Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kascheln
kascheln , d. h. kâscheln, ein schles. ausdruck für das vielnamige gleiten auf dem eise wie es die kinder üben, kâschel f. die ' schussel ' ( Leipz. ), gleitbahn, schorrbahn: hochwürden, hier könnte man kascheln. Holtei Lammfell 4, 198 . Weinhold 41 b , auch bei J. G. Haas lat. handwb.; ähnlich sind tschascheln in Sachsen ( auch tschuscheln), in Römhild keschen, köschen Reinw. 2, 69 , schwäb. kötschen Schmid 268 . es wird nicht wertlos sein, von der fülle der landsch. namen dafür einen begriff zu geben: es heiszt auch glitschen, schollern, tschillern ( voigtl. ), schuschern, huscheln, schinder…