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grinen

mhd. bis Dial. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

ElsWB
Anchors
14 in 13 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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Eintrag · Elsässisches Wb.

grinen

Bd. 1, Sp. 275a
grinen [krínə fast allg.; krinə in Bed. 2 K. Z.; kræìnə Bühl Ndrröd. N.] Part. gegrint, grint u. grinnen [krìnə Hi. Obburnhaupt Str.; krenə Fisl. Hf.; kəkrìnə Str. Hf. Betschd.] 1. weinen, bes. von Kindern. Er grint wie ne Kind Obburnhaupt. Selten Dü. nur die Rda. D Sunn schint, s Vögele grint; s. Basel 147. ‘und liess inn schrigen (= schreien), grinen, weinen’ Brant Narr. 108, 53. ‘grinen’ Geiler P. III 17b. ‘wann jre Freundt vmb sie greinen’ ders. Narr. 43. ‘Was hesch de denn ze gryne?’ Pfm. I 1. ‘s guet Lenel grint unn grint’ E. Stöber II 155. ‘Bol han i grine’ Lustig I 120. I hätt fast grine müen’ Kettner Mais. 7. ‘Dä griinsh? gal blibsh mär?’ Landsman Lied. 69. ‘Der lacht wie d’ Wälsche gryne’ JB. IX 100. 2. wiehern K. Z. ‘laß die storcken klöpren, die essel greinen, die hund bellen, die enten schnattern, die gäuch gucken’ Geiler Narr. 89. 3. Saft ausfliessen lassen von geschnittenen Reben: s Häl (die offne Stelle) grint Hi. Schweiz. 2, 745. Schwäb. 304. Bayer. 1, 996. Hess. 136.
1017 Zeichen · 56 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    grînenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    grînen stn. daʒ ich durch sîn grînen niene lâʒe MS. 1,81. a. er bîʒet dâ sîn grînen niht hât widerseit Walth. 29,9. daʒ …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    grinen

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    grinen, st. v. den Mund verziehen zum Knurren, Winseln, Heulen, Lachen etc.

  3. modern
    Dialekt
    grinen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    grine n [krínə fast allg.; krinə in Bed. 2 K. Z. ; kræìnə Bühl Ndrröd. N. ] Part. gegrint, grint u. grinne n [krìnə Hi. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grinen

10 Bildungen · 2 Erstglied · 5 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von grinen 2 Komponenten

gri+nen

grinen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

grinen‑ als Erstglied (2 von 2)

grīnensmte

WWB

grinen·s·mate

grīnensmate Adj. [verbr.] 1.1. dem Weinen nahe, im Begriffe zu weinen. So ne Brut up’n Hochtītsdag, de is alltit grinensmaote ( Stf Ar ). — …

grinen als Zweitglied (5 von 5)

angrinen

LW

an-grinen, jemand die Zähne weisen.

begrînen

FindeB

* begrînen stv. anknurren Pilgerf.

pigrinen

KöblerMnd

pigrinen , Sb. nhd. Hautausschlag, Räude ÜG.: lat. serpigo Hw.: s. petigine E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 2, 1507 (pigrinen) Son.: örtl…

tôgrînen

MNWB

*° tôgrînen , swv. : zulächeln, „ Dat steit so jahr un dag, un müt he undertüsken de deren spreken nich noch geven er een küsken, noch krige…

Ableitungen von grinen (3 von 3)

begrînen

FindeB

* begrînen stv. anknurren Pilgerf.

ergrînen

Lexer

er-grînen stv. II. BMZ intr. anfangen zu grînen Gudr. Wolk. 14,4. 15 ; tr. zum grînen bringen Buch d. r., ir wellet die armen liute gar unde…

vergrinen

ElsWB

vergrine n [fərkrenə Hf. ] Part. verweint: e vergrine n s Gsicht, vergrineni Auje n . — Schweiz. 2, 746.