Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gapen
gapen , gaffen: 'gahpen, captare, die fisch gahpen nach der luft'. Henisch 1333 mit quellenangabe Coler. 902 , der letztere braucht oft nd. ausdrücke und formen ( s. z. b. ganze 4, b ); aus Henisch dann, doch ohne quelle, bei Schottel 1322 , der nur aus eigner kenntnis des nd. die nebenform japen hinzufügte ( vgl. u. gappen), und bei Stieler 601 die fische gapen nach der luft, aerem captant, aber auch: was stehestu hier und gapest?; indem ich hier gape, ist er über alle berge; es gilt nicht gapen, wo man arbeiten soll; dazu gibt er auch gaper und gapert gaffer, gaperey gafferei, gapicht gaffig…