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fasan

ahd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB2
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20 in 19 Wb.
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Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

FASAN m.

Bd. 9, Sp. 154
DWB2FASAN m.  DWB2ahd. fas(i)ân, lehnwort aus lat. phasiana f. mhd. fasant m. geht möglicherweise auf eine neuentlehnung aus frz. faisan(t) m. zurück; daneben treten ahd. fesihuon n., mhd. vashan, vashuon mit volksetymologischer umdeutung zu DWB2huhn, DWB2hahn sowie bis zum 19. jh. zahlreiche nhd. wortvar. auf. die form fasan überwiegt seit dem 16. jh. DWB2exemplar einer wildlebenden unterfamilie der hühnervögel; phasianinae: ⟨u1185⟩ man gesach ouch nie vederspil/ sô manegen schœnen vluc getuon./ .. den reiger und den vâsân/ sâhen si vor in ûf stân Hartmann Erec 32044 ATB. (M13.jh.)hs.u1300 einen vasant er do schoz Wigamur M 21055 K. ⟨1349/50⟩ wer ainen vasant vâhen well, der bedek sich mit ainem tuoch, dâ der vogel angemâlet sei, und zaig sich dem vasant, sô volgt er im unz an daz netz Konrad v. Megenberg b. d. natur 198 P. ⟨1.h15.jh.⟩ staren vnd fasant vnd alle vogel, die wachalternn essenn, die sein alle gesund, die sein hiczig vnd machenn vnlustigk zu essenn meister Eberhard kochb. 106 F. 1538 die phasanen werden schier erzogen wie die pfahwen Herr ackerwerck 92b. ⟨1590⟩ das marck von einem springwider ist gifftig, .. darwider ist das fleisch von den fasanen gar nuͤtzlich vnd gut Bapst artzneyb. (1592)2,91. 1636 gar offt verfolgt man da den närrischen fasan/ den in den büschen leicht der jagthund finden kan WerderAriosto, Roland 1,82. 1669 der fasahn oder kolchhahne, der aus dem seelande Kolch, bei dem flusse Fasis seinen ursprung gewonnen, ist von farbe wie der straus: aber die augen seind als falken augen Zesen reiskunst 155. 1703 endlich können wir hieher bringen den phasan, welcher .. doch gar einfältig, daß auch, wenn er verfolget wird, er nur den kopff verstecket Hellwig thier-garten 40. ⟨1759⟩ oft wirst du/ in blüh’nden hecken ../ .. sehen ../ .. den fasan im klee, der dir/ denselben hals bald roth, bald braun,/ bald grün .. zeigt Kleist w. 1,122 S. 1810 die fasanen sind, ihrer seltenheit und []delicatesse wegen, jederzeit sehr hochgeschätzt worden, und man rechnet sie überall zu der hohen jagd lex. genußmittel 121. ⟨1864⟩ und fasane streichen munter/ durch das frische wiesenland Hoffmann v. F. ges. w. 1,100 G. ⟨1940⟩ waidmännisch ist nur der schuß auf den streichenden fasan. die hennen sind möglichst zu schonen forstbetriebsdienst 2684 W./O. 1996 Voltaire .. bevorzugt .. leichte kost, .. fasan, wachtel, den schaumigen geist des champagner frankf. allg. ztg. 26,N5. Meyer-Hinrichs DWB2
2447 Zeichen · 77 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    fasnst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch

    fasan , fasant st. m. , mhd. fasân, fasant, nhd. fasan; mnd. fasant, mnl. fasaen; aus afrz. faisan, faisant. Belege ab 1…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    FASÂNstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    FASÂN , FASANT stm. fasan. fasianus vasan gl. Mone 4,93. auch fashan, fashuon, phasehuon, also wie ein compositum mit ha…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fasān

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Fasān , des -es, plur. die -e, eine Art wilder Hühner mit nackten Füßen, einem langen Schwanze, und einer Art von Fe…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fasan

    Goethe-Wörterbuch

    Fasan auch Ph-, einmal -ß- 1 in Waldgebieten, an Flußläufen u im Gebirge lebender Hühnervogel a als freilebendes, jagdba…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fasan

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Fasan ( Phasianus), Vogelgattung aus der Ordnung der Hühnerartigen, Wangen nackt, die Sporen der Männchen klein od. ganz…

  6. modern
    Dialekt
    Fasanm., f.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Wossidia Fasan m. gemeiner Edelfasan, phasianus colchicus: 'Phasan' Chytr. 382; Siemss. Vög. 244; von Wallenstein wurden…

  7. Spezial
    fasan

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fasan [fa·sạŋ] m. (-s) (Phasianus colchicus) ‹ornit› Fasan m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fasan

70 Bildungen · 56 Erstglied · 13 Zweitglied · 1 Ableitungen

fasan‑ als Erstglied (30 von 56)

Fasandleⁿ

Idiotikon

Fasandleⁿ Band 1, Spalte 1055 Fasandleⁿ 1,1055

Fasanenauge

Campe

fasan·en·auge

Das Fasanenauge , des — s, Mz. die — n , eigentlich das Auge eines Fasanes; in der Pflanzenkunde, ein Name des im Sommer und Herbst blühende…

Fasanenbeitze

Adelung

Die Fasanenbeitze , plur. inus. die Beitze oder Jagd des Fasanes mit zahmen Falken.

