Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
dräuen n.
dräuen drohen , n. wie dräuung. uf die erst frag waz tröwen sei, antwurt ich und sprich das da sei dreierlei tröwen. es ist zuo dem ersten ein unbescheiden tröwen, zuo dem andern ein bös tröwen, und zu dem dritten ein guot tröwen Keisersberg Sünden des munds 63 a . daz ein mensch ausz forcht des tröwens ein ding thuot und nit ausz der forcht gots 64 a . wan die menschen thuond me ausz solchem tröwen wann von der furcht gottes das. wan nach schelten, fluochen und tröwen kümpt bluot vergieszen das. dasz jegliche ein messer trug ihn zu tödten, doch ward nichts ausz ihrem dräuwen Buch der liebe 29…