Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
derbi
‚ungesäuert, unter den Aschen gebacken, azy-; derbi adj. ja-St., Murb. H.
mus (succinericius)‘
und Gl.:
‚dss.‘〈Var.: derpi〉, PN Terbwin. –
Mhd. derp (-b-)
‚ungesäuert‘; bair. derb
‚unge-;
säuert, nicht mit Sauerteig bereitet‘
‚fehler-. Nhd. 18. Jh. (a. 1741 Frisch)
haft, feucht‘
noch lexikalisch derb in der Bedeutung
‚unge-, sonst
säuert‘
‚fest, stabil, heftig, grob‘. Schot-
tel bucht a. 1663 derb
‚crassus, solidus‘, derbe
Ohrfeigen, nach Adelung a. 1774 derb
„nur in.
gemeinem Leben“