…

sassenlant

KöblerMnd

sassen·lant

sassenlant , N. nhd. „Sachsenland“, Sachsen (N.) Vw.: s. ōster- E.: s. sasse (1), lant W.: s. nhd. Sachsenland, N., Sachsenland, Sachsen (N.…

sass als Zweitglied (28 von 28)

Úntersaß

Campe

Der Úntersaß , — ssen, Mz. — ssen , ein Unterthan, wie auch ein Lehnsmann; N. D. der Undersate . Die Untersassen aufbieten.

Ab-saß

PfWB

abs·ass

Ab-saß m. : ' Böschung zwischen zwei Äckern ', Absaß [ KU-Adb Nußb ZW-Kl'bundb Dellf ]; vgl. PfWB Absatz 3. Gebräuchlicher ist das Simpl. Sa…

Ámtssáß

Adelung

amts·sass

Der Ámtssáß , des -ssen, plur. die -ssen. 1) In weiterer Bedeutung, ein jeder, der dem Amte unterworfen ist, ein Amtsunterthan; folglich so …

Beisaß

Campe

beis·ass

† Der Beisaß , des — ssen, Mz. die — ssen. 1) Ein Bauer, der nicht so viel Land hat, um Pferde darauf halten zu können; auch Hintersaß. 2) E…

Bēysáß

Adelung

bey·sass

Der Bēysáß , des -ssen, plur. die -ssen, ein nur in einigen, besonders Oberdeutschen Gegenden übliches Wort, wo es eine gedoppelte Art von E…

Brinksaß

Campe

brink·sass

† Der Brinksaß , des — ssen, Mz. die — ssen, oder der Brinksitzer, des — s, d. Mz. w. d. Ez. N. D. ein Bauer, der keinen Ackerbau hat, sonde…

Burgsaß

Campe

burg·sass

✱ Der Burgsaß , des — ssen, Mz. die — ssen, ein Unterthan, welcher einem Burggerichte unterworfen ist; heut zu Tage ein Amtssaß.

Elsass

ElsWB

els·ass

PfWB RhWB Elsass [Èlsàs Hi. ; Èlsəs M. Ingenh. ] n. Elsass; s krumm E. die westliche Gegend des Kreises Zabern Ingenh. ‘Elsass’ Dasyp. ‘Else…

Êrbkōthsáß

Adelung

erbkoth·sass

Der Êrbkōthsáß , des -ssen, plur. die -ssen, in Sachsen, ein Kothsaß, der sein Koth erb- und eigenthümlich besitzet, in Nieders. Erbkossäre,…

Êrbsáß

Adelung

erbs·ass

Der Êrbsáß , des -ssen, plur. die -ssen, in einigen Gegenden, besonders Niedersachsens, ein eigenthümlicher Besitzer eines Landgutes oder Sc…

Freisaß

Campe

frei·sass

Der Freisaß , des — ssen, Mz. die — ssen , ein Sasse oder Besitzer eines Freigutes. S. Campe Freigut 3).

Frēysáß

Adelung

frey·sass

Der Frēysáß , des -ssen, plur. die -ssen, in einigen Gegenden, ein Saß, d. i. Besitzer eines Freygutes; S. Adelung Freygut 3.

Gehrsaß

Meyers

Gehrsaß , soviel wie Blockbau (s. Meyers Blockbauten ).

Geríchtssáß

Adelung

gerichts·sass

Der Geríchtssáß , des -ssen, plur. die -ssen, der unter einem Gerichte sitzet, d. i. demselben unterworfen ist; ein Gerichtsunterthan. S. Ad…

Gossensaß

Meyers

gossen·sass

Gossensaß , Dorf in Tirol, Bezirksh. Brixen, 1061 m ü. M., südlich vom Brenner, an der Mündung des von den Stubaier Alpen malerisch abgeschl…

Híntersáß

Adelung

hinter·sass

Der Híntersáß , des -ssen, plur. die -ssen, von dem veralteten Worte Saß, ein Besitzer, Einwohner. 1) * Ein Nachkomme, Nachkömmling; eine im…

Hünkel(s)-saß

PfWB

huenkels·sass

Hünkel(s)-saß , Hünkel(s)-seß m. : = PfWB Hünkelsstange , Hinkelsaß [ NW-Esth ], -seß [ PS-Bundth ]. —

Ínsáß

Adelung

ins·ass

Der Ínsáß , des -ssen, plur. die -ssen, an einigen Orten, ein Einwohner; im Gegensatze eines Fremden oder Ausländers. In engerer Bedeutung, …

Kanzeleisaß

Campe

kanzelei·sass

Der Kanzeleisaß , des — ssen, Mz. die — ssen , ein Saß oder Unterthan auf einem Kanzeleigute. S. Campe Kanzeleigut und Campe Schriftsaß .

Kanzellēysáß

Adelung

kanzelley·sass

Der Kanzellēysáß , des -ssen, plur. die -ssen, S. Adelung Kanzelleygut und Adelung Schriftsaß .

Kōthsáß

Adelung

koth·sass

Der Kōthsáß , des -ssen, plur. die -ssen, im Niedersächsischen und einigen Obersächsischen Gegenden, der Besitzer eines Kathes oder Kothes a…

Lándsáß

Adelung

land·sass

Der Lándsáß , des -ssen, plur. die -ssen. 1. * Ein jeder, welcher im Lande ansässig ist; eine im Hochdeutschen ungewöhnliche Bedeutung, in w…

Oberelsaß

Meyers

ober·elsass

Oberelsaß , Bezirk in Elsaß-Lothringen, umfaßt 3505 qkm (63,66 QM.), zählt (1905) 512,709 Einw. (146 auf 1 qkm), darunter (1900) 70,610 Evan…

Pfándsáß

Adelung

pfand·sass

Der Pfándsáß , des -ssen, plur. die -ssen, in einigen Gegenden, der Pfandesinhaber eines unbeweglichen Gutes, welcher dasselbe unterpfändlic…

Schriftsáß

Adelung

schrift·sass

Der Schriftsáß , des -ssen, plur. die -ssen, von Schrift 3, 2), ein schriftlicher Aufsatz. 1) In weiterer Bedeutung, ein jeder Vasall oder U…

Unterelsaß

Meyers

unter·elsass

Unterelsaß , Bezirk im deutschen Reichsland Elsaß-Lothringen, umfaßt 4786 qkm (86,93 QM.) mit (1905) 686,695 Einw. (davon 243,858 Evangelisc…

Untersáß

Adelung

unter·sass

Der Untersáß , des -ssen, plur. die -en, ein nicht an allen Orten übliches Wort, sowohl einen Unterthan überhaupt, als auch einen Vasallen o…

Ableitungen von sass (2 von 2)

sasse

DWB

sasse , m. ansässiger, einwohner, landinhaber, pächter, vasall, aliquid possidens, habitans, domicilium habens Schottel 1392 , der ein gut s…

ursasse

DWB

ursasse , m. , 1 sasse mit ur- 4 C 4: die ursassen Ritter erdk. 2, xxx ; Peschel völkerk. 475 ; ihr langes eisenschwert bezwang des ursassen…