lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Kes'

ie. bis Dial. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
18 in 12 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
84
Verweise raus
22

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Kes' m.

Bd. 4, Sp. 225
Wossidia MeckWBNKes' Sg. und Pl. m. Käse Mi 40b 1. die Landwirtschaft erzeugte ihren Bedarf an Käse selbst, und zwar vorwiegend aus abgerahmter (afröömt) Suermelk. Diese brachte man zum Gerinnen (Kesen, Afkesen) durch Erwärmen, indem man Töpfe mit Milch in die Ofenröhre (int Abenrühr) stellte oder die Milch in einem Kessel über Feuer oder, in größerem Maßstabe, in einer Kes'balg' der Hitze aussetzte. Nachdem die Molken (Waddick, Wai) abgegossen (affüllt) waren, schüttete man den Quark (dat Dick) in den Kes'büdel zum Ablaufen der Flüssigkeit (taun Aflecken). Größere Massen legte man, in ein Leinentuch eingeschlagen, auf die Zwischenböden der Kes'kip oder in den Kes'kopp und die Kes'rönn. Danach wurde Salz und Kümmel (Kœmkes') hinzugegeben und die Masse mehreremal durchgeknetet. Sie mußte dann in einem Topf so lange gären (etwa 8 Tage), bis sie masig (durchgegoren) und so zum Verbrauch fertig war (Stippkes'). Oder man formte länglich runde Stückchen (lütt Broden; de Pimpkes') oder teilte die im Kes'kopp und der Kes'rönn gepreßte Masse in viereckige Stücke. Diese wurden auf Brettern im Keller oder in den Fächern der Kes'rüs' getrocknet. Säutmelkskes' wurde aus unabgerahmter Frischmilch gemacht; als Mittel zum Dicken diente Lab von einem Kälbermagen (Laff van ne Kalwermag'); üblich namentlich zur Erzeugung von Schapkes' (s. d.). 2. sprachliche Zeugnisse: bei einem Zunftschmause soll es geben '4 richte, braden unde zaden, bodder, kese' (Schw 1375) UB. 18, 642; 'Was von Ochsen, Rindviehe, Schweine, hamell, Schaffe, lemmer, Gense, hener, Eier etc., Saltz, Butter, Kese, droge, gesaltzene fischwerck auß den Amptenn geschickt oder gekaufft wirt' (1560) Kern Hof. 1, 196; Tischzucht: 'We mine tafel bosnit Unde van mineme kese maket eyn schip Unde enen Bartolomeus (Bd. 1, 639) van myneme brode, Sulke gheste hebbe ick node' Beitr. Rost. 1, 3, 103; ähnlich Mantz. Ruh. 24, 65. De Melk is richtig in Kes' wenn sie beim Erwärmen dampft; Hanne, magst ok Kes'? Ja, Mudder, wenn de Wust all' is Wi Wismar@NeuklosterNKlost; Johann, ät Kes', dee käuhlt gaut. Herr, ick frät Botter, un wenn ick versmölt WaWaren@KraaseKraase; mööst nich Kes' ahn Brot äten, denn bliffst du 'n Ünnerierdschen SchwSchwerin@PinnowPinn; Kes' un Brot Dat smeckt got Wo. V. 4, 1130; Wat hett he äten? Kes' un Brot 3, 426; Kes' un Brot dat krig' ick nich 2, 1104; 1485 u. öft.; Ümmer Kes' un Brot, ümmer Kes' un Brot, Un nich eens 'n bäten Bodder, Ümmer 'n lütten Jung', ümmer 'n lütten Jung', Un nich eens ne lütte Dochter Tanzreim Ro; Kes' un Brot is nicks sagt der Schusterhobel Wa; wo se den Kes' mit 'n Schäpel mäten (im Wiegenlied) Wo. V. 3, S. 13. Abendessen beim Holländer, dem Molkereiverwalter, war Bratketüffel mit Kes' (1931) PaParchim@MestlinMestl. Der Geruch überreifen Käses gibt Anlaß zum Vergleich mit dem Furz und Kot: hier rückt dat nah fulen Kes', hett woll ein de Dos' apen maakt Wa; dat stinkt hier so nah verdorben Kes' wo Kothaufen stehn Ro Rostock@AltheideAHeide; anderseits: Kes' mütt dörchstinken, süs döggt he nich wenn zu plump gelogen wird StaStargard@AhrensbergAhr. Dei blas't mit hollandschen Kes' ut 't Finster der üppig lebende reiche Mann (1887) HaHagenow@RedefinRed; dei paßt up 'n Kes' läßt sich die Butter nicht vom Brot nehmen RoRostock@RibnitzRibn; dei hett an 'n Kes' mägen die Freundschaft ist vorbei Gü Güstrow@ZepelinZep; dat geiht all' för 'n goden Kes' mit weg von schlechter Ware SchöSchönberg@DemernDem; zum lästigen Kinde: gah hen, piß dinen Vadder an 'n Kes', dat he basch ward RoRostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; dat 's licht geseggt: för 'n Sößling Kes', œwer wecker Nummer? (1885) Ro. 