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gefaell

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Adelung (1793–1801)

Gefäll

Bd. 2, Sp. 470

Das Gefäll , des -es, plur. die -e, in der dritten Hauptbedeutung des einfachen Fall, die Höhe zu bezeichnen, um wie viel ein flüssiger Körper fällt, d. i. um wie viel er an einem Orte dem Mittelpuncte näher ist als an dem andern. Der Fluß hat auf hundert Ruthen vier Fuß Gefäll. Das Gefäll finden. Bey den Mühlen bezeichnet es die Höhe des Wasserfalles vor dem Mahlgerinne. Hohe Gefälle erfordern oberschlächtige Mühlen. Im Hüttenbaue ist es der obere Theil des Planherdes. In weiterer Bedeutung ist in der Erdmeßkunst das Gefäll die Höhe, um welche ein jeder gegebener Ort tiefer liegt als ein ande…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gefäll

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Das Gefäll , des -es, plur. die -e, in der dritten Hauptbedeutung des einfachen Fall, die Höhe zu bezeichnen, um wie vie…

  2. modern
    Dialekt
    Gefäll

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    G e fäll n. Einkünfte. ‘mit allen den rehten und gevellen, die darzuo’ gehörent’ Str. 1390 Brucker 199. ‘Ouch als etlich…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gefaell

34 Bildungen · 26 Erstglied · 6 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gefaell

ge- + fall

gefaell leitet sich vom Lemma fall ab mit Präfix ge-, mit Umlaut-Wechsel.

gefaell‑ als Erstglied (26 von 26)

gefälle,

FWB

1. ›Fall, Absturz‹; 2. ›sich abflachende, abfallende Landschaft‹; 3. ›Abgrund, Tiefe, Schlund, Verderben‹; 4. ›Zufall, Schicksal, Glück‹; 5.…

gefällen

DWB

gefällen , 1 1) verstärktes fällen, mhd. gevellen Lexer 1, 960 : hetten dann die feind leitern angeworfen und möchtest die nicht gefellen od…

gefällig

DWB

gefällig , adj. zu gefallen als zeitwort und hauptwort, auch zu gefall und gefälle; mhd. gevellic, ahd. gifellîg Graff 3, 465 . mnd. gevelli…

gefällig,

FWB

1. ›eintretend, stattfindend, fällig‹; 2. ›anfallend, fällig (von Zahlungen, Zinsen)‹; 3. ›(jm.) angenehm, gefallend, zugeneigt, wohlwollend…

gefälligen

DWB

gefaell·igen

gefälligen , gefällig sein, einstimmen: darinn aller anderer will und meinung einander gefelligten. Kirchhof wend. 169 .

gefälligernst

GWB

gefaellig·ernst

gefällig-ernst Ich sah dich still | Bey seit am Flusse gehen keinen Theil | am Spiele nehmen nur gefällig ernst | Zu dulden mehr als dich zu…

Gefälligerzeigte

GWB

Gefälligerzeigte für alles bisherige G. höchlich dankbar GWB B23,105,14 Hendrich 4.10.12 K Gertrude Harlass G. Ha.

Gefälligheid

WWB

gefaellig·heid

Ge-fälligheid f. 1. a) kleiner, aus Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft erwiesener Dienst. Dat was raine Gefällichkait van mi. — b) Bereitscha…

gefälligkeit

DWB

gefaellig·keit

gefälligkeit , f. subst. zum vorigen, mhd. gevellicheit. nl. gevalligheid. 1 1) gefelligkeit, aptitudo. voc. 1482 k 5 b , s. gefällig II, 1.…

gefälligkeit,

FWB

1. ›Würde, Ernst‹; 2. ›Gefälligkeit, Wohlgefallen, Zufriedenheit‹

Gefälligkeitsakzepte

Meyers

Gefälligkeitsakzepte sind Wechselakzepte, zu denen man sich ohne Schuldverbindlichkeit aus Gefälligkeit für einen anderen, namentlich um dem…

gefälligkeitsvoll

GWB

gefaelligkeit·s·voll

gefälligkeitsvoll [ Poet: ] Die göttliche Lina [ die Baronesse ]! | Sie ist wie ein Engel | G. GWB 12,243 UnglHausgenossen 420 Gertrude Harl…

gefälliglich

DWB

gefaell·iglich

gefälliglich , adv. placibiliter voc. inc. t. i 6 a ; mit gefallen, zufriedenheit ( vgl. gefällig II, 4, e ): ich reinige mein alte brust, a…

gefälligspazierbar

GWB

gefaellig·spazierbar

gefällig-spazierbar [ sog Luisenburg ] uralte, einzige Felsentrümmer, durch architektische Gärtnerey gefällig-spazierbar [< gefällig-wandelb…

gefälligst

LDWB2

ge|fäl|ligst adv. (zum Ausdruck des Unwillens) prëitambel. ▬ sei gefälligst still! scuta prëitambel!

gefälligwandelbar

GWB

gefaellig·wandelbar

gefällig-wandelbar GWB B33,330 August 29.4.[20] K [> gefällig-spazierbar GWB B33,2,20 ] → GWB allgefällig GWB augengefällig GWB gottgefällig…

Gefällkästchen

Campe

gefaell·kaestchen

Das Gefällkästchen , des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein Theil des Waschherdes, worein das Wasser vom Gerinne fällt und woraus es sich über den …

Gefällsbruch

LDWB2

gefaell·s·bruch

Ge|fälls|bruch m. (-[e]s, ...brüche) (Neigungsänderung) mudamënt dla pendënza m.

Gefällverweser

Campe

gefaell·verweser

Der Gefällverweser , des — s , d. Mz . w. d. Ez. der Verweser oder Verwalter, der Einnehmer der Gefälle.

gefaell als Zweitglied (6 von 6)

eingefäll

DWB

ein·gefaell

eingefäll , n. reditus, meistens im pl. eingefälle, einkünfte: wan das ingefel nit zur zeit, wie der schöffen erkennet, geliebert werde; wan…

Ungefäll

Wander

Ungefäll In deinem vngefell vnd schmertzen, so hast ein solchen trost zu hertzen, dass mancher hat viel mehr zu klagen, vnd viel ein grösser…

weingefäll

DWB

wein·gefaell

-gefäll , n. abgabe in wein, aus älterer sprache und lebender mundart Oberdeutschlands: württemb. herbstordn. (1651) 26; H. Fischer 6, 615 ;…

Zugefäll

Campe

✱ ✱ Das Zugefäll , — es, Mz. — e , dasjenige, was einem zufällt, was man nur zufällig bekömmt, worauf man nicht mit Gewißheit rechnen kann. …

Ableitungen von gefaell (2 von 2)

gefälle

DWB

gefälle , n. subst. zu fallen und gefallen, in mehrfacher bedeutung des zeitworts; ahd. gifelli mit nebenform gifellidi ( vgl. sp. 1616. 161…

Ungefäll

Wander

Ungefäll In deinem vngefell vnd schmertzen, so hast ein solchen trost zu hertzen, dass mancher hat viel mehr zu klagen, vnd viel ein grösser…