Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fabeln
fabeln , fabulari, nugari, delirare, fingere. Henisch 966 . Stieler 72 : fablen oder märlin zellen oder sunst etwas leichtferigs mit einanderen schwätzen. Frisius 287 b . Maaler 128 c ; also lag ich ein paar tag dort, dasz ich nichts von mir selber wuste, sondern wie ein hirnschelliger fabelte. Simpl. K. 561; die gefabelte göttin. Geszners Abel 137 ; sie weint ja nicht, sie säuselt, lallt musik, wie fabelte von der schönen weide der vorfahr! Klopstock 2, 21 ; wenn mir der ruf nicht fabelt. 2, 68 ; wähnt nicht ich fable, wenn ich von den seelen singe der sterne. 7, 21 ; war ein fuchs, sah traub…