Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lüning m.
lüning , m. der sperling; in Niederdeutschland: die Holsteiner und Meckelburger nennens ( den sperling ) einen lühning. Coler nausb. 475 ; der name ist als lüning, löning, lünk, lüling über das ganze niederdeutsche gebiet verbreitet, vgl. Schiller zum mecklenb. thier- u. kräuterb. 2, 15 b ; die alte form ist hliuning: passeres hliuningôs Essener glossen im jahrb. des vereins für niederd. sprachforschung 1878 s. 47; am nächsten wol zusammenhängend mit ags. hleónað wohnstätte, dach und fach (ic me ânum her eáðe getimbre hûs and hleónað Guthlac 223), so dasz im worte die anhänglichkeit des vogels…