'Käse anschneiden': 'Wo eine Wedewe Ryck ys, so wil yderman, alse men sprickt, van erem Kese schniden' Gry. Wed. B 6a; heiratsfähige Töchter gahn ritenwis' weg as ansnäden Kes' (1887) HaHagenow@RedefinRed; ne Brut is so gaut as 'n ansnäden Kes' (1887) Wa; dat is ansnäden Kes' von einem Mädchen, das nicht mehr Jungfrau ist (1885) RoRostock@KühlungsbornKühl; wenn sei (die jungen Mädchen) ierst in Bramow (zum Tanz) sünd, denn ward dei Kes' ok ansnäden (1885) Ro. Schlechte Karten werden bezeichnet als Hunnenschit mit baschen Kes' RoRostock@DoberanDob. Kinderspiele: Kes' backen aus Lehm (1930) HaHagenow@VietowViet; ein Ballspiel hieß Kes', Brot, Speck un Dreck (1930) LuLudwigslust@LeussowLeuss; ein Schlagballspiel für vier Spieler war Kes', Brot, Boddermelks- slapp, bei dem jeder Fehlschlag nacheinander mit den genannten Wörtern bezeichnet wurde und Platzwechsel nach dreimaligem Verfehlen des Balles erfolgte PaParchim@WulfsahlWulfs; bei einem Spiel mit Murmeln in neuen Kulen hieß Kes' der Spieleinsatz, der in der mittleren Kule lag (1928) Ha. Geläufige Bezeichnung 'n Kierl as drei Kes' hoch ein kleiner Mann; davon 'n Dreikes'hoch Bri. 2, 215; Camm. Tid. 55; noch stärker en Kirl as en Kes' hoch Reut. 4, 105; 1, 35. Mit der Wendung dor wir de Kes' farig, welche ein befürchtetes Geschehnis als eingetreten bezeichnet (vgl. dor wir dat Päckschen farig), beginnt eine Reihe von übertragenen Bedeutungen, die sich weit von den Vorstellungen, die Kes' an sich hat, entfernen: quatsch keinen Kes' als Abfertigung (1936) StaStargard@NeustrelitzNStrel; dat is de Kes' das ist die Sache; dat is en anner Kes' das ist etwas anderes Ro, nicht aus engl. that is another case (Nd. Kbl. 1, 6; 14); 'n Kes' gäben, setten einen Nasenstüber geben, auch 'n baschen Kes' einen Schlag auf die Nase, vgl. Reut.: Un giwwt em dor en barschen Kes' 1, 110; diese Redensart ist noch jetzt geläufig, genauer mit Daumen und Mittelfinger an die Nase knipsen, um einen Ermüdeten zu ermuntern (1929) Wi; auch kriggst 'n Kes', wie 'n Backs Ohrfeige; düchtig up 'n Kes' kloppen feiern PaParchim@GoldbergGoldb. 3. Abgaben und Aberglaube: der Pfarrer hatte vom Schäfer 1 Schock und von dessen Kostknecht 1/2 Schock Käse oder 16 ßl für ein Schock zu fordern (1662) Arch. Landesk. 1861, S. 279; dem Küster waren die Naturalhebungen an Eiern, Roggen, Gerste, Hafer, Würsten, Käsen etc. jährlich zu ihren bestimmten Zeiten zu liefern, die Käse um Johanni Const. von 1784. 1620 klagt der Visitationsbescheid von SchöSchönberg@SelmsdorfSelmsd: 'die ... uff käse und brot sonderliche wort schreiben und es zu essen geben, und meinen dadurch die wahrheit zu erkunden, und den theter zu erforschen, wan sie etwas verloren oder ihme etwas entwendet' Horn Selmsd. 1, 363; Masch Ratz. 682; 'Ob und was von Kehse schneiden und essen, wie auch von andern heillohsen Mitteln umb verlohrenn und gestohlenn sachen, dadurch zu erkundigen, bei wehme selbige zu finden, im schwange gehen' (1663) Bey. Hp. 104; 'Darnegest werden under dissem ungOedtliken lottende begrepen ... dat werpent der blinden Worpel. Dat Keese etent, der Lckepoth, oder dat Planeten lesent, dat Sevelopent, und dergliken Dvelswesent' Gry. Both. Jon. K 5a; 'van hellschen etendynnen, van Kreyenpelßken, Dwargen, Wyttenfrowen ..., van Marrydende, SpOekerye, Kesenbiterye, Planeten lesende, SlOetel und Seve lopende' Lb. 2, L 2b. 4. die Früchte des Pöppelkruts, der Malve, heißen nach Mi 64b Kes'; gewöhnlicher sind die Zss. Schaapskes' Wred. Übers. 275; Kattenkes' Lübbe 91, Gillh. Nds. 4, 180b; Pimp-, Knabber-, Möppe-, Pappenkes' E. Krüg. 52; Möpper-, Pöppel-, Kattenkes' Blume 76. 5. Zss. a. Beist-, Block-, Bottermelks-, Gill'-, Hart-, Juden-, Kak-, Katten-, Kauh-, Knapp-, Kœm-, Kopp-, Ledder-, Pimp-, Pink-, Pott-, Puust-, Ris-, Rönn-, Säutmelks-, Schap-, Stipp-, Suermelks-, Tunnen-, Texelkes'. b. FN.: Kes'barg, -bargstig, -boddersoll, -brauk, -büdel, -eik, -goorden, -kölk, -koppel, -weg. — Mnd. kêse. — Br. Wb. 2, 762; Dä. 224b; Da. 99a; Kü. 2, 64; Me. 3, 83; Schu. 13.
7342 Zeichen · 106 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    kes

