Eintrag · Althochdeutsches Wörterbuch
kastânie mhd. sw. f.
mhd. sw. f. (zum Nebeneinander von kestinna u. kastânie vgl. Frings, Germ. Rom. II,165 ff., I,66 f., dort auch z. Verteilung der Formen in den nhd. Maa.), nhd. kastanie; mnd. kastanie, mnl. castaenge (-je).
Erst im 13. u. 14. Jh. belegt.
castanie: nom. sg. Gl 3,527,35; nom. pl. -]n 386,64 (Jd). 552,7 (beide lat. pl.). — castenien: nom. pl. (?) Gl 3,539,37.
Kastanie (genauere Zuordnung bleibt unsicher): Echte Kastanie, Kastanienbaum (?): castanie castanea Gl 3,527,35. 539,37 (1 Hs. chesten). 552,7 (1 Hs. chesten), alle in alphabet. Pflanzenglossaren; — Kastanie als Frucht (?): castanien castaneae Gl 3,386,64 (zwischen Früchten).