Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
firlefanz m.
firlefanz , m. , von fanz wurde oben sp. 1320 und 1, 203 unter alefanz geredet, es musz einen frischen, lustigen kerl oder schalk, scurra, nebulo ausdrücken. noch dunkler zu liegen scheint der composition erster theil. wenn aus ags. feor procul sich ein weiteres adv. feorla, wie aus altn. âr mane ein ârla ableitet, dürfte auch beim goth. fairra an assimilation aus fairla gedacht werden, so dasz die zum grund liegende partikel fair sich nach zwei seiten hin in fairra = fairla und fairnis vetus erweitert hätte, woneben auch πόῤῥω aus πόρσω ( sp. 1532) besteht. nicht anders wäre ahd. fër auf fërr…