Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kläubeln
kläubeln , kleubeln , klaubeln , verkleinertes klauben. 1 1) sorgfältig absuchen, aussuchen u. ä., knaupeln, eigentlich mit spitzen fingern: und euch ( flöhe ) darnach die zarte weiblin (weiblen?) heraber kläubeln und recht häubeln (häublen?). Fischart flöhhatz 868 Sch. (1610 K 1 a ); ein han, der in einem hof seiner narung nach scharrte und kleublet. C. Ens Guicciardini erquickstunden verteutscht Cöln o. j. 125 , s. klauben so sp. 1020 nach der mitte. 2 2) so besonders vom essen, wählig herumsuchen, wie es kranke oder verwöhnte machen, schwäb. bair. östr.: er kläubelt, carptim, minutatim edit…