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bruk

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Köbler Mnd. Wörterbuch

bruk N.

bruk , N. Vw.: s. brōk (1)

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    brukN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    bruk , N. Vw.: s. brōk (1)

  2. modern
    Dialekt
    Brukm.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia Bruk m. Brauch: so recht na 'n ollen Bruuk un Schnitt (von der Kleidung) Bahrdt 1, 163; dat is min Bruk so das …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bruk

54 Bildungen · 27 Erstglied · 20 Zweitglied · 7 Ableitungen

bruk‑ als Erstglied (27 von 27)

brûkaftich

MNWB

bruk·aftich

brûkaftich , brûkhaftich , adj. , b. wēsen c. G. inne haben, gebrauchen, nutznießen.

brūkbar

WWB

bruk·bar

brūkbr Adj. ⟨ ›-ū-‹ ⟩ brauchbar ( Kr. Grafschaft Bentheim Ben Kr. Grafschaft Bentheim@Hilten Hi , Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = P…

brukbor

MeckWBN

bruk·bor

Wossidia brukbor brauchbar Müll. Reut. 20 a .

brukede

KöblerMnd

brukede , N. Vw.: s. brōkede

brukelgheit

KöblerMnd

brukelgheit , F. Vw.: s. brūkelīchēt

Brukels

MeckWB

bruk·els

Wossidia Brukels n. Brauchbares: ick kann dor keen Brukels an finnen Sta Stargard@Strelitz Strel .

bruken

KöblerMnd

bru·ken

bruken , sw. V. Vw.: s. brūken

Brukenthal

Meyers

bruken·thal

Brukenthal , Samuel, Freiherr von , österreich. Staatsmann, geb. 26. Juli 1721 in Leschkirch (Siebenbürgen), gest. 9. April 1803 in Hermanns…

brûkhaftich

MNWB

brûkhaftich , brûkaftich , adj. , b. wēsen c. G. innehaben, gebrauchen, nutznießen.

brukkilī

KöblerAhd

brukkilī , st. N. (a) nhd. Bröckchen, Bröcklein, Stückchen, Teilchen, Kostprobe ne. crumb (N.), bit, taste (N.) ÜG.: lat. delibatio Gl, frag…

brukkōn

KöblerAhd

brukkōn , sw. V. (2) nhd. „brücken“, überbrücken, eine Brücke schlagen, eine Brücke bauen ne. bridge (V.) ÜG.: lat. pontem facere N Q.: N (1…

bruklich

MeckWB

bruk·lich

Wossidia bruklich brüklich gebräuchlich: 'bruklyken besitten' (Ro 1366) UB. 16, 4; 'wie wol recht und bruklich were' (Gü 1557) Jb. 14, 160; …

Bruklichkeit

MeckWB

bruklich·keit

Wossidia Bruklichkeit f. Nutzung; ä. Spr.: 'myd alleme rechte, nut unde brukelicheyt' (Pa 1366) UB. 16, 10; 'alzo dat geldt an use behuf und…

Bruktĕrer

Meyers

bruk·terer

Bruktĕrer ( Bructĕri ), german. Völkerschaft, deren Wohnsitze im jetzigen Westfalen zwischen Ems und Lippe lagen (s. Karte »Germanien etc.«)…

bruktolehter

KöblerAhd

bruktolehter , Adj. nhd. heiser (?) ne. hoarse (?) ÜG.: lat. (brongidus) Gl Q.: Gl (11. Jh.) I.: Lsch. lat. brongidus? E.: Etymologie unklar…

bruk als Zweitglied (20 von 20)

Buernbruk

MeckWB

buern·bruk

Wossidia Buernbruk m. bäuerliche Sitte Ha Hagenow@Redefin Red .

Fer-brūk

WWB

fer·bruk

Fer-brūk m. ⟨ ›-ū-‹ ⟩ Verbrauch, Konsum (WmWb, Kr. Halle Hal Kr. Halle@Brockhagen Bh , Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PlatenauWb, K…

gebrûk

MNWB

geb·ruk

gebrûk , brûk , m. , Nutzung; Benutzung, Gebrauch; Brauch, ên ōlt gebr.

ingebrûk

MNWB

inge·bruk

° ingebrûk , m. , Gebrauch, Nutzung (Hoyer Ub. 1, 818).

Landesgebruk

MeckWB

landes·gebruk

Wossidia Landesgebruk m. Landesbrauch, -sitte: dat wir Landesgebruk to Pingsten (1921) Sta Stargard@Neubrandenburg NBrand .

misbrûk

MNWB

mis·bruk

misbrûk , m. , Mißbrauch, falscher Gebrauch, Verstoß, insbes. in der protestant. Polemik gegen kathol. Ritus, de grü̂welĩke m. des sacrament…

Mißbruk

MeckWB

miss·bruk

Wossidia Mißbruk m. a. Spr. Mißbrauch: 'mißbruck und unordenunge ... gevet' (1516) Bär. Ges. 4, 1, 12.

nüttebrûk

MNWB

nuette·bruk

° nüttebrûk , m. , ‚usufructuarius', Nießbrauch , Rente (Rüg. LandR. 99).

rîsbrûk

MNWB

ris·bruk

° rîsbrûk , m. ( Dat. Pl. -en ) : mit Gesträuch bewachsenes Sumpfland, alsô het uns dessen jēgenwardige sittende rât ... benōmen unse vü̂din…

rôrbrûk

MNWB

ror·bruk

° rôrbrûk , m. ( Pl. -e ) : mit Schilfrohr bestandenes Sumpfland, di r.e vȫr bê(i)den stēden ... dî schȫlen bê(i)den stēden vrî sîn tô rôren…

Seebruk

MeckWB

see·bruk

Wossidia Seebruk m. a. Spr. Seebrauch: 'na sebruck' (Ro 16. Jh.) Schill.-Lübb. 4, 162 a .

Seemannsbruk

MeckWB

seemann·s·bruk

Wossidia Seemannsbruk m. Seemannsbrauch: früher wir dat all' in de Gang mit den ollen Seemannsbruk, nu hett sick de Welt dreiht Wo. Seem. 1,…

ungebrûk

MNWB

ungeb·ruk

ungebrûk , m. : 1. nicht mehr geübter Brauch, (Vbdg.:) in u. kāmen außer Gebrauch kommen, „ derhalven de voerfaren einem ideren sine were to…

vrēdebruk

KöblerMnd

vrēdebruk , M., F. nhd. Friedensbruch, Bruch (M.) (1) des allgemeinen Friedens, Bruch (M.) (1) des gelobten Friedens, Bruch (M.) (1) des bes…

Ableitungen von bruk (7 von 7)

er-bruken

LW

er-bruken, gebrauchen, geniessen.

gebrûk

MNWB

gebrûk , brûk , m. , Nutzung; Benutzung, Gebrauch; Brauch, ên ōlt gebr.

ge-bruken

LW

ge-bruken, sw. v. Gebrauch von etwas machen, geniessen, refl. m. Gen. üben, ausüben.

Mißbruk

MeckWB

Wossidia Mißbruk m. a. Spr. Mißbrauch: 'mißbruck und unordenunge ... gevet' (1516) Bär. Ges. 4, 1, 12.

mißbruken

MeckWB

Wossidia mißbruken mißbrauchen (1885) Ro.

verbruken

MeckWB

Wossidia verbruken 1. zu bruken I verbrauchen: wi hebben all' uns' Kahlen verbruukt Ro Rostock@Warnemünde Warn . 2. zu bruken II a. eine Kra…