Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krakeel m.
krakeel , m. lärmender streit, mit abgeleitetem zeitwort krakeelen, dazu krakeeler, die man vergleiche. 1 1) gebrauch und bedeutung. 1@a a) es ist nur ein derbes volkswort, vermutlich von jeher. 1@a@a α) folg. beispiele, aus dem munde von sittenpredigern, klingen wie von heute: und habe ihn der teufel im spiel auch immer zum krackel, zanken und balgen oder mord angefrischet. Wesenigk böse spiel-sieben (1702) 113 , nur würde man jetzt da zum krakeelen sagen; dasz er noch denselben abend bei der hochzeit in krackel kommen und drüber entleibet worden. Creidius (1652) 2, 209 ; so fängt er ein krac…