Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fese m.
fese , m. dasselbe: laszt mich untern garben lesen den schnittern nach den gfallnen vesen. Nic. Frischlin 103 ; si sprach mich an, das sie möcht lesen von garben den abgefallnen vesen und samlen da den schnittern nach. 105 . Schmeller 1, 570 hat der fesen, dinkel oder spelt, so lange die körner in der hülse stecken: swer vesen gärbet ( enthülset ) und si uʒ der mül füren wil; so man ein Stuttgarter scheffel fäsen gegerbt, thut 3½ simmern kärn. Fronsp. 126 b . fese hiesz auch eine geschwulst der lefzen des pferds: es wächst underwilen ein geschwulst, heiszt die fesen, dem pferd inwendig der lef…