Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rädchen n.
rädchen , n. kleines oder zierliches rad, namentlich an einem getriebe (rad 4); ziehrad des brunnens: zu dem brunnen mit den krügen kommt noch spät mein trautes mädchen, rollt mit raschen, kräftgen zügen, husch! die kette um das rädchen; ihr zu helfen, welch vergnügen! ja, ich zog mit ganzem leibe, bis zersprang des rädchens scheibe. Uhland ged. 153 ; spinnrad: zur zeit, wie Arist in Paris gewesen war, hatte man eben die spinnräder erfunden, welche die damen mit sich in gesellschaft trugen, auf den schosz setzten, und mit einem stählernen haken an eben der stelle befestigten, wo jetzt die uhr …