Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glucke f.
glucke , f. , bruthenne. wie klucke ( s. teil 5, 1258) späte postverbale bildung zu klucken, glucken, die in den übrigen germ. sprachen ( auszer holländ. klok, kloek, das noch bei Kilian fehlt, und engl. dial. clutch neben dem gleichlautenden verb clutch ' brüten, brüten wollen ', das seit dem 18. jh. bezeugt ist, s. Wright 1, 670 b , Murray 2, 541 ) ohne parallele bleibt ( entsprechende romanische bildungen s. teil 5, 1258). mit anlautendem g gegenüber spätmhd. klucke erst seit dem 16. jh. belegt. die sich ergänzenden formen klucke, glucke sind auf nahezu dem gesamten deutschen sprachgebiet h…