Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelaunt
gelaunt , in einer gewissen laune oder stimmung, ein ziemlich junges wort, noch bei Adelung nicht aufgenommen, Heynatz antib. 2, 23 gab im j. 1797 an, es werde ' seit 30 jahren, und vielleicht länger, von mehrern schriftstellern gebraucht. ' entstanden ist es ohne zweifel als gut oder übel gelaunt, in guter oder übler laune: der königliche gast erstaunet: dein glück ist heute gut gelaunet. Schiller XI, 231 , ring des Polykrates; dann ist der gut gelaunte sänger mitunter auch ein kinderfänger. Göthe 1, 200 , der rattenfänger. bei Campe gutgelaunt, wohlgelaunt, schlechtgelaunt, übelgelaunt, auch…