Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
holdselig adj.
holdselig , adj. , verstärktes hold, eine erst späte, mhd. noch nicht nachweisbare bildung, im 16. jahrh. auch in der assimilierten form holselig erscheinend ( belege s. unten ); es ist theils auf die freundlichkeit der gesinnung bezogen ( s. hold 2 sp. 1734), theils, und zwar früher als das einfache hold, auf die anmut der erscheinung. 1 1) freundlich gesinnt, geneigt, gewogen: synen mitburgern ist er lieb, den fremden holltzelig, niemand hessig, schwer noch leidsam. N. v. Wyle vorrede 7 a ; so du grosze ding tuost und wenig redest, damit machestu dich holtselig allen menschen. Keisersberg sü…