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny) · +1 Parallelbeleg

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kes

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    kes.. oder kef.. Beitr. 73,228 ( mus. Brit. Add. 19723, 10. Jh.; nach Gl 4,336,4) ist nicht gedeutet.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KESstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    KES stn. eislager auf den gebirgen, gletscher. Schmeller 2,336. ahd. ches lat. gelu Graff 4,500. — swenn eʒ ( das ros ) …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kesn.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    kes , n. kês, gletscher, in den bairischen, Salzburger, Tiroler alpen, auch kies und kæs Schöpf 314 , Höfer 2, 128 ; daz…

  5. modern
    Dialekt
    Kes'm.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Kes' Sg. und Pl. m. Käse Mi 40 b 1. die Landwirtschaft erzeugte ihren Bedarf an Käse selbst, und zwar vorwiegend aus abg…

Verweisungsnetz

99 Knoten, 90 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 4 Hub 1 Wurzel 22 Kognat 9 Kompositum 50 Sackgasse 13

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kes

653 Bildungen · 495 Erstglied · 152 Zweitglied · 6 Ableitungen

kes‑ als Erstglied (30 von 495)

Kes'apteker

MeckWB

Kes'apteker m. scherzend Käsehändler (1885) Ro.

Kes'backer

MeckWB

kes·backer

Kes'backer m. Molkereigehilfe, Holländer Sta Wulk ; Ro AHeide ; Wi GGiev ; Pa Woz .

Kes'balg'

MeckWB

kes·balg

Kes'balg' f. Holzgefäß, in welchem die saure Milch durch die Hitze vom Ofen her hineingeleiteter Röhren kes't (gekäst) wurde (1926) Schö; (1…

Kes'biter

MeckWB

kes·biter

Kes'biter m. im Nachbarreim N. Kes'biter, wohl noch mit der Bedeutung Zeichendeuter, wie sie das folg. Wort enthält.

Kes'blaum

MeckWB

kes·blaum

Kes'blaum f. Früchte der Malve, malva silvestris Pa Steinb ; E. Krüg. 52; Syn. Hasenpöppel.

Kes'bodder

MeckWB

Kes'bodder -tt- f. 1. Käsebutter, wird aus Drellmelk (d. i. afleckt Melk ) und Sirup oder Zucker bereitet; Gillh. Idiot. 4; wurde als Brotau…

Kes'brett

MeckWB

kes·brett

Kes'brett n. Brett, auf welches der frische Käse zum Trocknen gelegt wurde Wa Malch .

