Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
flehtan
prät. fluchtest, part.prät. giflochtan usw.), seit
dem 9. Jh., im Tatian, bei Notker und in Gl.:
‚flechten, verflechten, weben, umwinden, beu-(bei Notker auch gefloh-
gen, flectere, innectare, inserere, intexere, plec-
tere, stringere, texere‘
tene reda
‚verfängliche Reden‘) 〈Var.: v-, -ch-,
fleth-; 3.sg.prät. flath; part.prät. kifluhtun〉. –
Mhd. vlehten st. v. IV
‚drehen, flechten, ver-(im Mhd. finden sich die
flechten, verbinden‘
alten u-Formen nur mehr selten; s. Braune,
Ahd. Gr.15 § 338 Anm. 2; Paul, Mhd. Gr.23
§ 248), nhd. flechten.