Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heimweh n.
heimweh , n. desiderium patriae. von Steinbach 2, 957 zuerst aufgeführt. er hatte das wort wol aus Scheuchzers seltsamer naturgeschichten des Schweizerlandes wochentliche erzehlung, einem auch in Deutschland viel gelesenen journale, kennen gelernt, wo in no. 15 , s. 57 vom 20. mai 1705 unter dem titel von dem heimwehe diese 'uns Schweizeren besondere krankheit' beschrieben und mittel zur heilung derselben vorgeschlagen wurden. das wort hat sich rasch in der schriftsprache eingebürgert: doch ists mir als hätt ich eine art heimweh. Claudius 1 u. 2, s. x; ich bin nachtwächter und astronom hier ge…