Kes'buddel

MeckWB

kes·buddel

Kes'buddel f. Flasche, in welcher gewärmte Kes'buddel (Heimatmuseum Waren) Sauermilch, oft mit einem Zusatz von Süßmilch, zur Bereitung von …

Kes'büdel

MeckWB

kes·buedel

Kes'büdel m. Leinenbeutel, dessen spitzer Timpen nach unten hängt; in ihn gießt man warmgestellte dicke Milch, damit die Molke (Wai, Waddick…

Kesch

RhWB

Kesch -e- = Rauhreif s. Kisch;

Keschal

MeckWB

Keschal (letzte Silbe betont) s. Kollschal .

Keschan

Meyers

kes·chan

Keschan ( Rusköi ), Hauptort eines Kaza im Sandschak Gallipoli des türkischen Wilajets Adrianopel, 30 km östlich der untern Maritza gelegen,…

Keschbon

SHW

Keschbon Band 3, Spalte 1267-1268

kesche

DWB

kesche , f. eine speise: eine kesche aus kalbeshirn, eine kesche von welken rüben. Colerus hausb. 3, 156 fg. ( Frisch 1, 512 b ), also wol a…

keschee

MeckWB

keschee (letzte Silbe betont) s. kuschee .

Kescheltchen

LothWB

Kescheltchen [khéšəltχən Si. ] m. kleiner Karst mit zwei Zinken zum Jäten. K. < Kerscheltchen, Dem. zu Karst. — lux. 221 K i eschtchen.

keschen

DWB

kes·chen

keschen , zischen, s. kischen ; schleifen, s. kascheln .

Keschik

SHW

Keschik Band 3, Spalte 1269-1270

Keschil

RhWB

Keschil = Heuhäufchen s. Kerschil;

Keschko

Meyers

Keschko , s. Natalie (Königin von Serbien).

Keschkûl

Meyers

Keschkûl (pers.), das aus einer der Länge nach geteilten Kokosnußschale gebildete Trinkgefäß der Bettelderwische, das ihnen auch als Napf fü…

Kescho

Meyers

Kescho , Stadt, s. Hanoi .

Keschpel

RhWB

Keschpel -ēə- = Kirchspiel (s. d.);

Kesch, Piz

Meyers

Kesch, Piz , Alpengipfel in der Scalettagruppe, 3422 m hoch, in Graubünden, zwischen Piz Uertsch (3273 m) im SW. und Piz Forun (3051 m) im N…

kes als Zweitglied (30 von 152)

backes

KöblerMnd

*backes , Adv. nhd. von hinten Vw.: s. hinder- E.: s. backe?, bak

bakes

KöblerMnd

*bakes , Adv. nhd. rücks, hinten Vw.: s. achter- E.: s. bak (1)

gelückes

KöblerMnd

*gelückes , F. Vw.: s. un- Hw.: vgl. mhd. gelückesælicheit* E.: s. gelückesālich*, *hēt? (1) W.: s. nhd. Glückseligkeit, F., Glückseligkeit,…

reckes

KöblerMhd

*reckes , Adv. Vw.: s. durch-* E.: s. recken, re, creare W.: nhd. DW-

thankes

KöblerAfries

*thankes , Adv. Vw.: s. un- E.: s. thank L.: Hh 119a, Rh 1106b

thonkes

KöblerAfries

*thonkes , Adv. Vw.: s. *thankes

Schmackes

RDWB1

Schmackes Pl. jidd. mit ~ idiom. - со смаком, с оттяжкой, смачно

achterbakes

MeckWBN

achter·bakes

Wossidia achterbakes a. Spr. hinter dem Rücken: 'se beyde wedder got und alle warheyt achterbakes dar vor geschulden' (1541) Ro. Zu Back 2 .

ackes

DWB

ackes , f. securis, die alte, bessere form für das heutige axt.