Fasanenbeize

Campe

fasan·en·beize

Die Fasanenbeize , d. Mz . ungew. die Beize oder Jagd des Fasanes mit zahmen Falken.

fasanenei

DWB2

fasan·e·nei

fasanenei n. : ⟨E14.jh.⟩ Petrus de Crescentiis, jagdb. 119 L. 1811 Goethe I 46,258 W.

Fasanengarten

Adelung

fasan·en·garten

Der Fasanengarten , des -s, plur. die -gärten, ein eingeschlossener Platz, wo Fasane gehalten werden, eine zahme Fasanerie.

Fasanengehäge

Adelung

fasan·en·gehaege

Das Fasanengehäge , des -s, plur. ut nom. sing. ein Platz in einer wilden Fasanerie, wo die Fasane gehäget werden.

Fasanengehege

Campe

fasan·en·gehege

Das Fasanengehege , des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein Gehege für Fasane, eine Gegend, wo Fasane gehegt werden (Fasanerie ).

fasanenhahn

DWB2

fasan·en·hahn

fasanenhahn m. : 1682 Hohberg georgica 2,321 b . 1959 Herzog Diana 214.

Fasanenhahn(en)

PfWB

fasan·en·hahnen

Fasanen-hahn(en) m. : 'männlicher Fasan', -hahⁿ [ KU-Jettb ], -hohn [ KU-Schmittw/O ], Fasandehahne [ Beam Penns 30]. —

Fasanenhof

Campe

fasan·en·hof

Der Fasanenhof , des — es, Mz. die — höfe , ein Hof, d. h. ein eingeschlossener Raum mit dem dazu gehörigen Gebäude, wo Fasane gehegt werden…

Fasanenhünkel

PfWB

fasan·en·huenkel

Fasanen-hünkel n. : 'Fasanenhuhn', Fasanehinkel [ KU-Schmittw/O ], Fasande- [ Beam Penns 30]. BadWB Bad. II 16 . —

Fasanenhund

Adelung

fasan·en·hund

Der Fasanenhund , des -es, plur. die -e, S. Adelung Fasanenbeller .

Fasaneninsel

Herder

fasan·en·insel

Fasaneninsel , an der Mündung der Bidassao in den baskischen Meerbusen; hier 1659 der Pyrenäenfriede zwischen Frankreich und Spanien geschlo…

Fasanenjäger

Adelung

fasan·en·jaeger

Der Fasanenjäger , des -s, plur. ut nom. sing. an einigen Höfen, ein Jäger, der allein für die Fasane gehalten wird.

Fasanenkahn

GWB

fasan·en·kahn

Fasanenkahn im Bild des Fasanentraums(sd) ich wüßte nichts, als daß ich mit meinem F. glücklich zu Hause landen .. möge GWB 30,194,20 ItR Sy…

Fasanenmeister

Adelung

fasan·en·meister

Der Fasanenmeister , des -s, plur. ut nom. sing. ein Jäger, welcher die Aufsicht über eine Fasanerie hat; der Fasanenwärter.

fasan als Zweitglied (13 von 13)

Bërgfasan

Idiotikon

Bërgfasan Band 1, Spalte 1054 Bërgfasan 1,1054 u.

goldfasan

DWB

gold·fasan

goldfasan , m. , phasianus pictus, vgl. Brehm tierleben 5, 588 P.-L.; v . Behlen forst- u. jagdkde (1840) 3, 468 ; phasianus colchicus L. Na…

meerfasan

DWB

meer·fasan

meerfasan , m. rhombus, fasianus aquatilis, ein seefisch, dessen fleisch so wolschmeckend als fasanenfleisch. Frisch 1, 653 c ; gemeint ist …

ohrfasan

DWB

ohr·fasan

ohrfasan , m. : zwei der sonderbarsten aller fasanen sind neuerdings in einer sippe vereinigt worden, welcher man den namen ohrfasanen ( cro…

pfauenfasan

DWB

pfauen·fasan

pfauenfasan , m. der chinesische pfau mit doppelsporn, pavo bicalcaratus Nemnich 2, 882 ; phasianus argus, pfaufasan 337.

Ringelfasan

PfWB

ringel·fasan

Ringel-fasan m: 'Kupferfasan mit einem weißen Halsring', -fasson (faˈsōn) [ KU-Schmittw/O ]. —

seefasan

DWB

see·fasan

seefasan , m. 1 1) eine entenart, auch löffel-, schild-, schaufel-, spadel-, moorente, breitschnabel, langkragen, deutscher pelikan, taschen…

silberfasan

DWB

silber·fasan

silberfasan , m. eine silberfarbene fasanenart, phasianus nycthemerus. Oken 7, 615 . Behlen 2, 67 . Höfer 3, 143 , der sinesische silberfasa…

urfasan

DWB

urfasan , m. , nennt Oken allg. naturgesch. 7, 591 den tetrao urophasianus, indem er ur- aus auer(hahn) überträgt. —

Ableitungen von fasan (1 von 1)

urfasan

DWB

urfasan , m. , nennt Oken allg. naturgesch. 7, 591 den tetrao urophasianus, indem er ur- aus auer(hahn) überträgt. —