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Prüm

Lex. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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3 in 3 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Prüm

Bd. 16, Sp. 413
Prüm, Kreisstadt im preuß. Regbez. Trier, am Fluß P. (Nebenfluß der Sauer), am Fuß der Schneifel und an der Staatsbahnlinie Gerolstein-Lommersweiler, 423 m ü. M., hat eine evangelische und eine schöne romanische kath. Stiftskirche mit dem Grabdenkmal des Kaisers Lothar I., ein Gymnasium mit bischöflichem Konvikt, ein kath. Schullehrerseminar, eine Präparandenanstalt, eine landwirtschaftliche Winterschule, Waisenhaus, Oberförsterei, Amtsgericht, Spezialkommission, Lederfabrikation, 2 Dampflohmühlen, Leinweberei, Bierbrauerei, berühmte Viehmärkte und (1905) 2738 meist kath. Einwohner. P. wird als Luftkurort besucht. – P. war ehemals Sitz einer reichbegüterten reichsunmittelbaren gefürsteten Benediktinerabtei, worin Kaiser Lothar I. als Mönch 855 starb, und die im Mittelalter durch ihre Klosterschule berühmt war. 1801 wurde die Abtei aufgehoben u. kam an Frankreich, 1815 aber an Preußen. In der prachtvollen Kirche romanischen Stils wurden 1861 die Gebeine Lothars wieder aufgefunden. Vgl. Willems, P. und seine Heiligtümer (Trier 1896); Forst, Das Fürstentum P. (Bonn 1903).
1089 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Prüm

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Prüm , Kreisstadt im preuß. Regbez. Trier, am Fluß P. (Nebenfluß der Sauer), am Fuß der Schneifel und an der Staatsbahnl…

  2. modern
    Dialekt
    Prüm

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Prüm: die Stadt Pr. in der Eifel. RA.: Sprongen se zu Pr. om Stepp (Staub) (heute ist die Springprozession in Pr. nicht …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pruem

19 Bildungen · 19 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

pruem‑ als Erstglied (19 von 19)

prǖmeken

WWB

prume·ken

prǖmeken V. [verstr.] 1. einen→ Prǖm kauen. — 2. (von kleinen Kindern) mümmeln, essen ( Hal Bh).

Prǖmekespap

WWB

Prǖmekes-pap m. Milchsuppe mit Rosinen ( WmWb ).

prǖmen

WWB

prǖmen V. [WMünsterl Rek SWestf, sonst verstr. ( Wdf Hal Bek)] 1. einen→ Prǖm kauen. Ïek pruime nit, ïek well doch iut’r Miule kainen Kausta…

Prǖmer

WWB

Prǖmer m. [WMünsterl] 1. Person, die→ einen Prǖm kaut. — 2. unangenehme Person, Schalk: Ne dröögen Prüümert wortkarge Person ( WmWb ).

Prümmel

Campe

pruem·mel

† Der Prümmel , — s, Mz . gl. im N. D. ein abgebrochenes Stück, ein Brocken, Krümel . Davon prümmeln , im Hannöverschen, bröckeln, zerbröcke…

Prümmes

RhWB

pruem·mes

Prümmes -øməs, Pl. -əsə vereinzelt RRip in Sieg-Süchterschd m.: verächtl. finsterer, verschlossener Mensch; zu Prümm ‘Kautabak’?

Prümpel

RhWB

pruem·pel

Prümpel -ø-, Pl. -ələ ; s. Krünkel LRip in Aach-Stdt 1836, noch heute Monsch-Stdt m.: 1. Knitterfalte im Tuch, verächtl. alter Lappen, Pl. L…

prümpeln

RhWB

prümpeln -ø- ebd. schw.: 1. ein Tuch pr., zerknittern, meist zer- Monsch-Stdt . — 2. übertr. schmollen Aach-Stdt 1836. — Abl.: die Prömpel(e…

Prǖmpot

WWB

pruem·pot

Prǖm-pot m. [ Lem Hal] Topf mit gut passendem Deckel zum Aufbewahren des Kautabaks im Laden oder in der Gastwirtschaft. ⟨ ›Prǖmeken‹- ⟩

Prǖmtobak

WWB

pruem·tobak

Prǖm-tobak m. [ Ahs Rek Bek Dor Lst Isl] Priem, Kautabak. En Röllken Prǖmtabak ( Dor Wl ). — Sprichw.: Pruimtabak, diän kogget me, Sniuftaba…

Prǖmtunne

WWB

pruem·tunne

Prǖm-tunne f. Prömmken - kleiner Topf mit Stiel für Kautabak ( Hfd Sl).