Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
luke f.
luke , f. fallthüre und die damit zu schlieszende öffnung. ein niederdeutsches wort, mit ursprünglichem û im stamm, wie es auch altnord. lûka, hohle hand und falladen in einem bodenraume u. ähnl., dän. luge ( schwed. lucka laden hat kurzen vocal erlangt ), ferner das niederl. neutr. luik fensterladen zeigen; der nächste oberdeutsche verwandte ist lücke sp. 1226, das auch von einer und derselben grundbedeutung ausgeht. in die hochdeutsche schriftsprache ist luke erst in junger zeit eingedrungen. 1 1) zuerst wol vom seewesen her, wo niederd. luke eine öffnung in den böden und wänden der schiffe …