aldāgelīkes

KöblerMnd

aldāgelīkes , Adv. nhd. täglich, alltäglich Hw.: s. aldāgelīk E.: s. aldach, līkes L.: MndHwb 1, 53 (al[le]dāgelīk/al[le]dēgelīkes), Lü 11a …

aldēgelīkes

KöblerMnd

aldēgelīkes , Adv. Vw.: s. aldāgelīkes*

aljarlikes

KöblerMnd

aljarlikes , Adv. Vw.: s. aljārlīkes*

aljārlīkes

KöblerMnd

aljārlīkes , Adv. nhd. alljährlich Hw.: s. allejārlīkes, allejāres E.: s. al, jārlīkes L.: Lü 11b (aljarlikes)

allejārlīkes

KöblerMnd

alle·jārlīkes

allejārlīkes , Adv. nhd. alljährlich Hw.: s. aljārlīkes, allejāres E.: s. āl (1), jārlīkes W.: s. nhd. alljährlich, Adv., alljährlich, DW 1,…

allerjārlīkes

KöblerMnd

aller·jārlīkes

allerjārlīkes , Adv. nhd. alljährlich Hw.: s. allejārlīkes; vgl. mhd. allerjærlīches E.: s. aller, jārlīkes L.: MndHwb 1, 57 (allerjârlîkes)

allewēkelīkes

KöblerMnd

alle·wēkelīkes

allewēkelīkes , Adv. nhd. allwöchentlich Hw.: s. allewēkelike E.: s. alle, wēkelīkes W.: vgl. nhd. allwöchentlich, Adv., allwöchentlich, DW …

alrejērkes

KöblerAfries

alrejērkes , Adv. nhd. alljährlich ne. annually E.: s. all, jēr L.: Hh 141b

alwēkelīkes

KöblerMnd

alwēkelīkes , Adv. Vw.: s. allewēkelīkes

arbeidelīkes

KöblerMnd

arbeidelīkes , Adv. Vw.: s. arbēdelīkes

arbēdelīkes

KöblerMnd

arbēdelīkes , Adv. nhd. mühselig, mit Anstrengung verbunden Hw.: s. arbēdelīken E.: s. arbēden, līkes L.: MndHwb 1, 117 (arbê[i]delīk/arbê[i…

besünderlīkes

KöblerMnd

besünderlīkes , Adv. nhd. besonders Hw.: s. besünder (2), besünderlīk (2), besünderlīken E.: s. besünder (2), līk (5) L.: MndHwb 1, 254 (bes…

billlīkes

KöblerMnd

billlīkes , Adv. nhd. billig, angemessen, rechtmäßig, gerecht, billigerweise Hw.: s. billlīken (2) E.: s. billen (2), līkes L.: MndHwb 1, 27…

Bîsakes

Wander

bisa·kes

Bîsakes Et äs en klîn Bîsakes. 1 ( Siebenb.-sächsisch. ) – Frommann, V, 35, 64. 1 ) K. Schuller in der Vorlesung Zur siebenbürgisch-sächsisc…

Blockkes'

MeckWBN

block·kes

Wossidia Blockkes' m. Lederkäse Sta Stargard@Alt Strelitz AStrel .

bockes

KöblerMhd

boc·kes

bockes , Interj. nhd. potz Q.: Beh, LS (1430-1440) E.: s. boc W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 321 (bocks), Benecke/Müller/Zarncke I, 220a (bocks…

Ableitungen von kes (6 von 6)

Békés

Meyers

Békés (spr. bēkēsch), ungar. Komitat, wird von den Komitaten Jász-N. Kun-Szolnok, Csongrád, Csanád, Arad u. Bihar begrenzt, umfaßt 3558 qkm …

erkêsen

MNWB

erkêsen , stv. , 1. gewahr werden, erspähen. 2. erwählen, den sȫne e. adoptieren, erkōrene sȫne Adoptivsohn. 3. Refl. sik e. sich erwählen .

gekêsen

MNWB

kêsen (keesen , keysen , keisen) , kiͤsen , ° gekêsen (Sündenfall V. 3394), stv. (3. Sing. Präs. kü̑set küst auch kês[e]t kiͤset ° köst [Veg…

kêse

MNWB

kêse (keyse) , m. , Käse als Nahrungsmittel, das einzelne geformte Käsestück, Handkäse, klê(i)ne k., oder das große zum Aufteilen, grôte k. …

verkesen

DWB

verkesen , verb. sich mit gletscherwasser ausfüllen, vergletschern. Schm. 1, 1300 , verkeisen Vilmar id. 197 . in übertragener bedeutung: si…

verkesung

DWB

verkesung , f. gletscher: durch bergschlipfe und verkeesung. K. Maurer Pfeiffers Germania 9, 233 .